Lebensmittel für die Tonne? Eine Petition zur Legalisierung der Lebensmittelrettung

Über 2,5 Millionen Tonnen Lebensmittel werfen deutsche Supermärkte jährlich in den Müll, teilweise noch originalverpackt, oft ist das Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht einmal erreicht. Es handelt sich also keineswegs um verdorbene Ware, sondern um genießbares Obst und Gemüse, Brot vom Vortag oder Milchprodukte kurz vor dem MHD. Wertvolle Lebensmittel, deren Herstellung und Verarbeitung große Mengen Rohstoffe, Wasser und Energie verschlingt, oft mit verheerenden Auswirkungen auf Menschen und Klima, landen damit im großen Stil in der Tonne. Martin Hofstetter, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace weiß: „Teilweise werden von Supermärkten Produkte, die nur leichte Mängel aufweisen, gezielt zerstört, um zu verhindern, dass Menschen sich an ihren Abfallcontainern diese Produkte herausfischen.“

garbage-1308138_1920Zur Zeit gibt es eine Online-Petition an den Bundestag, die die Entkriminalisierung des Containerns, also die Rettung genießbarer Lebensmittel aus den Abfalltonnen der Lebensmittelmärkte fordert. Auch wird gefordert, dass das Mitnehmen verwertbarer Sachen aus Mülltonnen oder Sperrmüll nicht länger strafbar ist. Die Mitzeichnungsfrist endet am 02. Januar 2018.  Die Petitionsersteller benötigen 50.000 Unterschriften, um ihre Argumente vor dem Bundestag vorbringen zu dürfen.

 

Auch wir meinen: Genießbare Lebensmittel dürfen nicht länger in der Tonne landen und Lebensmittelrettung darf nicht länger strafbar sein. Wir machen uns deshalb stark für das Mitzeichnen dieser Petition:

Hier geht es zur Petition.

 

Informationen dazu auf Facebook:
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Facebook Infos zur Petition

 


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