Drei Frauen, ein Laden, viel Mut

In Kibra, dem größten Slum Afrikas, eröffnen drei Frauen ihren eigenen kleinen Laden – mit Honig und Erdnussbutter aus der Region. Unterstützt durch die Akili Bomba Mental Health Initiative und einer Spende von Eine Erde e.V. an die Initiative in Höhe von 350 €.

Das Projekt möchten wir euch hier vorstellen.

In Kibera begleitet der Verein Akili Bomba Mental Health Initiative, eine lokale Organisation, Frauen bei der Bewältigung von Gewalt, Sucht und Depressionen. Drei dieser Frauen – Maureen Achieng, Hilda Odiaga und Mercy Auma – haben nun beschlossen, einen Schritt weiterzugehen: Sie eröffnen mit Unterstützung der Hilfsorganisation vor Ort ihren eigenen kleinen Laden.

Ein kleiner Laden mit großer Bedeutung

Der Laden soll bereits in der kommenden Woche seine Türen öffnen. Das Sortiment ist bewusst klein, aber symbolisch stark: Honig und Erdnussbutter, beide aus der Region, von Produzenten, die die drei Frauen selbst gefunden haben.

In einem Umfeld, in dem viele Menschen nur eine Mahlzeit am Tag haben, geht es nicht um Bio-Siegel oder Designverpackungen – sondern ums Überleben. Um bezahlbare, gesunde Grundnahrung.

Dass die Produkte dennoch unverpackt und regional sind, ist kein Konzept, sondern schlicht gelebte Notwendigkeit. Hier treffen Nachhaltigkeit und soziale Realität aufeinander – ganz ohne Ideologie, aber mit viel Herz.

Was diese Initiative besonders macht: Der Laden ist nicht nur ein Verkaufsraum, sondern ein Ort der Selbstermächtigung. Maureen, Hilda und Mercy – die alle schwere Zeiten hinter sich haben – bauen sich mit Unterstützung von Akili Bomba und unserer Spende etwas Eigenes auf.

Ausblick

Im nächsten Newsletter werden wir über die Eröffnung des Ladens berichten – mit Eindrücken aus Kibra, Fotos und Stimmen der drei Gründerinnen.

Es ist ein kleines Projekt, aber unterstützenswertes Projekt – eines, das Hoffnung macht.


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Ein Gedanke zu “Drei Frauen, ein Laden, viel Mut

  1. Anonymous schreibt:
    Avatar von Unbekannt

    Ich bin sehr berührt und bin richtig intensiv in einem Gefühl von Stolz, stolz auf Mitmenschen, die so mutig in ihrer Schaffenskraft sind und für so wunderbare Nachrichten sorgen in diesen Zeiten. Ich als Frau bin auch stolz auf diese drei Frauen von ganz vielen Frauen, die in diesen herausfordernden Zeiten zusammenfinden und zusammenhalten möchten. Voller Dankbarkeit und Demut in privilegierten Umständen und in tiefer Verbundenheit…

    Steffi

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