Morgen, Sonntag: Pop-Up Radweg auf der Bismarkstraße – fahr mit!

Am Tag der Mobilität, am 20. September von 12 bis 17 Uhr gehört die Bismarckstraße in Mönchengladbach ganz den Fahrradfahrern. Zwischen Kaiser-Friedrich-Halle und Steinmetzstraße improvisiert der ADFC eine Protected Bike Lane, die in anderen Städten Deutschlands als Popup-Bike-Lane im Zuge der Corona-Pandemie Bekanntheit erlangt hat. Unter dem Motto „Klimafreundliche Mobilität für alle“ stellen neben dem ADFC viele weitere Initiativen, Vereine und Unternehmen aus der Region ihr Engagement und innovative Mobilitätskonzepte vor.

Radel mit und genieße das Gefühl, mit dem Fahrrad sicher und schnell durch die Stadt fahren zu können. Das könnte immer so sein: Mönchengladbach braucht eine Verkehrswende, eine Hinwendung zum Fahrrad. Viele Menschen möchten gerne schnell und sicher das Fahrrad als Verkehrsmittel benutzen. Aber die nicht vorhandene Infrastruktur für Fahrradfahrende verhindert dies.
Radel mit und genieße das Gefühl wie es wäre, wenn Mönchengladbach eine moderne Verkehrsinfrastruktur wie Kopenhagen, Amsterdam oder Tilburg hätte!

20. September von 12 bis 17 Uhr, Bismarckstraße

Diskussionsbeitrag und Kündigung von Doris Jansen

Hallo Tante Lemi‘s,

mein Name ist Doris Jansen und ich war Mitglied in Eurem Verein, weil ich die Idee der Unverpackt-Läden eine großartige Sache für die Umwelt finde, und auch wir in Mönchengladbach mit Eurem Laden einen Teil zum Schutz der Natur beitragen können.

Nachhaltigkeit ist besonders mit Blick auf die Jüngeren gerade für uns Ältere eine Verpflichtung. Damit Mönchengladbach und unser blauer Planet auch in Zukunft bewohnbar bleiben. Deshalb habe ich Euer Projekt unterstützt.

Deshalb finde ich die Arbeit Eures Vereins vorbildhaft für bürgerschaftliches Engagement in Mönchengladbach.

Euer Vorstand hat mir freundlicherweise angeboten, mit Euch über diesen Blog in Kontakt zu kommen. Denn leider hatte ich in den vergangenen Tagen eine E-Mail von Tante Lemi im Postfach, die ich sehr ärgerlich fand. Darin wurde mehr oder weniger dazu aufgerufen, den OB Kandidaten Felix Heinrichs von der SPD am Tag der Stichwahl zu wählen und nicht Frank Boss. Ein Heinrichs bringe frischen Wind und mache sich für die Verkehrswende stark, Frank Boss wolle die Autostadt Mönchengladbach erhalten und alles zu asphaltieren.

Warum ich mich sehr über dieses Mailing geärgert habe und Euren Verein verlasse?

Erstens ist Euer Verein der Neutralität verpflichtet. Darf also nicht aktiv zur Wahl einer bestimmten Partei oder ihrer Kandidaten aufrufen. Schwamm drüber, Fehler können passieren. Mir auch, nicht so schlimm. Aufgeregt hat mich, dass außerdem noch falsche Behauptungen über die politische Arbeit der CDU in Mönchengladbach und ihres Spitzenkandidaten verbreitet werden. Auch die CDU hat sich in ihrem Wahlprogramm die Verkehrswende zum Ziel gesetzt. Auch die CDU will den Radverkehr weiter ausbauen und fördern, allerdings im Zusammenspiel und Rücksicht, auf die finanzielle Lage der Stadt und auf andere Verkehrsteilnehmer und damit sind ausdrücklich nicht nur Autofahrer gemeint.

Nachhaltigkeit, Verkehrswende, Änderung unserer bisherigen schlechten Gewohnheiten wie Plastikverpackungen, kurze Strecken mit dem Auto fahren oder Raubbau an der Natur gehen uns alle an. Wir sitzen alle im selben Boot oder besser gesagt auf demselben Planeten. Das haben mittlerweile alle Parteien der Mitte erkannt.

Einer der größten Pluspunkte einer Demokratie: man kann verschiedener Meinung sein und sich auch streiten. Egal wie beispielsweise die Stichwahl am 27.September ausgeht, werde ich als Demokratin das Ergebnis akzeptieren. Euer Vorstand hat mir netterweise trotz meiner Kündigung hier die Möglichkeit gegeben meine Meinung öffentlich zu äußern:

Lasst uns trotz gegenteiliger Meinung im Gespräch bleiben, lasst uns gegenseitig zuhören, lasst uns fair miteinander umgehen.

Eure Doris

(Doris Jansen, CDU-Ratsfrau, Mitglied des Sozialausschusses, Mitglied des Integrationsrates)

Der Fancy Women Bike Ride oder schicke Frauen fahren Fahrrad

von Susanne Jud

Schicke Frauen fahren Fahrrad – und das in 150 Städten weltweit! Der Ursprung der Veranstaltung liegt in der Reklamation des Rechts von Frauen an selbstbestimmter Mobilität, das Fahrrad ist nur ein Mittel dazu. Es geht aber auch um die Sichtbarkeit von Radfahrerinnen in der Stadt Mönchengladbach.

Wir machen uns chic, weil wir auffallen möchten und schmücken uns und unsere Fahrräder mit Blumen, um gemeinsam mit unseren Freundinnen, plaudernd und lachend, langsam durch die Stadt zu radeln. Treffpunkt ist am Autofreien Sonntag der Europäischen Mobilitätswoche, 20. September 2020 um 15.00 Uhr an der Bettrather Straße, Eingang Bunter Garten Kinderspielplatz. Über den Alten Markt gelangen wir zum Adenauerplatz, wo wir im Park vom Café Kontor freundlich begrüßt werden. Von da geht es zum Ziel, dem Mobilitätstag auf der Bismarckstraße.

Parfüm statt Abgase“ ist das Motto des Fancy Women Bike Ride. Und „Stille statt Autolärm“. Klingt gut, und daher lade ich, Susanne Jud ,für Mönchengladbach zu dieser wunderbaren Veranstaltung von Frauen für Frauen ein. Mehr Information unter http://www.fancywomenbikeride.com

Herren dürfen uns gerne begleiten, werden aber gebeten, sich angemessen zu kleiden, nämlich wie ein Gentleman.

Radle mit uns! Und lade Deine Freundin ein. Wenn wir viele sind, ermutigen wir auch andere Frauen, mit dem Fahrrad zu fahren.
Coronabedingt erfahren wir erst kurzfristig, ob wir als Gruppe mit den geeigneten Abständen fahren können. Die beiden Fancy Women Pinar Pinzuti und Sema Gür haben sich allerdings eine absolut coronafeste Variante ausgedacht: Jede Frau lädt eine Freundin ein oder fährt die Route für sich alleine.

Dabei Fotos machen und am 20. September 2020 über Facebook teilen. Die Anleitung erfahrt Ihr über die Website. Oder schickt sie mir, und ich mache das:
DieAlltagsradler@t-online.de

Weniger Autoverkehr, mehr Rad- und Fußverkehr auf der Bismarckstraße

von Gabriele Stopka

Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat am 19.12.2018 ein Vorrangstraßennetz beschlossen und die Verwaltung beauftragt, in den nächsten Jahren eine Reduzierung des Durchgangsverkehrs auf der Bismarckstraße zwischen Hohenzollernstraße und Bismarckplatz zu prüfen.

Neben dem Lärm und Schmutz leiden heute nicht nur die Anwohner und Gewerbetreibende unter der aktuellen Situation, sondern auch alle Bürger, die diese Straße zu Fuß oder mit dem Fahrrad z. B. besuchen, dort einkaufen oder zur Erreichung Ihres Arbeitsplatzes nutzen.
Da es hier kein Angebot für den Radverkehr gibt, nutzen viele unsichere Fahrradfahrer aus Angst den Gehweg und gefährden dadurch die Fußgänger.

Wir möchten weniger KFZ-Durchgangsverkehr und einen besseren Rad- und Fußverkehr auf der Bismarckstraße. Damit die Menschen die Innenstadt trotzdem gut und sicher erreichen können, fordern wir mindestens einen beidseitigen geschützten Radfahrstreifen (Protected Bike Lane) auf der gesamten Bismarckstraße.

Ab dem 15.09.2020 wird die Unterschriftenliste zur Eintragung in Stopkas Bistronomie, Bismarckstr. 93, 41061 Mönchengladbach ausgelegt.
Ihr könnt die Liste auch ausdrucken und zum Stopkas schicken! Hier die Liste zum Download.
Weiterhin werden wir in Zusammenarbeit mit dem ADFC am Tag der Mobilität 20.09.2020 auf die Aktion hinweisen und vor Ort im Stopkas dabei sein. Jeder kann seine Unterschrift leisten.

Auf in den Kampf. Ich hoffe wir erwirken etwas.

Vortrag: Kapitalismus als Religion; Museum Abteiberg, jetzt Donnerstag

Eintritt frei für Mitglieder von Eine Erde e.V.. Vortrag und Konzert mit den MG-Artfriends im Museumsgarten Abteiberg:

Kapitalismus als Religion

Kapitalismus erfordert Kredit und Glauben. Durch den Kredit werden zukünftige Ressourcen schon in der Gegenwart verfügbar; eine Möglichkeit, die Grenzen von Raum und Zeit zu überschreiten. Diese Überschreitung war früher der Religion vorbehalten. Der Kapitalismus scheint wirkungsvoller zu sein als die Versprechen der Religionen. Aber die Religionen sind bis heute der Beipackzettel zum Kapitalismus. Sie warnen vor den Risiken und Nebenwirkungen des Glaubens an das stetige Wachstum des Kapitals.

Christoph Fleischmann, studierter Theologe, arbeitet als Journalist, Moderator und Buchautor in Köln. 2010 erschien von ihm: Gewinn in alle Ewigkeit. Kapitalismus als Religion (Rotpunktverlag).

Eine Veranstaltung von den MG Artfriends in Kooperation mit Eine Erde e.V.

Donnerstag, 17.09.2020, ab 19 Uhr, Skulpturengarten des Museums Abteiberg.
Im Anschluss Konzert Karanoon!

Eintritt: 8 Euro, für Mitglieder des Vereins Eine Erde e.V. gibt es Gratis-Karten an der Museumskasse gegen Vorlage eines Mitgliedsausweises. Freien Eintrittskarten für Mitglieder gibt es auch an der Abendkasse. Allerdings gibt es nur 150 Karten, deshalb wäre eine Abholung vor Donnerstag die sicherste Variante. Für Nicht-Mitglieder des Vereins Eine Erde e.V. kostet der Eintritt 8 Euro.

Museum Abteiberg: Konzert, Vortrag, Ausstellungen – Freikarten für Mitglieder!

Der Abteiberg erwacht erneut – ABBEY HILL CONCERT #02 …
Der Skulpturenpark des Museums bereitet sich auf das nächste atmosphärische Konzert vor.
Am 17.09.2020 ist die Soul-Band KARANOON dran.
Vorher hören wir Christoph Fleischmann mit seinem Vortrag „Kapitalismus als Religion“.
Los geht’s um 19:00 Uhr!

Für Mitglieder unseres Vereins kostenlos – wenn ihr euch unter Vorlage eures gültigen Mitgliedsausweises an der Museumskasse eine Karte abholt! Das Angebot gilt nur bis zum 16.09.2020, nur an der Museumskasse! Danach kostet das Ticket auch für Mitglieder 8 Euro!
Es gibt nur ein begrenztes Kontingent von Karten wegen Corona – wer zuerst kommt…

KARANOON sind vier Musikerinnen, die sich beim Musikstudium gefunden haben. Ein Mitglied ist die Mönchengladbacher Modern-Acoustic-Fingerstyle Gitarristin SOPHIE, die 2012 beim SingerSongwriterSlam im B.I.S. mit gerade mal 15 Jahren den ersten Platz gewann. Nach mehreren Soloalben und unzähligen Auftritten studiert sie zur Zeit E-Bass und E-Gitarre an der Musikhochschule Osnabrück. Dort startete sie 2019 mit den drei anderen Musikerinnen Marlene (Vocals, Keys), Hanna (E-Bass, B-vocals) und Monti (Drums) das gemeinsame Herzensprojekt. KARANOON. Das steht für chillige Vibes mit dezenter HipHop-Attitüde und warmen, zeitlosen Vintage Sound, versetzt mit einer Portion NeoSoul. Jede der vier Musikerinnen bringt ihren individuellen Soundcharakter mit ein, dazu mischen sich Inspirationen aus den aktuellen Strömungen von NeoSoul, R‘nB und Hip Hop. Das Repertoire englischsprachiger Songs wächst seit dem zu einem Gesamtsound der Band heran, der sich natürlich und smooth gibt.
Mehr Infos/Videos unter:
http://www.karanoon.com

Infos zum Vortrag folgen morgen.

Es gibt 150 Eintrittskarten im Vorverkauf mit Sitzplätzen auf Liegestühlen und Sitzkissen für dieses Open-Air Konzert.
Der Eintritt kostet 8 EUR, bzw. ermäßigt 5 EUR.
Mitglieder von Museumsverein Abteiberg, MG_Artfriends und Eine-Erde e.V. haben freien Eintritt, benötigen jedoch auch eine Karte, die Sie gegen Vorlage des Ausweises erhalten.
Die nummerierten Karten werden ausschließlich an der Museumskasse während der Öffnungszeiten DI-FR 11-17 Uhr und SA/SO von 11-18 Uhr verkauft. Bei Rückfragen bitte 0 21 61 – 25 26 37 .
Freien Eintrittskarten für Mitglieder gibt es auch an der Abendkasse. Allerdings gibt es nur 150 Karten, deshalb wäre eine Abholung vor Donnerstag die sicherste Variante.

Das Konzert findet im Skulpturenpark des Museums statt. Bitte respektiert die Kunstobjekte und berührt die Skulpturen nicht.

Wir freuen uns auf euch …
Museumsverein Abteiberg, MG_Artfriends und der Eine-Erde e.V.