Guten Rutsch wünscht Euch die Tante!

Tante LeMi wünscht Euch einen großartigen Jahreswechsel und ein gutes Neues Jahr 2017!

By the way: Keine Zeit für ein aufwendiges Silvestermenü? Diese Linsen-Bolognese-Pasta ist ein echter Silvesterknaller!

 

 

500 g Spaghetti*
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 große Möhren oder 1 Paprika
150 g braune* oder rote Linsen*
gut Olivenöl*
500 ml passierte Tomaten im Glas
400 g frische Tomaten
kräftig Salz* und Pfeffer*
etwas Paprikapulver scharf*
1 EL Rübenzucker *
3 TL italienische Kräuter * und/oder frische Kräuter
2 EL Hefeflocken *

Zwiebel, Knoblauch und Möhren / Paprika fein würfeln. Öl erhitzen, dann die Zwiebeln dünsten, Möhren/Paprikawürfel hinzufügen und mitbraten. Ganz zum Schluss den Knoblauch zugeben und kurz anbraten. Passierte Tomaten, Tomatenwürfel, Pfeffer, Salz, Zucker, Paprika und Kräuter einrühren und aufkochen lassen. Bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten  – je länger, desto besser –  köcheln lassen und gelegentlich umrühren. Mit etwas Wasser oder optional Wein auffüllen und mit Hefeflocken abschmecken. Derweil Linsen weich kochen, abtropfen lassen und anschließend zur Soße geben.

Spaghetti kochen – Soße drauf – fertig!

 

*im LeMi-Sortiment

Wo Milch und Honig fließen …

Diese vegane Variante von „Heiße Milch mit Honig“ wirkt nicht weniger beruhigend wie das Original und schmeckt dabei noch viel leckerer:

60 g Cashews*
500 ml Wasser
6 Medjool-Datteln * (je nach Süßschnabeligkeit)
2 Messerspitzen Zimt *
2 Messerspitzen Kardamom

Cashews für etwa 30 Minuten in Wasser einweichen. Das Einweichwasser wegschütten und die Cashews mit Wasser, Datteln und Gewürzen am besten in einem Hochleistungsmixer pürieren und die Milch im Töpfchen warm machen. Ergibt 2 Tassen.

*im LeMi-Sortiment

Tante LeMi, wann ist die Nuss frisch?

  1. Nüsse haben mit ihrer Schale eine natürliche Verpackung und in einer Plastikverpackung nichts zu suchen, denn hier kann sich Feuchtigkeit und Schimmel bilden. Kauft Nüsse deshalb lose und bewahrt sie in einem Netz oder einer Holzkiste auf. So können sie gut atmen und bleiben lange haltbar.
  2. Macht beim Kauf den Schütteltest: Klappert beim Schütteln der Nusskern in der Schale, ist er schrumpelig, alt oder verschimmelt. Nusskerne füllen bei frischen Nüssen die Schale vollständig aus.
  3. Frische Nüsse haben niemals eine „speckige“ Schale, denn dann ist das Fett möglicherweise ranzig und die Nuss verdorben. Frische Nüsse haben eine unverletzte Schale und sind vor allem frei von Schimmelspuren.
  4. Importierte Nüsse mit fleckigen Schalen sind eine Gewähr, dass die Nüsse nicht mit Schwefel oder anderen Chemikalien gebleicht wurden. Deutsche Nuss-Lieferanten haben sich verpflichtet, auf Chemie zu verzichten. „Saubere“ Nüsse sind dann nicht chemisch behandelt, sondern maschinell gereinigt.
  5. Riechen Nüsse ranzig oder muffig, ist das Fett ranzig und die Nüsse sind nicht mehr genießbar.
  6. Auf dem Markt oder im Gemüse- oder Obstladen dürft ihr häufig eine Nuss probieren. Es gilt: Je weißer das Nussfleisch, desto frischer die Nuss – je gelblicher, desto älter.

 

Ihr habt die Nuss geknackt? Wie wär’s mit Zimtsternen:

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200 gr Walnüsse*, leicht geröstet und gemahlen
150 gr Mandeln, gemahlen
200 gr Puderzucker
2 EL Zimt*
1 EL Zitronensaft
1 EL Zitronenabrieb

Alle Zutaten mit etwas Wasser zu einem festen Teig verarbeiten. Sterne ausstechen und 4 Stunden bei Raumtemperatur trocknen lassen und dann bei 180 Grad im Backofen 5 Minuten backen. Abkühlen lassen und schön dick mit Zuckerguss (Puderzucker+Wasser) bestreichen.

* im LeMi-Sortiment (Walnüsse – solange der Vorrat reicht)

Fixer Nuss-Snack

  1. Öl (Olivenöl* und/oder Bratöl) in eine Pfanne geben und erhitzen

  2. Cashewnüsse * dazugeben

  3. Goldbraun rösten – hier ist Vorsicht geboten, der Röstvorgang geht fix!

  4. Geröstete Nüsse auf ein Geschirrtuch geben und leicht abreiben

  5. Nach Belieben salzen und würzen. LECKER!

 

* im LeMi-Sortiment

Die Tante feiert – Di 13. Dez. im BIS!

Das erste Jahr mit Tante LeMi neigt sich dem Ende zu. Aufregend war es und viel schöner, als wir uns das ausgemalt hatten!

Am kommenden Dienstag, den 13.12.2016 ab 19 Uhr – zum nächsten LateNight Kaffeeklatsch – möchten wir das gemeinsam feiern! Lustig, laut und lecker wird es zugehen mit Livemusik von Anderland und einem weihnachtlichen Jeder-bringt-etwas-mit-Buffet. Wir bitten um vegane Speisen, so kann jeder mitessen.

Die Tante freut sich auf Euch!

Wo? Im BIS – Zentrum für offene Kulturarbeit, Bismarckstraße 97–99, Mönchengladbach (Eingang bei Bushaltestelle)

Rund um die Nuss

Weihnachtszeit ist Walnuss-Zeit! Und auch Tante LeMi hat noch einen kleinen Walnussvorrat auf Lager – sichert Euch die letzten Nüsse, solange der Vorrat reicht!

Wusstet ihr eigentlich, dass die Walnuss bereits seit 9000 Jahren als Lebensmittel verwendet wird? 30 verschiedene Sorten soll es von der fein bitteren, aromatischen Nuss geben. Mit wichtigen B-Vitaminen hilft sie uns die Nerven zu behalten. Mit vielen ungesättigten Fettsäuren, Mineralien und Antioxidantien ist sie eine gesunde Knabberei. Durch ihren hohen Proteingehalt macht sie vielen Fleischsorten Konkurrenz und gilt in der vegetarischen Ernährung als optimaler Ersatz für tierisches Eiweiß. Hochkalorisch ist sehr sättigend, aber jedes Gramm auf der Waage Wert!

Die Tante pfeift auf die Pfunde und bevorzugt Walnüsse in Plätzchenform. Ohne Margarine ist dieses Rezept plastik- und alufrei und darf in keiner Weihnachtsbäckerei fehlen:

80 g Walnüsse *
110 g Datteln *
1 EL Kokosöl
1 Msp. echte Vanille
2-3 EL Ahornsirup (oder Agavendicksaft im Glas)
80 g Mehl
1 TL Weinsteinbackpulver *
1/2 TL Zimt *
1 Prise Salz *
1 TL abgeriebene Bio-Orangenschale

Walnüsse grob hacken. Datteln, Kokosöl, Vanille und Ahornsirup im Mixer stückig hacken. Gesiebtes Mehl, Salz, Zimt und Orangenschale mischen und zur Dattelmasse geben. 2 Tl Wasser zufügen und vermengen. Kleine Plätzchen formen und 10-12 Minuten bei 170 Grad backen.

* im Tante LeMi-Sortiment

Rückruf: Kurkuma

Folgender Rückruf einer Charge Kurkuma in unserem Sortiment hat uns heute von Bode-Naturkost, unserem Bio-Großhändler, erreicht: „Beim Artikel Bio-Kurkuma 23320, Charge B17236.0 wurde im Rahmen einer erneuten Pestiziduntersuchung ein Rückstand von 0,50 mg/kg Phorat gefunden, somit ist die Ware nicht verkehrsfähig. Aufgrund der Sorgfaltpflicht gegenüber unseren Kunden veranlassen wir daher umgehend den Rückruf dieser Ware“.

Phorat ist ein in der EU nicht zugelassenes Pflanzenschutzmittel. Das mit Phorat belastete Kurkuma ist also weder als konventionelles Lebensmittel in Deutschland verkehrsfähig, geschweige denn als Bio-Lebensmittel. Da Kurkuma nur in geringen Dosen zur Speisezubereitung benötigt wird, besteht keine Gesundheitsgefahr. Aber wir möchten Euch bitten, von einem weiteren Genuss des Gewürzes abzusehen und Restbestände bei uns zu tauschen.

Wir bedauern den Vorfall sehr und nehmen diesen Rückruf ernst. Alle Mitglieder wurden unmittelbar nach Meldung des Rückrufs von uns informiert. Wenn ihr Fragen habt, meldet Euch gerne bei Lars: 0177-2696357. Wir werden jetzt gemeinsam überlegen, wie es künftig möglich sein kann, das Risiko einer Verunreinigung von Lebensmitteln weitestgehend auszuschließen. Eine regionale Lebensmittel-Versorgung, das wurde uns mit diesem Vorfall deutlich, wird für Tante LeMi hier ein wichtiges Ziel für die Zukunft sein. Denn kurze Wege, Überschaubarkeit und Nähe zum Bauern bedeuten Verantwortung und Mitbestimmung und schaffen damit Transparenz und Sicherheit. In diese Richtung haben wir bereits erste Schritte unternommen und wollen weitere tun. Wir hoffen, dass ihr uns auf diesem Weg unterstützt!

Euer Tante LeMi-Team,

Simone, Elena, Oliver, Lars und Magdalena

Umweltfreundliche Weihnachten

B – wie Baum

Rund 30 Millionen Weihnachtsbäume schmücken in der Weihnachtszeit deutsche Wohnzimmer. Doch rund 80% der Bäume sind längst nicht so grün, wie sie aussehen: Umweltschädlicher Spezialdünger lässt die Nadeln tiefgrün und glänzend leuchten, Pestizide sollen Insekten fernhalten und Unkrautvernichtungsmittel einen geraden und hohen Wuchs fördern. Beim langen Transport der Bäume wird zudem reichlich klimaschädliches CO2 produziert.

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Die bessere Wahl: 

  • Wer auf keinen Fall auf das weihnachtliche Gewächs verzichten will, sollte sich für einen Baum aus ökologischem Anbau entscheiden. Bäume mit Naturland-Siegel, Bioland-Siegel oder FSC-Siegel (Forest Stewardship Council) sind eine gute Alternative. Ökologische Bäume in Mönchengladbach findet ihr zum Beispiel bei Reiner L. Brungs. Eine Liste von Verkaufsstellen gibt es bei Robin Wood: http://www.robinwood.de/wo-kaufen.406.0.html
  • Auch Bäume aus regionaler Forstwirtschaft, die ohnehin bei der Waldpflege gefällt wurden, sind eine Alternative. Ansprechpartner ist hier der örtliche Förster.

 

D – wie Deko

In einem umweltfreundlichen Baum haben Lametta und beschichtete Christbaumkugeln nichts zu suchen. Noch immer enthalten sie teilweise giftiges Blei, erkennbar am Gewicht und an der Bezeichnung Stanniol. Umweltfreundlich ist Lametta aus anderen Materialien wie PVC aber noch lange nicht. Auch Schnee- und Glitzersprays gilt es unbedingt zu vermeiden, denn eine Kompostierung des Baumes ist dann nicht mehr möglich.

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Die bessere Wahl:

  • Alles, was aus der Natur kommt: Stroh – oder Holzschmuck, Kastanien, Nüsse, getrocknete Orangenscheiben, Zimtstangen oder Stoffbänder, die wiederverwertet werden können. Schmuck aus Äpfeln, Nüssen und Plätzchen können anschließend rückstandsfrei vom Baum verspeist werden. Und selbstredend: Weihnachtsschmuck aufbewahren und jedes Jahr wiederverwenden.
  • Wer eine Lichterkette benutzt, sollte zur energiesparenden LED-Variante greifen. Im Freien eignet sich eine Zeitschaltuhr besonders gut, die der Lichterkette nachts den Saft abdreht. Denn die beste Weihnachtsbeleuchtung – drinnen wie draußen – bringt nichts, wenn sie keiner sieht.

 

K – wie Kerzen

Paraffin-Kerzen aus dem Klimakiller Erdöl und Stearin-Kerzen, meist aus Palmöl sind per se nicht nachhaltig. Vorsicht: Stearin-Kerzen ohne Kennzeichnung bestehen in der Regel aus Palmöl, für das riesige Flächen Regenwald abgeholzt werden. Kerzen aus Bienenwachs sind insbesondere für Veganer keine Alternative. Denn für 1 kg reines Wachs braucht es 1,2 Millionen kleiner Wachsplättchen, die von Bienen in dieser Form ausgeschwitzt werden. Das entspricht der Jahresproduktion eines Bienenvolkes!

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Die bessere Wahl:

  • Echte Kerzen am Baum oder auf dem Adventskranz sind am besten aus natürlichem Material und nachwachsenden Rohstoffen. Kerzen aus Sojawachs (gentechnikfrei), Raps (gentechnikfrei), nachwachsender Biomasse oder Sonnenblumenöl sind eine umweltfreundliche Alternative.
  • Oder die klimafreundlichste Methode: Kerzen selbst gießen aus Wachsresten. Eine Anleitung findet ihr unter: https://utopia.de/ratgeber/kerzen-selbst-machen/

 

Weiter geht es in Kürze mit: P – wie Präsente, V – wie Verpackung, W – wie Weihnachtsgans.

 

Zum Nach- und Weiterlesen:
http://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/5894-rtkl-gruene-weihnachten-umweltfreundlich-feiern
https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/feste-feiern/weihnachten/weihnachten.html

Kerzen-Ratgeber: Nachhaltige Bio-Kerzen ohne Schadstoffe, Paraffin und Palmöl 🕯️

„Energetische Verwertung“

Wird eigentlich alles, was in der gelben Tonne landet recycelt?

Längst nicht! Zwar brüsten sich städtische Müllgesellschaften, wie die der Stadt Köln, mit einer Wiederverwertungsquote für Kunststoffe von 99%. Der Teufel aber steckt im Detail: Nur ca. 42% des Kunststoffs werden tatsächlich recycelt, 57% werden – um es euphemistisch auszudrücken –  „energetisch verwertet“. Also verbrannt!

Zwar schreibt die Europäische Union vor, dass Recycling immer Vorrang vor der Verbrennung haben sollte, in Deutschland nimmt die Müllverbrennung aber sogar zu. Warum ist das so?

Zwischen Müllverbrennern und Recycling-Betrieben tobt ein harter Wettkampf um den Plastik-Müll. Weil das Verbrennen die kostengünstigere Variante ist, gewinnen meist die Müllverbrenner. Nur wenige Entsorger investieren in die teure Sortiertechnik, die es braucht, um unterschiedliche Plastikmaterialtypen wie Zahnpastatuben, Chipstüten und Einweg-Flaschen vorab zu trennen. Hinzu kommt: Die für den Sekundär-Rohstoff aus Plastikmüll zu erzielenden Preise liegen niedriger als die für Original-Rohstoff. Klar, welche Wahl die Kunststoff-Industrie unter diesen Umständen trifft.

Andreas Freund von der AVG Köln findet Müllverbrennung jedenfalls prima: „Wir erzeugen mit dem Abfall Energie, da leiste ich meinen Beitrag zum Ressourcenschutz“. Besten Dank für Ihr Engagement, Herr Freund!

Quelle:
http://www1.wdr.de/wissen/kunststoffmuell-recycling-100.html
Zum Weiterlesen:

Klicke, um auf Greenpeace_muellverbrennung_Risks-1.pdf zuzugreifen

Ihr wollt wissen, welche Umweltgefahren von der Müllverbrennung tatsächlich ausgehen? Dann schaut in Kürze auf unseren Blog. Vor kurzem besichtigte Tante LeMi nämlich die MVA Krefeld – Beitrag folgt!

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