Schupfnudeln – nach Art der Tante

Laut Wikipedia gibt es für Schupfnudeln „kein universell authentisches Rezept, sondern nur viele stark unterschiedliche regionale Zubereitungsarten, oft mit universellem Anspruch auf Originalität und Authentizität“. Tante LeMi ist sich sicher: Schupfnudeln nach Art der Tante ist das Original! Und so geht’s:

500 gr gekochte Kichererbsen* (für 2 – 3 Portionen)
frische Petersilie und Koriander
Salz*, Pfeffer*
Gewürze * nach Belieben, wir verwenden scharfe Paprika, Kreuzkümmel, Muskat
etwas Wasser und Olivenöl*
1 El Mehl
Bratöl *

Die getrockneten Kichererbsen über Nacht einweichen, am besten 24 Stunden. Das Einweichwasser zwischendurch wechseln. Dann ca. 1 Stunde in frischem Wasser weich kochen. Kichererbsen abgießen und abspülen. Frische Petersilie und Koriander fein hacken. Anschließend die Kichererbsen mit den Kräutern, Gewürzen, etwas Wasser, Olivenöl und Mehl pürieren. Der Teig sollte relativ fest sein. Aus dem Teig Röllchen formen etwa so:

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Öl in die heiße Pfanne geben und die Schupfnudeln kräftig anbraten. Die Pfanne nicht zu voll machen, sodass ihr gut wenden könnt! Die Schupfnudeln schmecken lecker mit Rohkost z.B. Tomaten- und Gurkenschnitzen.

Lasst es euch schmecken!

 

Wald statt Kohle – Hambi bleibt!

Kommt zum Waldspaziergang am 12.11.2017 in den Hambacher Forst.

9.609 Waldspaziergänger/innen waren es bisher – so viele Beschäftigte arbeiten bei RWE im Tagebau und in den Kraftwerken. Dort werden es immer weniger. Auf Seiten der Aktivistinnen, Besetzer und Waldpaziergänger dafür immer mehr!

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Quelle: hambacherforst.org

Derzeit gibt es 16 Baumhäuser im Hambacher Wald. Wenn man dicht aneinanderrückt, sind das 40 Schlafplätze in den Bäumen. Die meisten Baumhäuser befinden sich in Baumhausdörfern, das heißt, dass mehrere Bäume in der Luft durch Walkways verbunden sind.

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Das Monsanto-Tribunal: „Roundup, der Prozess“

In der sehr empfehlenswerten Arte-Dokumentation „Roundup, der Prozess“ zeigt die Autorin und Investigativjournalistin Marie-Monique Robin: Das starke Herbizid Glyphosat ist gefährlicher als bisher befürchtet. Doch eine Bürgerinitiative begehrt auf. Beim internationalen Monsanto-Tribunal, einem symbolischen Prozess im Jahr 2016 in Den Haag, klagen sie: Auf Ökozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Hier geht’s zum Film.

 

Tante LeMi, was genau ist Glyphosat?

620px-Glyphosate.svgGlyphosat ist das meistverkaufte Pflanzengift der Welt. Der Agro-Multi Monsanto ließ Glyphosat in den 70er Jahren patentieren und brachte es unter dem Markennamen „Roundup“ auf den Markt. Monsanto wurde damit zum führenden Hersteller von Glyphosat und glyphosatresistenten gentechnisch veränderten Pflanzen. Seit 2000 ist der Patentschutz abgelaufen, sodass auch andere Unternehmen wie Syngenta oder Dow AgroSciences glyphosathaltige Präparate vertreiben.

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It’s Kürbistime! Tante LeMis kleine Kürbiskunde

Für Tante LeMi ist gerade die schönste Zeit des Jahres: Die Kürbiszeit! Damit ist es höchste Zeit für die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Kürbis:

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Tante LeMi, wie viele Kürbissorten gibt es? Die Familie der Kürbisgewächse zählt etwa 800 verschiedene Sorten – Speisekürbisse und die nicht zum Verzehr geeigneten Zierkürbisse. Der Kürbis ist übrigens eine Beerenfrucht, denn laut Definition sind Beeren Früchte, deren Kerne frei im Fruchtfleisch liegen. Weiterlesen

Doku-Tipp: „Der Preis der süßen Früchte“

Das Format planet e. geht in der Doku „Der Preis der süßen Früchte“ den versteckten Kosten der Ananas auf den Grund: 

„Südfrüchte werden als Hochglanzprodukte präsentiert: makellos, frisch und vor allem billig. Weniger als zwei Euro kostet eine Ananas im Schnitt. Das ist nur möglich, weil in den Anbauländern gespart wird: bei Löhnen und an gesundheitlich vertretbaren Anbaumethoden“ (ZDF-Mediathek).

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Costa Rica leidet massiv unter den Folgen des Ananas-Anbaus. Rund 70 Prozent der süßen Früchte stammen aus dem kleinen Land. In weiten Regionen ist das Leitungswasser bereits massiv belastet. Tankwägen müssen Bewohner dort versorgen, wo die Pestizidbelastung das Wasser ungenießbar macht. Die Ernte selbst ist Knochenarbeit und bedeutet aufgrund der Pestizid-Kontamination für Arbeiterinnen und Tagelöhner ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Obwohl der Ananas-Anbau ein Millionengeschäft ist, sind Plantagenarbeiter in Costa Rica schlecht entlohnt, weite Gegenden verarmt, denn die Gewinne fließen an Besitzer nach außerhalb. Nachdem die Früchte 10.000 Kilometer in Kühlcontainern verschifft wurden oder als sogenanntes Flugobst in unseren Supermärkten gelandet sind, können wir sie zu Spottpreisen kaufen.

Können wir das wirklich verantworten? 

Zum Film geht es HIER

 

Quelle: „Im Land der Ananas“, taz

16. Oktober ist Welternährungstag

Im Jahr 2016 litten 815 Millionen Menschen weltweit an Hunger. Jeder 9. Mensch hat nicht die minimal erforderliche Nahrungsmenge zur Verfügung. Klimawandel und Ressourcenverschwendung in den reichen Industrienationen, ein verzerrter Welthandel und Kriege gelten als die größten Treiber des Welthungers.

Doch auch die Privatisierung von Saatgut bis hin zur Monopolisierung der Landwirtschaft bedeuten eine massive Bedrohung der weltweiten Ernährungssituation. Denn nur eine Handvoll internationaler Chemie- und Agrarkonzerne kontrollieren heute den globalen Saatgutmarkt. Die 10 größten unter ihnen machen 75 Prozent des Marktes unter sich aus – darunter die Bigplayer Monsanto, DuPont und Syngenta. Und es sind gerade Bauern in Entwicklungsländern, die zunehmend in die Abhängigkeit der Konzernriesen geraten. Die Folge: Auf dem Land leben laut Welthungerhilfe drei Viertel aller Hungernden, davon 50 Prozent Kleinbauern. Denn für ihre Ernährung und ihr Einkommen können viele Bauern nicht mehr unabhängig aufkommen. Im Südsudan etwa sollen ausländische Investoren bereits 9 Prozent der Landfläche fest im Griff haben.  Weiterlesen

Neuer Wind für den Welthandel – der „Null-Emissions-Segler“

Ein emissionsfreier und CO2-neutraler Gütertransport per Segelfrachtschiff – das ist die Vision einer Gruppe von Enthusiasten, die den Warenverkehr zu Wasser revolutionieren will.  

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Ein über 100 Jahre altes ausgedientes Frachtschiff soll es möglich machen. Nach einer aufwendigen Restaurierung und unter neuem Namen soll der 30 Meter lange Zweimaster als „Null-Emissions-Segler“ Ende 2018 auslaufen. Die „Brigantes“ soll fair produzierte Güter wie Kaffee, Kakaobohnen und Rum umweltfreundlich zwischen dem Mittelmeer und der Karibik transportieren – ohne Verbrennungsmotor, durch bloße Segelkraft. Die Nachfrage ist groß, weiß der Projektleiter von „Fair Transport“. So suchen immer mehr Produzenten für ihre fair produzierten Waren nach ökologisch vertretbaren Transport-Alternativen. Und tatsächlich ist die Zeit reif für ein neues, umweltverträgliches Transportsystem zu Wasser. Weiterlesen

Einfach lecker riechen – Deo selbst gemacht!

Ein bisschen Schweiß muss sein, wenn wir gesund bleiben wollen, sagen Wissenschaft und Forschung. Deshalb sollte auch bei Benutzung von Deodorants ein wenig Eigengeruch immer bleiben.

Schließlich ist Schwitzen eine natürliche und ausgesprochen wichtige Körperfunktion. Schwitzen sorgt nicht nur für die optimale „Betriebstemperatur“ in unserem Körper., sodass unser Stoffwechsel und viele Abläufe reibungslos funktionieren können. Mit dem Schweiß werden auch Gifte wie Stoffwechselendprodukte, Alkohol und Abbauprodukte von Arzneien über die Haut ausgeleitet. Zudem bildet Schweiß mit hauteigenen Fetten den Säureschutzmantel unserer Haut – der ist eine wichtige Barriere für gesundheitsschädliche Keime und kann durch übertriebene Körperpflege zerstört werden.

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Jetzt – Dienstag: LateNight Kaffeeklatsch. Komm kräutern!

In freier Wildbahn beim Sammeln, im Garten beim Jäten, auf dem Balkon, im Urban Garden, überall kannst du sie ernten: die Wildkräuter! Es ist einfach. Wie du dich mit ein paar Tricks das ganze Jahr gut mit Mineralien, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen versorgen kannst, das erfährst du von der Kräuterfachfrau Ingrid Paulußen vom Kräuterglück bei unserem LateNight Kaffeeklatsch – jetzt Dienstag, 10. Oktober um 19 Uhr im BIS.

Komm vorbei und klön mit uns!

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Vortrag zum Thema Wildkräuter
mit Ingrid Paulußen, zert. Kräuterfachfrau

Di., 10.10.2017 beim LateNight Kaffeeklatsch
BIS – Zentrum für offene Kulturarbeit,
Bismarckstr. 97-99, 41061 Mönchengladbach
Eintritt kostenfrei