11. Oktober: LateNight Kaffeeklatsch

Thema: Oberstadt – Wie weiter?

Wie steht es um die Mönchengladbacher Freiräume? Das Hotel Oberstadt hat gezeigt, dass urbane Freiräume kreatives Potential freisetzen. Wie geht es nach dem Wegzug von der Hindenburgstraße weiter mit dem jungen Projekt? Wir freuen uns, Leute von der Oberstadt diesmal beim LateNight Kaffeklatsch begrüßen zu dürfen und von ihnen zu hören, auf was Mönchengladbach sich bald freuen darf bzw. wie es um die Freiräume in Mönchengladbach steht. Wie immer gibt es viel Raum zum Klönen und Tratschen.

Wann? Morgen, also Dienstag, 11.10.2016, ab 19 Uhr
Wo? BIS-Zentrum für offene Kulturarbeit e.V., Bismarckstr. 97-99, 41061 Mönchengladbach (Eingang bei Bushaltestelle)

Bis morgen!

Die Tante und ihre Rosskastanien

Waschen mit der Tante – so ganz ohne Verpackung und mit dem kürzesten Lieferweg.  Die heimische Rosskastanie machts möglich.

In 4 Schritten zum eigenen Waschmittel.

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Sammeln

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Vierteln

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Wer einen Hochleistungsmixer hat, kann noch schreddern (dann trocknen die Stückchen schneller).

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Trocknen

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Aufbewahren

Du kannst den Wäscheberg nicht mehr überblicken, dann …

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fülle Kastanienstückchen in ein Glas und …

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gib kochendes Wasser dazu (ca. 300 ml). Nach einer Stunde (bei größeren Stücken deutlich länger) kannst du den Sud filtern und in das Waschmaschinenfach schütten.

Die Tante ist begeistert: Die Wäsche wird sauber und riecht absolut neutral. Einen kleinen Warnhinweis gibt es dann doch: Die Waschmethode ist zwar seit über einem Jahr erprobt, allerdings nicht an weißer Wäsche! An ihre gestärkten weißen Rüschenblusen lässt die Tante das Mittel dann doch nicht ran. Dafür gibt es bei Tante LeMi das Waschmittel von Sonett.

Viel Spaß beim Sammeln & Waschen

Dokufilm-Tipp: Plastic Planet

PLASTIC PLANET – Ein sehr sehenswerter Kinodokumentarfilm aus dem Jahr 2009 von dem Regisseur Werner Boote, der sich weltweit auf die Spuren des Plastiks begibt. 

„Mit PLASTIC PLANET reist man rund um den Globus und entdeckt eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat. […] Mit eindrucksvollen Beispielen, wissenschaftlichen Interviews und faszinierenden Begegnungen entlarvt PLASTIC PLANET die schöne neue Plastikwelt. Was machen wir aus Plastik, und was macht das Plastik mit unserer Welt?“ (www.plastic-planet.de)

Wer diesen Film noch nicht kennt, unbedingt reinschauen:
http://www.bpb.de/mediathek/187448/plastic-planet

Die Nachhaltigkeits-Map für Mönchengladbach

Ihr seid auf der Suche nach Adressen rund um das Thema Nachhaltigkeit in und um Mönchengladbach?  

Auf dieser Nachhaltigkeits-Map für Mönchengladbach findet ihr Trödelmärkte, Gebrauchtläden, Second-Hand-Läden, vegane Cafés und Restaurants, Bio-Bäckereien, Wochenmärkte, Biohöfe, Obstwiesen, Bibliotheken, Repaircafés und viele weitere spannende Adressen für eine nachhaltige und ressourcenschonende Lebensweise. Auch Tante LeMi wird dort hoffentlich bald zu finden sein!

Schaut rein: http://mg-nachhaltig.de

Verpackung war gestern – Unverpackt ist Trend!

Eine NABU-Umfrage zeigt:  Wir wollen weniger Verpackung bei Obst & Gemüse!

Seht selbst:
https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/konsumressourcenmuell/1512-nabu_umfrage_forsa_unverpackt.pdf

Ein verpackungsfreier Obst- und Gemüseeinkauf ist eure leichteste Übung? Dann seid ihr bei uns genau richtig! Bei Tante LeMi erwartet Euch ein beachtliches Sortiment  verpackungsfreier Trockenwaren sowie Hygiene- und Reinigungsmittel.

Unverpackt für Fortgeschrittene:
Jeden Mittwoch 17 – 20 Uhr
und jeden 1. und 3. Samstag im Monat 11 – 15 Uhr

 

Lust auf Trödel?

Ihr habt am Sonntag noch nichts vor und habt Lust auf Trödel? Dann kommt in die Mönchengladbacher Altstadt zum Altstadt-Flohmarkt! Neben vielen schönen Trödelwaren, alten Handwerkskünsten und einem abwechslungsreichen kulinarischen Angebot erwarten Euch viele nette Nachbarn. Auch Tante LeMi trödelt mit am Sonntag, 25. September 11 – 17 Uhr

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SONDERÖFFNUNGSZEIT! Ihr wolltet die Tante schon immer einmal persönlich kennenlernen? Dann schaut am Sonntag bei Tante LeMi auf der Gasthausstraße vorbei. Tante LeMi ist ab 11 Uhr für Euch da!

 

 

Besuch der Müllverbrennungsanlage Krefeld! Kommt mit!

Eine Erde e.V. unternimmt heute eine Exkursion in die Müllverbrennungsanlage Krefeld!
Ihr möchtet dabei sein?

Wir treffen uns:
heute (Fr, 23.09.2016) um 13.15 Uhr am Bahnhof Mönchengladbach vor dem Haupteingang.

Wenn ihr aus der Umgebung von Krefeld kommt, könnt‘ ihr auch gerne direkt zur MVA Krefeld, Parkstr. 234 kommen – Anfahrt vom Bahnhof Uerdingen mit Buslinie 058 bis Elfrather See. Treffpunkt: 14.50 Uhr an der Pforte der MVA.

So geht’s weiter
Beginn der Führung um 15:00 Uhr
Dauer: 1,5 – 2 Stunden

Mit dem VRR-Gruppen-Tagesticket für 5 Personen kostet Euch die Hin- und Rückfahrt nicht mehr als 5,68 €. Die Führung selbst ist kostenlos.

Also, kommt mit!

Warum die Möhre Möhre heißt

Sie ist unsere Lieblingswurzel! Im Nordosten kennt man sie als Mohrrüben, im Norden und Nordwesten bezeichnet man sie als Wurzeln, in Süddeutschland spricht man von Gelben Rüben und die Schweizer lieben ihre Rübli. Doch Wurzeln, Gelbe Rüben & Co haben es heute schwer, so ist im Zeit-Magazin zu lesen. Umfasste das Verbreitungsgebiet des Begriffs „Wurzel“ vor 40 Jahren noch fast den gesamten Norden, ist dieses heute auf rund die Hälfte geschrumpft. Denn jeder beliebige Supermarkt führt das orangefarbene Gewächs heute ausschließlich unter der Verkehrsbezeichnung Speisemöhren oder Karotten. Und das, obschon man diese Begriffe vielerorts gar nicht verwendet!

Wie kann das sein, fragt das Zeit-Magazin und wagt eine interessante These: Nicht nur sei die Marktmacht der großen Supermarktketten gegenüber regionalen Lebensmittelgeschäften und Wochenmärkten in den letzten Jahrzehnten immer mehr gewachsen – auch ihre Sprachmacht nehme zu!

Spannend, findet die Tante und möchte Euch bei dieser Gelegenheit diesen ausgezeichneten Rübli-Kuchen ans Herz legen. Für eine normale Springform braucht ihr:

400 gr Bio-Möhren geraspelt – auch bekannt als Gelbe Rüben, Wurzeln oder Mohrrüben
300 gr Mehl – im Bioladen in Papierverpackung erhältlich
1-2 EL Sojamehl – im Bioladen in Papierverpackung erhältlich
250 gr Rübenzucker*
150 ml geschmacksneutrales Öl (z.B. „Bratöl“)
40 ml Wasser
1 Prise Salz *
1 Tl Zimt *
1 Tl Muskat
20 gr Weinsteinbackpulver *
60 gr Walnüsse, gehackt

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Alle Zutaten bis auf die Möhren gut vermengen, bis eine krümelige Masse entsteht. Dann die Möhrenraspel hinzufügen und zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Zum Schluss die gehackten Walnüsse unterrühren. Den Teig in eine gefettete Backform streichen und bei 180 Grad 45-60 Minuten backen. Der Kuchen lässt sich übrigens prima aufpimpen mit einem Frosting oder einer Cremeschicht!

*im Tante LeMi-Sortiment

Und zum Nachlesen:
Zeit-Magazin: http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/05/moehren-karotte-bezeichnung-wort-supermarkt
Universität Lüttich und Salzburg: http://www.atlas-alltagssprache.de

arte-Tipp: „Mikroplastik im Meer. Unsichtbar, aber auch ungefährlich?“

Plastik – Inzwischen gehört es zu unseren Meeren wie Plankton oder Algen. Es findet sich in der Arktis, in den Tropischen Meeren, bis hin zur Antarktis.

Schätzungsweise 50 Milliarden Plastikteile treiben heute auf der Meeresoberfläche. Doch Wissenschaftler fanden heraus, dass es sich bei dem umhertreibenden Plastik um lediglich 1% der Gesamtplastikmenge in unseren Meeren handelt. Wohin gelangen die restlichen 99%? Und welche Risiken gehen von unsichtbarem Plastik aus?

Neugierig geworden? Dann schaut rein! Eine aktuelle, spannende arte-Reportage zum Thema „Mikroplastik im Meer. Unsichtbar, aber auch ungefährlich?“: 

Plädoyer für den Verzicht

von Magdalena Schmidramsl

Konsum – das ist nichts rein Materielles. Längst geht es uns nicht mehr allein um die Befriedigung irgendeines materiellen Bedürfnisses, wenn wir uns dieses oder jenes Produkt zum Konsum aneignen. Wir alle wissen und machen die Erfahrung, dass rein physiologische Bedürfnisse gar nicht grenzenlos sein können.

Konsum birgt vielmehr einen symbolischen Kern, eine kulturelle Seite. So haben Konsumgüter nicht nur bestimmte Eigenschaften, sie bedeuten auch etwas. Es ist diese Bedeutung, die wir uns im Akt des Konsumierens anzueignen versuchen, geradezu einverleiben und nach außen ausstrahlen wollen. Ja sogar in einem Päckchen fair gehandeltem Kaffee kann so viel mehr stecken, scheint im Preis inbegriffen doch ein Stückchen „gute und gerechte Welt“. Es scheint ein grenzenloser Hunger nach Inszenierung und Selbstbestätigung, der uns in unserem Konsumverhalten antreibt. Wir wollen uns nicht mehr nur als die Person darstellen, die wir sind, sondern die wir sein wollen. All die Konsumgüter, die so regelmäßig in unseren realen und virtuellen Warenkörben landen, sind nur Requisiten, derer wir uns zur Inszenierung unserer Träume und Fantasien bedienen. Die Realität aber, sie ist weit weniger großartig als die den Kauf motivierende Fantasie. Vielleicht liegt hierin der Kern unserer Unersättlichkeit, dieser unstillbaren Begierde nach immer neuen Dingen.

Doch wenden wir uns ab vom Konsum, befinden wir uns dann nicht auf direktem Weg zum Verzicht, gar zur Askese? Askese bedeutet nichts anderes als Üben. Und je mehr wir bereit sind zu üben, je mehr wir instandhalten und reparieren, die Dinge durchschauen, desto weniger komplexe Zusatzgegenstände brauchen wir. Vereinfachen bedeutet also, sich aus komplexen Zusammenhängen auf ein überschaubares Gebiet zurückziehen. Bedeutet, Freiheit und Kontrolle über das eigene Leben zurückzugewinnen und damit das richtige Maß, die Schönheit.

 

Zur weiteren Lektüre: http://www.jp.philo.at/texte/DeutschmannC1.pdf