Zutaten
Buchweizen, ganz
1L Kochtopf, halbvoll mit 1 ½ EL veganem Suppenpulver 20 Min. garkochen, mit Handtuch bedecken, quellen und abkühlen lassen.
Man kann den Buchweizen auch schon sehr gut am Vortag zubereiten.
Buchweizen, ganz
1L Kochtopf, halbvoll mit 1 ½ EL veganem Suppenpulver 20 Min. garkochen, mit Handtuch bedecken, quellen und abkühlen lassen.
Man kann den Buchweizen auch schon sehr gut am Vortag zubereiten.
Lass es prickeln! Der Winter nimmt ja meist im Januar erst so richtig Fahrt auf, da ist ein sprudelndes Bad einfach wohltuend. Besonders schön ist es, wenn man weiß, was im eigenen Badezusatz alles drin steckt und kaum Verpackungsmüll anfällt. Oder? Also machen wir ihn – ganz im Sinne der Tante – doch einfach selbst! Und zwar am 14. Januar, ab 18.30 Uhr bei Tante LeMi. Einen Teil der Kugeln bringen wir in unseren eigenen Wannen zum Sprudeln, den Rest verteilen wir gegen Spende bei der Tante, um mit dem Erlös den Widerstand im Hambacher Forst zu unterstützen.
Bitte beachte, dass eine Teilnahme nur nach Anmeldung möglich ist. Für die Anmeldung nutze bitte unser Kontaktformular.
»Ich mag Mode. Was sollte ich anderes tun, als die Widersprüche der Gegenwart zu lieben?«
Bomberjacken, Jogginghosen, Tarnfleck. Supreme, Yeezys, Off White, Vetements – was das Rampenlicht einer Mode durchlaufen hat, verschwindet im Dunkel, wird entwertet und vergessen. Doch die Bewegungen der Mode bringen Menschen zusammen, formen Gemeinschaften, trennen sie wieder. Sie zerstören jede Ordnung und bauen sie wieder auf, sie sind schön und hässlich, kommen kapitalistisch daher, gleichzeitig spukt in ihnen der Aufstand. Und weil Mode uns so hautnah kommt, während unsere Körper in ihre Hüllen schlüpfen, erscheint die polyamouröse Affäre mit ihr wie ein andauernder Ausnahmezustand.
»MA-1« ist ein heiterer Spaziergang an den Rändern der Geschichte der gleichnamigen Bomberjacke zwischen Krieg, Subkultur und Mode: Über eine Uniformjacke, die nie endgültig von gestern ist, und über die Rolle dieser Mode ohne Ende in einer neuen Form des Krieges, einer Militarisierung des Zivilen und einer »Zivilisierung« des Militärischen. Und was passiert, wenn ein Roboter an die Stelle des Bomberpiloten getreten ist.
Samstag, 2. Februar 2019, 19:00, Köntges

Eine Veranstaltung des Köntges in Kooperation mit Eine Erde e.V.
Die Berliner Autorin und BUKO-Aktivistin argumentiert gegen die Illusion, Marktstrukturen könnten vom Kapitalismus bereinigt und demokratisch reguliert werden als auch gegen die Annahme, es komme ausschließlich auf die Eigentumsverhältnisse bei den Produktionsmitteln an – denn äquivalenter Tausch ist immer auch Geld und erzeugt immer einen Markt.
Tausch bringt aber immer nicht nur ’strukturellen Hass‘ (durch Entfremdung, Leistungsdruck etc.) mit sich, sondern zwingt ebenso strukturell zur Vernutzung von un- und unterbezahlten Elementen wie Natur, Sorgetätigkeiten und im globalen Nord-/Süd-Verhältnis. Wobei das Einbeziehen dieser Bereiche in die Tauschlogik (z.B. durch Finanzialisierung, Lohn für Hausarbeit etc.) bekanntermaßen nicht zu einer emanzipatorischen Lösung führt, sondern den Prozess nur beschleunigt.
Ausgehend von viel diskutierten Ansätzen wie der Resonanz von Hartmut Rosa oder der Externalisierungsgesellschaft von Stephan Lessenich sieht Habermann einen analytischen Bruch, solange nicht die Aufhebung von Tausch angestrebt wird. Das ist nicht naiv, sondern konsequent weitergedacht – wie vor ihr von vor allem feministischen Denker*innen gezeigt. Dafür greift Habermann den in einer jungen Bewegung benutzten Begriff „tauschlogikfrei“ auf.
08.01.2018, BIS-Zentrum; 19:00 Uhr
Ja, wirklich! Das Weingut Graf von Kanitz hat eigens für Tante LeMi einen Prototypen einer Weinabfüllanlage entwickelt.
Wie es dazu kam? Auf einer Weinmesse sponnen die Tante und der Graf die Idee einer Weinabfüllstation für Unverpacktläden wie Tante LeMi. In den folgenden Wochen wurde in den Gewölbekellern des Grafen getüftelt und herausgekommen ist diese erste Wein-Zapfanlage, befüllt mit 50 Litern spritzigem Bio-Riesling. Bringt also eure leeren Weinflaschen mit und zapft euch bei der Tante einen Weißwein aus dem Hause des Weingutes Graf von Kanitz. Es stehen auch leere Weinflaschen zum Kauf bereit.

Das Weingut Graf von Kanitz ist Mitglied im Bundesverband Ökologischer Weinbau „Ecovin“ sowie im VDP – Verband Deutscher Qualitäts- und Prädikatsweingüter und betreibt seit 50 Jahren ökologischen Weinbau. „Dieses Weingut gehört zu den Besten in Deutschland“ (Der Feinschmecker 2017).

Ein Tütchen Gemischtes rund um das Thema müllfrei(er) Leben. Mitmachen ist angesagt, denn das gemeinsame Tun steht hier im Vordergund.
Wir nähen wiederverwendbare Abschminkpads
In diesem Workshop werden wir gemeinsam Abschminkpads nähen. Deren Verwendung spart nicht nur Ressourcen und vermeidet Abfall, sondern sieht einfach viel schicker aus. Die Tante hat schließlich Stil! Einen Teil der Produktion stellen wir danach Tante Lemi zur Verfügung, mit dem Rest geht es an die eigene Wimperntusche.
Bringe bitte, wenn du hast, alte Hemden, Bettwäsche, Frottee-Handtücher, Stoffrest, Schere sowie Nähgarn mit. Achja, Nähkenntnisse sind nicht erforderlich.
Zeit: Dienstag, 27.11.2018 – 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: Tante LeMi, Gasthausstr. 68 – 70, 41061 Mönchengladbach
Bitte melde dich verbindlich an, da der Platz begrenzt ist (Betreff: Abschminkpads):
eine-erde [ at] posteo [punkt] de
Im November ein Highlight: Der Hamburger Recht auf Stadt-Aktivist Niels Boeing, Buchautor und Autor bei Technology Review und Zeit Wissen kommt zu einer Leseperformance ins BIS.

Ein neuer Kampf in den Städten, um die Städte ist entbrannt. In Athen, Istanbul, Rio, New York, London, Hamburg und andernorts wehren sich Menschen immer vehementer gegen die neoliberale Zurichtung der Städte.
„Alles auf Null“ fordert Niels Boeing. Der Schriftsteller, Journalist und Aktivist im Hamburger Netzwerk „Recht auf Stadt“ präsentiert in seiner Leseperformance eine „Gebrauchsanweisung für die Wirklichkeit“. Es sollen Spielräume und Kampfzonen freigelegt werden, die auf dem Weg aus dem Kapitalismus zu durchqueren sind. Dafür hat Niels ein Megaphon, eine Klingel und einen sehr dicken Ghettoblaster. All das ist bisweilen laut – und immer klug!
13.11.2018; 19:00 Uhr; BIS-Zentrum für offene Kulturarbeit
Ohne Mampf keinen Kampf: wir unterstützen den wichtigen Kampf gegen RWE und für den Hambi! Bereits mehr als 50 Kilo Reis, 10 Kilo Nudel und 10 Liter Öl konnten wir mit eurer Hilfe an die mutigen Aktivist*innen des Hambacher Forst liefern. Wenn ihr das weiterhin ermöglichen möchtet, dann schmeißt doch was in die grüne Hambi-Spendendose neben der LeMi-Kasse – jeder Euro zählt und wird von uns in widerständige Kalorien umgewandelt. Ab jetzt haben wir ja auch jeden Samstag geöffnet.
Danke an Lila für die tolle Idee und das Engagement!
Immer wieder besuchte die Schriftstellerin Ulla Lenze Indien. Ein Land, in der es Menschen gibt, die in und vom Müll leben. Dharavi, ein Mega-Slum im Mumbai, gilt als der größte Slum Asiens.
In „Die endlose Stadt“, Lenzes jüngstem Roman, finden sich im „schwebenden Ton einer sinnlos schönen Poesie“ (Frankfurter Rundschau) Passagen, die sich literarisch dem Thema Müll nähern.
Ulla Lenze, geboren 1973 in Mönchengladbach, studierte Musik und Philosophie in Köln und lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Ihr Debütroman „Schwester und Bruder“ (2003) wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ernst Willner-Preis beim Bachmannwettbewerb und dem Jürgen Ponto-Preis. Zuletzt erschienen die Romane „Der kleine Rest des Todes“ (2012) und „Die endlose Stadt“ (2015). Sie war Writer-in-Residence in Mumbai, Istanbul und Venedig. Lesereisen führten sie u.a. nach Nordafrika, Iran und Irak und auf Delegationsreise mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier nach Neu-Delhi. Beiträge für Deutschlandradio Kultur und literarische Reisereportagen für DIE ZEIT, NZZ, FAZ und taz. Für ihr Gesamtwerk wurde sie 2016 mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet.
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
Liebe Leute,
am 3. Oktober haben wir geöffnet! Wie auch im Übrigen ab jetzt jeden Samstag.
Wir freuen uns auf euch – kommt vorbei.