Kurkuma

Nicht umsonst wird die Kurkuma-Wurzel auch „Gelbwurzel“ genannt, denn sie ist knallgelb-orange und sehr färbend. Durch Kurkuma erhält zum Beispiel das Currypulver seine intensive Farbe. Zuhause ist sie in Asien und verwandt ist sie mit dem Ingwer. In Indien verwendete man Kurkuma schon vor 4.000 Jahren.

Kurkuma* schmeckt selbst nicht sehr intensiv, etwas süßlich und auch ein wenig bitter – wobei die frische Wurzel süßer und das getrocknete Pulver bitterer schmeckt. Natürlich fehlt es in kaum einem indischen Gericht. Oftmals werden Garam Masala und Kurkuma zusammen verwendet. Wer das vegane „Rührei“ aus Tofu kennt und mag, kann ihm damit die Rührei-typische Farbe geben. Aber auch Süßspeisen oder Smoothies vertragen eine Prise Kurkuma, zum Färben oder für eine Extraportion Gesundheit.

Denn Kurkuma ist in den letzten Jahren ziemlich bekannt geworden: was ihre Wirkung angeht, hat sogar die Wissenschaft die besonderen Heileigenschaften der knallgelben Wurzel inzwischen bestätigt.

So wirkt Kurkuma antibiotisch, antibakteriell, antimykotisch und antiviral und ist ein starkes Antioxidans. Es ist entzündungshemmend, hilft besonders bei Harnwegsentzündungen. Es nimmt Einfluss auf Diabetes und sogar krebshemmende Eigenschaften** wurden wissenschaftlich nachgewiesen. Anregend wirkt es auf die Produktion von Magensaft und Galle. Im Ayurveda wird Kurkuma als „heißes“ Gewürz bezeichnet und es schreibt ihm stark reinigende und energiespendende Eigenschaften zu.

Ausprobiert und für sehr gut befunden habe ich einen Tipp aus der „Natur & Heilen“: auf kleine Wunden ein wenig Kurkumapulver geben, das wirkt total entzündungshemmend und fördert die Heilung! Die Wunde am besten vorher mit ein wenig Spucke oder Wasser anfeuchten, damit das Pulver besser haften bleibt. Pflaster fest drum (wichtig, sonst gibt das eine färbende Sauerei!) und wirken lassen. Nur Vorsicht, die gelbe Färbung um die Verletzung werdet ihr ein paar Tage nicht mehr los!

 

*Kurkuma gibt es natürlich auch bei der Tante!

**Alle Infos nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen, aber ohne Gewähr! Haftung ausgeschlossen. Wie immer gilt: den Heilpraktiker und Arzt befragen! 😉

Plastikfrei pflegen!

In keinem anderen Raum sammelt sich so viel Plastik wie in unseren Badezimmern: Seifenspender, Zahnpastatuben, Shampooflaschen, Cremetuben, Kosmetikverpackungen.

Aber nicht nur die Verpackung hat es ökologisch in sich!

Denn auch die Produkte selbst enthalten in vielen Fällen Kunstoffpartikel – das sogenannte Mikroplastik. Als feine Kügelchen, in gelartiger oder flüssiger Form ist es Shampoo, Duschgel, Zahncreme & Co als Schleifstoff, Bindemittel oder Füllstoff zugesetzt. Weil die weniger als fünf Millimeter kleinen Partikel nicht ausreichend aus dem Abwasser gefiltert werden können, gelangen sie über die Abwässer in unsere Umwelt. Mikroplastik findet sich längst in allen Tiefen des Meeres, der Nahrungskette und unserem Organismus wieder.

Über Menge, Funktion und Form von zugesetztem Kunststoff gibt die Deklaration konventioneller Produkte leider kaum Aufschluss. Nur zertifizierte Naturkosmetik kommt vollständig ohne Mikroplastik aus und ermöglicht plastikfreie Körperpflege.

Eine zu 100% plastikfreie Alternative zu industriell hergestellten Shampoos ist übrigens festes Shampoo. Ohne Umverpackung und natürlich frei von aggressiven Tensiden, Mineralölen und Silikonen. Herrlich duftend und pflegend, können die sogenannten ShampooBits* es mit jedem herkömmlichen Haarpflegeprodukt locker aufnehmen.

Macht den Selbstversuch!

*in verschiedenen Duftrichtungen in unserem LeMi-Sortiment

Hummus… yum yum!

Hummus, das orientalische Mus aus Kichererbsen, ist einfach zu lecker und gehört bei der Tante regelmäßig auf den Tisch. Deshalb hier für euch das Rezept und ein paar Variationsmöglichkeiten:

350g Kichererbsen (gekocht gewogen)*
50g Olivenöl*
1 TL Salz*
1 TL Kreuzkümmel (Kumin)*
30g Tahin (Sesampaste)*

alle Zutaten in einen Mixer/die Küchenmaschine geben oder mit dem Pürierstab zu einer feinen Masse verarbeiten.

Das ist das „Grundrezept“. Hummus ist total wandelbar! Ich mag ihn besonders mit 15-20 ml Zitronensaft abgeschmeckt. Oliver’s Variante: mit 1 Knoblauchzehe und scharfem Paprikapulver. Lecker, lecker! Sehr fein sind im Hummus auch frische kleingehackte Kräuter, besonders Koriander.

Hummus passt super zu orientalischem Fladenbrot oder als Dip zu gebratenem Gemüse und Kartoffeln.

Kichererbsen enthalten sehr viel Eiweiß, somit ist Hummus eine gute pflanzliche Eiweißquelle. Da es sich um schwefelhaltige Aminosäuren handelt, ist Hummus gesundheitlich besonders wertvoll, wenn ihr ihm 1 EL Leinöl beifügt. Das ist allerdings Geschmackssache. Ausprobieren!

In einem Schraubglas im Kühlschrank hält sich der Hummus problemlos einige Tage.

lasst es euch schmecken!

*alle Zutaten für Hummus gibt es ohne Ausnahme bei der Tante!

Käsekuchen mal anders

Für eine 18 cm Springform braucht ihr:

Boden
130 g Mandeln
75 g Datteln *
1 El Wasser
nach Belieben eine Prise Salz *, Zimt * oder Vanille

Creme
200 g Cashews * (idealerw. eingeweicht)
75 ml Zitronensaft
60-70 g Agavendicksaft (im Glas)
75 g Kokosöl / Kokosfett (im Glas)
60 ml Wasser
1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz *

Für den Boden die Mandeln zusammen mit den Datteln im Mixer zu einer feinstückigen (nicht homogenen!) Masse verarbeiten. Gewürze und das Wasser hinzufügen und nochmal kurz durchmixen. Eine kleine Springform mit Backpapier auskleiden. Die Mandel-Dattel-Masse hineingeben, mit den Fingern andrücken und einen ca. 2cm hohen Rand hochziehen.

Für die Füllung die eingeweichten Cashews in den Mixer geben. Das Kokosfett vorsichtig bei geringer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen und zusammen mit den übrigen Zutaten zu den Cashews geben. Das Vanille-Mark hinzugeben. Die Masse auf höchster Stufe im Mixer zu einer super glatten homogenen Creme  verarbeiten. Die Creme auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen. Nach Belieben mit Früchten belegen!!

Damit die Kuchencreme eine schöne Konsistenz bekommt, wandert der Kuchen in den Kühlschrank oder für kurze Zeit in den Gefrierschrank.

 

* im LeMi-Sortiment
Original-Rezept: vegan und lecker

 

 

Bärlauch-Cashew-Pesto

Es ist Bärlauch-Saison! Bärlauch ist nämlich ein typisches Frühlingskraut, die Saison dauert nur von März bis Mai. In meiner Kindheit in Süddeutschland haben wir Bärlauch noch selbst gesammelt. Heute steht das Lauchgewächs in vielen Regionen auf der roten Liste. Umso mehr freuen wir uns, wenn er im Frühjahr im Gemüsekiste-Abo oder auf dem Wochenmarkt zu finden ist. Los gehts …

Für ca. 6 Portionen
150 g frischer Bärlauch
65 g Cashews *
2 El Sonnenblumenkerne *
2 El Hefeflocken *
1- 2 Tl Meersalz *
1 El Zitronensaft
ca. 150 ml Olivenöl  *

Cashews und Sonnenblumenkerne in einer Pfanne vorsichtig anrösten – nicht zu lange, sonst wird der Geschmack zu dominant. Den Bärlauch waschen und die trockenen Enden der Stiele abschneiden, grob zerkleinern und mit den übrigen Zutaten einige Minuten fein pürieren. Einige Minuten durchziehen lassen, dann nochmals kräftig abschmecken und mit frischer Pasta  servieren. Eine tolle Nudelauswahl findet ihr übrigens in unserem LeMi-Sortiment!

 

Originalrezept: http://www.vegan-und-lecker.de/2011/05/01/baerlauch-pesto/
*im LeMi-Sortiment

Nudeln mit Pilz-Cashew-Sahne

500 g Nudeln nach Wahl *
1-2 Tassen selbst hergestellte Cashewsahne *
Hefeflocken*
500g frische Champignons
1-2 Knoblauchzehen
1-2 Gläser Weißwein
1 Tasse Gemüsebrühe (im Glas)
1 Bund Petersilie
Salz *, Pfeffer *, Muskat
Olivenöl *

Aus Cashewkernen 2 Tassen Cashewsahne herstellen:

Tante_Lemi_Gladbach_Cashewkerne

Tante Lemis Cashewkerne

Dazu Cashews (über Nacht eingeweicht) grob hacken und mit ein wenig Wasser pürieren. Mit Hefeflocken abschmecken. Bitte beachte: Beim Kochen wird die Sahne deutlich sämiger, deshalb beim Pürieren lieber ein wenig flüssiger lassen!

Nudeln kochen. Pilze in Streifen schneiden und in Olivenöl scharf anbraten, salzen und reichlich pfeffern. Zerdrückten Knoblauch hinzugeben. Mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen, die Flüssigkeit etwas einkochen lassen. Cashewsahne dazugeben und weiterhin einkochen lassen. Falls die Soße zu dickflüssig wird, mit Wein oder Wasser verflüssigen. Zum Schluss mit Muskat, Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie abschmecken und über die Nudeln geben.

 

*im LeMi-Sortiment

 

Nusslinsige Gemüsetarte

Boden:
200 gr. gekochte rote Linsen *
100 gr. Buchweizen *
2 Eßl. Tomatenmark (im Glas)
2 Eßl. Olivenöl *
Pfeffer *, Salz *
Paniermehl (aus alten Brötchen)

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Tante Lemis rote Linsen

Füllung:

150 g Cashews *
3 Zucchini (oder anderes Gemüse)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Eßl. Hefeflocken *
1 Eßl. Sojamehl
Pfeffer *, Salz *

Buchweizen mahlen. Buchweizenmehl mit den Linsen vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Tomatenmark und dem Öl mit einem Löffel oder feuchten Fingern zu einer festen Teigkugeln verkneten. Springform mit Öl einpinseln, mit Paniermehl ausstreuen und mit dem Teig auskleiden. Springform in den Ofen schieben und bei 200 Grad 10-15 Minuten vorbacken. Zwischenzeitlich Zucchini und die Zwiebel würfeln und mit Öl anbraten, salzen und pfeffern. Gehackten Knoblauch dazugeben. Aus 150 g Cashews, Hefeflocken und Sojamehl (einsieben) eine Cashewsahne herstellen. Die Zucchini-Zwiebel-Mischung einrühren, salzen und pfeffern und auf dem Tarteboden verteilen. Ca. 30 Min im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad backen.

Schmeckt am besten warm! Soll die Tarte kalt kredenzt werden, eignet sich besonders gut ein Mürbeteig.

* Im LeMi-Sortiment
Orginalrezept: http://danielamohr.com/mohrblog/2014/10/12/nussiglinsige-zucchinitorte/

Cashew-Sahne

Mit Cashews lassen sich wunderbare Gerichte zaubern. Cashews eignen sich hervorragend für die Herstellung von Cashew-Sahne, die wie klassische Sahne verwendet werden kann. Wir lieben Cashew-Sahne als Nudelsoße, als Béchamel im Kartoffelgratin, als Füllung herzhafter Tartes, als Cremebelag für Kuchen oder Torten und als Basis für Desserts!

Zum Rezept:

  • Cashews (Menge nach Bedarf)*
  • Wasser

Eine beliebige Menge Cashewnüsse grob hacken, in ein hohes Gefäß geben und mit ein wenig Wasser pürieren. Wer auf eine besonders cremige Konsistenz Wert legt, kann die Nüsse vor dem Pürieren ein paar Stunden oder über Nacht in Wasser einweichen. Bitte beachten: Beim Kochen wird die Sahne deutlich sämiger, deshalb beim Pürieren lieber ein wenig flüssiger lassen!

Die Cashew-Sahne kann ganz nach Belieben mit Gewürzen, Kräutern, Hefeflocken, Knoblauch, frischem Bärlauch oder Spinat, Zitronensaft, Weißwein oder für Süßspeisen mit Agavendicksaft, Datteln, Vanille oder Zimt verfeinert werden.

Leckere Rezepte folgen!

*im LeMi-Sortiment

Kreuzkümmel

den Anfang macht heute der wunderbare Kreuzkümmel. Kreuzkümmel wird auch Kumin genannt. Er sieht dem Kümmel ähnlich und trägt dessen Namen, ansonsten haben diese beiden aber wenig miteinander zu tun. Auch geschmacklich sind sie sich kaum ähnlich.

Seine Wurzeln hat der Kreuzkümmel in Syrien und Ägypten. Schon vor 4.000 Jahren wurde er dort in der Küche genutzt. Heute findet man ihn vor allem in der nordafrikanischen und orientalischen Küche, aber auch in indischen Gerichten wird er verwendet – die typisch indische Gewürzmischung „Garam Masala“ enthält neben Zimt und Koriander auch Kreuzkümmel. Die Südamerikaner schmecken ihr „Chilli con Carne“ meist mit reichlich Kreuzkümmel ab.

Wir lieben Kreuzkümmel vor allem in Falafeln und im Hummus 🙂

Wer etwas über die Heilwirkung von Gewürzen und Kräutern erfahren will, kann sich zum Beispiel dem Ayurvedischen Wissen zuwenden. Kreuzkümmel gilt dort als verdauungsfördernd und appetitanregend, krampflösend und soll den Magen stärken. Außerdem fördert er die Eiweiß- und Fettverdauung. Im Ayurveda wird von einer ausgleichenden Wirkung auf das „Vata-Dosha“ gesprochen.

So haben Gewürze neben ihren aroma- und geschmackgebenden Eigenschaften meist auch solche, die dem Körper helfen, die Speisen verträglicher zu machen und in Balance zu bleiben.

Ganz schön spannend, oder?

In der Tante LeMi haben wir Kreuzkümmel gemahlen für euch vorrätig.

Grüße an alle Gewürzfanatiker und solche, die es werden wollen 😉

elena

 

das LeMi Sortiment

Hallo liebe LeMi-Freunde!

So nach und nach möchten wir euch ein wenig über die Lebensmittel und Produkte erzählen, die Tante LeMi in ihrem Lädchen anbietet. Die Zusammenstellung wird „bunt gemischt“ sein und soll Spaß machen – und vielleicht Lust wecken, das ein-oder-andere mal auszuprobieren.

Schaut also gern immer mal hier vorbei  🙂

P.S.: das nächste Mal öffnen wir am Samstag, 02.04. von 11 bis 15 Uhr für euch!

viele Grüße von Simone, Oliver, Magdalena, Lars und Elena