Zeitgeschenke – geschenkte Zeit

von Natalie Sat

„Zeit ist das schönste Geschenk“. So lautet der Leitsatz auf der Startseite meiner Homepage. Bislang galt diese Aussage für viele im Zusammenhang mit erkämpfter Freizeit zwischen all dem Müssen und Sollen. Doch plötzlich ist sie da, die freie Zeit – ganz ohne unser Zutun, ohne Anstrengung, frei zu bekommen oder ein Stück aus dem überfüllten Terminkalender rauszuschneiden. Endlich haben wir Zeit.

Natalie Sat

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Neu: Behelfsmundmaske, wir füllen für euch ab

Ab sofort haben wir für euch im Angebot eine selbstgenähten Behelfs-Mundmaske. Die wiederverwertbaren, von unserem Mitglied Michaela selbst genähten Masken, bieten keinen umfassenden Schutz wie die Masken der Schutzklassen FFP2 und FFP3. Doch sie senken statistisch die Wahrscheinlichkeit einer Infektionsweitergabe, wie etwa die TAZ schreibt. Weitere Quelle hier.

Warum ist denn in den Mainstreammedien immer wieder zu lesen, dass Masken wirkungslos seien? Nun, weil die unfähige Regierung in Deutschland noch nicht einmal medizinisches Personal mit Masken versorgen kann. Da muss man die Bevölkerung beschwichtigen mit der falschen Botschaft, Masken würden nichts nutzen. Länder, die ihre Gesamtbevölkerung mit Atemschutz-Masken versorgen können, haben aber die geringsten Neuinfektionsraten, wie etwa Alexander Unzicker richtig schreibt.

Außerdem: wir füllen für euch wieder unser Gesamtsortiment ab. Mit unseren kostenlosen Behältern oder in Papiertüten. Die Papiertüten sind für die Umwelt nicht optimal, aber wir halten den bestmöglichen Infektionsschutz für sehr wichtig.

Wir füllen alles ab 1 Kilo ab, bei Nüssen liegt die Untergrenze bei 500 Gramm, bei Gewürzen bei 100 Gramm. Ihr braucht keine eigenen Behälter mitbringen. Das Sonder-Sortiment ist nach wie vor verfügbar.

 

 

Coronavirus: Deutschlands Unfähigkeit fast einzigartig

Von Alexander Unzicker

Gegen jede wissenschaftliche Evidenz verzichtet man auf den Einsatz von Masken und schneller Diagnostik

Die Corona-Krise stellt einen weltweiten Kompetenztest für Regierungen dar. Für den, der die eigenen Dokumente (S. 59) nicht kennt, wäre daher wenigstens Lernen von den anderen angebracht.

Jeder, der einen Mausklick ausführen kann, sieht, dass die zeitliche Entwicklung der Infektionen in folgenden Ländern wesentlich günstiger verläuft: China, Taiwan, Singapur, Hongkong, Japan, Russland. Ein detailliertes Studium der dort angewendeten Maßnahmen könnte man den Verantwortlichen sicher empfehlen, zwei Dinge stechen jedoch hervor: Die in Deutschland fehlenden Atemschutzmasken und die langsame Ausführung der Tests.

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Earth Hour 2020

Von Lisa Dormels

Am 28.03.20 um 20.30 Uhr findet die Earth Hour zum 14.x statt – Mach
mit!
2007 wurde die Earth Hour durch den World Wildlife Found (WWF) ins Leben
gerufen und fand erstmals in Australien statt.
Dabei geht es darum, in der „Stunde der Welt“ ein Zeichen für das Klima
zu setzen indem das Licht für eine Stunde gelöscht wird. Es handelt sich
um eine Protestaktion, die als solche nicht die Welt retten kann, wohl
aber Aufmerksamkeit erreicht für den Klimaschutz und so sensibilisiert.
Nebenbei wird ein bisschen Energie gespart.
Immer mehr Länder, Städte, Firmen und Privatmenschen engagieren sich am
letzten Samstag im März und schalten während der Earth Hour das Licht
aus. Besonders eindrucksvoll ist, dass auch Wahrzeichen eine Stunde im
Dunkeln verborgen liegen, in Mönchengladbach etwa das Münster, die
Hauptkirche in Rheydt und der Borussiapark.
Wichtig ist aber, dass auch du mitmachst und möglichst viele Menschen
erreicht werden, die ihren Beitrag zur Klimawende erhöhen. Mach dir doch
eine gemütliche Stunde mit deinen Liebsten im Dunkeln oder geh früh
schlafen!

https://www.wwf.de/fileadmin/user_upload/Bilder/2200-earth-hour-2020-c-stephanie-steinkopf-ostkreuz-wwf.jpg

Ab heute auch Zwiebeln

Liebe Leute,

ab heute gibt es bei uns Bioland-Zwiebeln im 2 Kilo-Gebinde. Danke Uwe, dass du die Zwiebeln mit deinem Lastenrad in Willich abgeholt hast!

Schmecken auch als Snack zwischendurch: Uwe auf dem Schauhof in Willich. Mit Zwiebel.

Wir machen wieder von 17.00-18.30 Uhr unser Fenster für euch auf. Das Sortiment mit den aktuellen Preisen und die nicht lieferbaren Lebensmittel findet ihr direkt auf unserer Startseite.

Aktuell nicht lieferbar: Apfelmark, Erbsen, Spirelli VK, Penne VK, Rote Linsen.

Wir haben alles schon letzte Woche bestellt, aber es kommt nicht gut durch: viele Speditionen arbeiten mit osteuropäischen Fahrer*innen, die jetzt in ihre Heimatländer zurückgekehrt sind. Wir hoffen, dass wir diese Woche noch eine Lieferung bekommen.

Kommt rum, heute von 17.00 – 18.30 Uhr!

 

Es könnte auch alles ganz anders sein.

Von Hans Widmer

«Es könnte auch alles ganz anders sein.» (Harald Welzer)

Text als PDF.

Plötzlich ist alles ganz anders, nicht weil wir es wollten, sondern weil es uns durch die Corona-Grippe aufgezwungen wird. Niemand hat das so gewollt, diese Seuche ist kein Volkserziehungsprogramm. Sie hat chaotische Auswirkungen in alle Richtungen, und wir hoffen, dass sie bald vorbei ist. Allerdings: wollen wir dann wirklich zur alten Normalität zurückkehren? Wie Churchill sagte: «Es wäre schade, eine Krise ungenutzt verstreichen zu lassen.»

Die Corona-Krise hat viele Fehlfunktionen unseres Systems offengelegt. Im grossen Rahmen zeigt sie die Schwächen einer übertriebenen Globalisierung auf, die die lokal mögliche Produktion von lebenswichtigen Gütern erschwert, so dass wir nicht einmal mehr ein Low-Tech-Produkt wie Gesichtsmasken selbst herstellen können. Die gleiche Globalisierung hat auch zu mehr Fernflügen geführt, über die eben Viren schnell verbreitet werden können: was in Wuhan begann, ist über Nacht in Mailand. In unserem Land selbst hat die extreme Funktionsteilung – wohnen hier, arbeiten dort, einkaufen wieder anderswo – mit dem dafür notwendigen Herumreisen in überfüllten Zügen zur Verbreitung des Virus beigetragen – darum werden Bewegungen von Menschen jetzt auch generell eingeschränkt. Natürlich ist das jetzt nicht das ideale ökologische Verkehrskonzept, denn es fördert den Autoverkehr und behindert den Fussgängerverkehr.

Hans E. Widmer

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+++Sortiment Update+++

Liebe Leute,

heute haben wir für euch die strategische Klopapierreserve aufgestockt. Feinstes Hochleistungsklopapier ist bei uns definitiv vorrätig!

Zudem haben wir Kartoffel-Dinkelnudeln für euch ins Programm aufgenommen, die heute frisch getrocknet bei uns eingetroffen sind.

Espresso und Schümli führen wir ab jetzt auch in einer singlehaushaltsfreundlichen Gebindegröße von 3 Kilo!
Das aktuelle Sortiment findet ihr direkt hier auf der Startseite.

Unser Hochsicherheitsfensterverkauf.

Ende der Woche werden wir das Sortiment weiter ausbauen und weitere Vorräte ergänzen. Dinkel, Sauerkraut und Essig nehmen wir ins Sortiment auf, falls das lieferbar ist – bestellt haben wir das jedenfalls. Wir halten euch über diesen Kanal auf dem Laufenden.

Und nicht vergessen: Wir führen Hensen-Soli-Bier! Kauft Hensen-Bier und unterstützt unseren Nachbarn Hensen in der Krise –  noch nie hat Solidarität so fein gemundet!

Heute ist wieder ab 17-18.30 Fensterverkauf, die Samstag-Öffnungszeit haben wir auf 11-14 Uhr geändert. Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Jörg

Die Welle. Neue Auflage.

von Jörg Bergstedt

Ständig und überall gibt es gesellschaftliche Vorgänge, deren Einheitlichkeit bei kritischem Blick irritiert. Da wirken Medien gleichgeschaltet oder alle Parteien, die an die Regierung kommen, machen ungefähr das gleiche wie ihre Vorgänger, trotz hochtrabend anderer Ankündigungen in Wahlkämpfen. Firmen konkurrieren untereinander, aber wollen alle das Gleiche: Profit, maximale Ausbeutung von Mensch und Natur, Monopole. Diese Einheitlichkeit ist der Nährboden von sogenannten Verschwörungstheorien: Da muss doch jemensch steuern, sonst wäre das doch nicht alles immer gleich. Doch es braucht keiner solchen Strippenzieher, um soziale Prozesse anzugleichen. Es reicht, eine Masse zu sein bzw., um genauer zu sein, sich in der Masse zu organisieren und zu kommunizieren. In der Menge nämlich „versinkt das Ungleichartige … im Gleichartigen, und die unbewussten Eigenschaften überwiegen“ schrieb Gustave Le Bon schon 1895 in seinem Klassiker „Psychologie der Massen“. Ganz ähnlich drückte es viel später Dirk Helbing von der ETH Zürich, als er das Ergebnis einer Untersuchung zusammenfasste: „Wenn alle anderen das Gleiche machen wie man selbst, glaubt man, auf dem richtigen Dampfer zu sein.“ Ähnlichkeiten mit aktuellen Zeiten sind rein zufällig …

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Ab Heute: Hensen Solidaritäts-Bier +++Sortiments-Update+++

Restaurants, Bars, Cafés: alle Gastronomien haben geschlossen. Unser Nachbar und Lieblingsbrauer, die Hensen-Brauerei, hat nun mit einem Schlag den gesamten Fassverkauf verloren – eine wichtige Einnahmequelle für die handwerkliche Brauerei!
Wir möchten unserem Nachbar Hensen helfen: Ab sofort bekommt ihr das leckere Hensen-Alt, Hensen-Pils und das phänomenale Coffee-Stout bei uns am Ausgabe-Fenster! Damit möchten wir euch die Gelegenheit geben, euch solidarisch mit der Hensen-Brauerei zu zeigen und sehr leckeres Bier bei uns zu bekommen!

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Wir lassen euch im Regen stehen!

Auch heute schließen wir wieder unser Geschäft und öffnen unser Fenster für euch: heute ist der zweite Fensterverkauf! Großgebinde, wie sie vom Großhändler zu uns kommen, bekommt ihr durch das Fenster gereicht. Das spart Müll im Vergleich zu Einzelpackungen und es verringert das Risiko einer Infektion – denn wir lassen euch im Regen stehen – zumindest heute, soll ja regnen. Also bringt einen Schirm mit, wenn wir zusammen fensterln.
Das aktuelle Fensterverkaufssortiment findet ihr direkt auf der Startseite von tantelemi.wordpress.com.

Samstag haben wir von 12-15 Uhr geöffnet. Bitte versichert euch vor eurem Besuch immer der Öffnungszeiten und des Sortiments, da kurzfristige Änderungen möglich sind. Wir haben übrigens herrliches Toilettenpapier. Unrationiert!

Also kommt gerne vorbei und fensterlt mit uns – bis nachher! Und immer dran denken: wir lassen euch im Regen stehen!