Den Ozean entrümpeln

Das niederländische Start-Up „The Ocean Clean Up“ will den Ozean entrümpeln. Klingt gut – aber macht das Sinn?

Plastik – Inzwischen gehört es zu unseren Meeren wie Plankton oder Algen. Es findet sich in der Arktis, in den Tropischen Meeren, bis hin zur Antarktis. Schätzungsweise 50 Milliarden Plastikteile treiben heute auf der Meeresoberfläche.

Ein gigantischer Müllfänger soll nun binnen eines Jahres im Nordpazifik, dort wo der berüchtigte Müllstrudel am größten ist, seine Arbeit aufnehmen. Nach fünf Jahren soll die Hälfte des umhertreibenden Plastikmülls beseitigt sein – so der Plan.

Der Plastikfänger wäre die größte künstliche Struktur auf den Ozeanen: Die im vier Kilometer tiefer liegenden Meeresgrund verankerte Anlage, besteht aus zwei je 50 km langen Schläuchen an der Meeresoberfläche, an denen eine drei Meter tiefe Kunststoffschürze hängt. Die Strömung soll den Müll, der sich meist in den oberen Wasserschichten befindet, in die V-förmig angebrachten Arme treiben. Im Zentrum der Anlage soll der Müll vor seiner Zersetzung gesammelt, komprimiert und achtmal im Jahr per Schiff abtransportiert werden.

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Backen auf veganesisch

Wer will veganen Kuchen backen, der muß haben sieben Sachen:

Zucker und Salz,
Apfelmus und Öl,
Nussmilch und Mehl,
Kurkuma macht den Kuchen gehl.
Schieb, schieb in’n Ofen rein!


Die besten pflanzlichen Backalternativen – Tante LeMi hat sie für euch zusammengetragen!

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Rein pflanzlich und verpackungsarm backen – so einfach geht’s:

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Cashewkerne: Handarbeit, die unter die Haut geht

Sie bestehen bis zu 20% aus Eiweiß und liefern damit fast so viel wie Lachs. Der Anteil der Aminosäure Tryptophan (Serotoninproduktion) ist so hoch wie in kaum einem anderen Lebensmittel. Auch sind sie uns eine beliebte Knabberei und dienen insbesondere in der veganen Küche als ein vorzüglicher Sahne- und Milchersatz – Cashewkerne.

Doch die wenigsten wissen: Die Cashewernte und Weiterverarbeitung der edlen Nuss ist nahezu 100% Handarbeit und mit erheblichen gesundheitlichen Risiken für die Arbeiterinnen verbunden. Denn das toxische Schalenöl Cardol verursacht bei Hautkontakt schwere Verätzungen und kann zu bleibenden Schäden führen. Ein Blick in den langwierigen Verarbeitungsprozess der Cashew macht klar: Würde der Wert der in der kleinen Nuss steckenden Arbeitskraft und die Gesundheitsrisiken der Verarbeitung eingepreist, Cashews wären wohl kaum bezahlbar. In jedem Fall aber sind sie ein Extrakt menschlicher Arbeit und müssten als eine echte Delikatesse gehandelt werden.

Was ist also der wahre Preis unserer Lebensmittel – Menschenhand miteingerechnet? Und lassen sich Mühsal, Kinderarbeit, Risiken und bleibende Gesundheitsschäden überhaupt einpreisen? 

Tante LeMi hat den Verarbeitungsweg der Cashew für euch nachverfolgt:

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Der WDR bei Tante LeMi – heute – kommt vorbei!

Liebe Mitglieder, ihr habt richtig gelesen:
Tante LeMi kommt ins Fernsehen!

Für unseren heutigen Öffnungstag (Mi., 14. Juni 17-20 Uhr) hat sich bei Tante LeMi das Kamerateam vom WDR Düsseldorf für das Format „Lokalzeit aus Düsseldorf“ angemeldet. In einem kleinen, aber feinen Beitrag will der WDR über verpackungsfreies Einkaufen und unser Projekt „Tante LeMi“ berichten und die heutige Öffnung für seinen Dreh nutzen. 

Euer nächster verpackungsfreier Einkauf bei Tante LeMi steht ohnehin ins Haus? Ihr habt Lust einen Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten zu werfen oder selbst Teil dieser zu werden? Dann kommt vorbei! Tante LeMi freut sich auf einen spannenden Nachmittag mit dem WDR und EuchUnd keine Sorge: Hier kommt niemand ins Bild, der nicht will!


Heute, Mittwoch 17-20 Uhr 

bei Tante LeMi

Morgen, 13. Juni: LateNight Kaffeeklatsch – die Tante tanzt

Die Tante tanzt: Vorbereitungstreffen zum 2. Critical Rave

Am 30.09.2017 findet der „2. Critical Rave“ in Mönchengladbach statt. Im Fokus der Tanzparade/Demonstration durch die Innenstadt steht die Forderung nach Freiräumen in unserer Stadt. Wir möchten uns mit unserem Verein daran beteiligen und die Gelegenheit nutzen, auch auf die ökologischen Missstände, die ebenfalls für soziale Ungleichheit verantwortlich sind, aufmerksam zu machen.

Daher wollen wir beim LateNight Kaffeeklatsch am Dienstag, den 13. Juni, ab 19 Uhr Ideen für Kostüme/Plakate/Transparente sammeln. Bei schönem Wetter treffen wir uns im Garten vom BIS.

Komm vorbei, bring Dich ein, mach mit!

LateNight Kaffeeklatsch 
Wann? Dienstag, 13. Juni, ab 19 Uhr
Wo? BIS, Zentrum für offene Kulturarbeit, Bismarckstr. 97-99, 41061 Mönchengladbach, Eingang: Bushaltestelle

Niko Paech heute im BIS

Großer Tag für uns: Heute kommt Niko Paech nach Mönchengladbach in BIS. Der Postwachstumsökonom spricht eine herzliche Einladung zur Produktivitätsverweigerung aus. Denn es kann nicht immer weiter gehen. Wie nachhaltige Postwachstumsstrategien aussehen könnten und wie sich unser Leben dadurch positiv verändern könnte, erfahrt ihr heute Abend ab 18:00 Uhr im BIS, der Eintritt ist frei.
Vor dem Vortrag stellen sich noch Initiativen aus Mönchengladbach vor:
Tante LeMi
Solawi Eicken
Foodsharing Mönchengladbach
Permakultur Mönchengladbach
Kleingärtnerverein Pesch e.V.
Werkskeller

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Den Ausklang des Abends gestaltet die Band Anderland. Ihre melodiösen, selbstkomponierten Songs würden wahrscheinlich, wenn man einen Plattenladen betritt, unter der Rubrik Pop/Rock zu finden sein – eine Zeitreise in die 70er. #neoblues
Reinhören hier:
https://soundcloud.com/user-315257368/a-happy-man

 

Vortrag 19. Mai: Solawi … wie?

Eine Solidarische Landwirtschaft in Mönchengladbach?

„Dass wir Willi gefunden haben, war ein absoluter Glücksfall für uns“, erzählt Marion Grande. Willi, damit ist Landwirt Willi Faßbender aus Schwalmtal-Eicken gemeint, der Teile seiner landwirtschaftlichen Fläche an die Solidarische Landwirtschaft Eicken verpachtet. Hier, in der Nähe von größeren Städten wie Mönchengladbach, gründen Georg Weber und Marion Grande mit Hilfe von anderen Mitstreitern die „Solawi Eicken“.

Am 19. Mai stellt Marion Grande an der VHS Mönchengladbach das Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft vor und berichtet aus eigener Erfahrung über den Aufbau eines Solawi-Projektes in Schwalmtal-Eicken.

Vortrag von Marion Grande: „Sola…wie?“
Freitag, 19.05.2017, ab 19 Uhr
VHS Mönchengladbach, Lüpertzender Str. 85, 41061 Mönchengladbach

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Enkeltauglich wohnen

Warum unser Wohnen wieder gemeinschaftlich gestalten? Welche Formen gemeinschaftlichen Wohnens und welche wegweisenden Projekte gibt es bereits? Diese Fragen stellte sich Eine Erde e.V. in dem Vortrag „Neue Lust auf Gemeinschaft“.

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Wie sich unser Wohnen gewandelt hat und wie eine enkeltaugliche Wohn- und Lebensweise gelingen könnte, das gibt es hier nachzulesen.

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