Klimanotstand

 

Wir starten das Jahr mit einem satyrischen Beitrag aus den Tiefen der Schweiz. Von Hans E. Widmer, der uns am 11. Februar besuchen wird.  (Hier als PDF zum Ausdrucken)


 

KLIMANOTSTAND

Ein Zwischenbericht

 

von Hans E. Widmer (P.M.)

Als das Parlament den Klimanotstand verkündete, lachten noch alle. Doch das Lachen verging den Leuten, als das Parlament einen Krisenstab einsetzte und mit allen «notwendigen Kompetenzen» versah.

Der Klimakrisenstab (KKS) verkündete sofort eine Reihe von Massnahmen: Verbot des Fahrens von Privatautos, Baustopp und Rückbau der Einfamilienhaushalden, Rationierung von Lebensmitteln und Transporten, Grounding von 90% der Flugzeuge, Einführung eines Ökopunktesystems (mit Kontrollarmbändern Marke IDENTA), Verbot aller privaten Computer und Handys, Verbot des Drucks von Büchern und Zeitungen, Verbot aller energieaufwändigen Sportarten, Schliessung der Alpen im Winter, Reduktion der Rinderherde auf 20%, Beschlagnahmung und Verschrottung aller Kühlschränke, Fernseher und Privatherde, keine Raumtemperatur über 16°. Das Buch aller Massnahmen war 300 Seiten dick.

Der Krisenstab teilte das Land in hundert Klimadistrikte ein, damit die Massnahmen lokal angepasst und überwacht werden konnten. Zur Durchsetzung dieser Massnahmen setzte der KKS zuerst die Polizei, dann auch Armee und Zivilschutz ein. Da war es hilfreich, dass die zwei Vertreterinnen des Bundesrats im KKS gerade die passenden Departemente hatten.

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