Earth Hour 2020

Von Lisa Dormels

Am 28.03.20 um 20.30 Uhr findet die Earth Hour zum 14.x statt – Mach
mit!
2007 wurde die Earth Hour durch den World Wildlife Found (WWF) ins Leben
gerufen und fand erstmals in Australien statt.
Dabei geht es darum, in der „Stunde der Welt“ ein Zeichen für das Klima
zu setzen indem das Licht für eine Stunde gelöscht wird. Es handelt sich
um eine Protestaktion, die als solche nicht die Welt retten kann, wohl
aber Aufmerksamkeit erreicht für den Klimaschutz und so sensibilisiert.
Nebenbei wird ein bisschen Energie gespart.
Immer mehr Länder, Städte, Firmen und Privatmenschen engagieren sich am
letzten Samstag im März und schalten während der Earth Hour das Licht
aus. Besonders eindrucksvoll ist, dass auch Wahrzeichen eine Stunde im
Dunkeln verborgen liegen, in Mönchengladbach etwa das Münster, die
Hauptkirche in Rheydt und der Borussiapark.
Wichtig ist aber, dass auch du mitmachst und möglichst viele Menschen
erreicht werden, die ihren Beitrag zur Klimawende erhöhen. Mach dir doch
eine gemütliche Stunde mit deinen Liebsten im Dunkeln oder geh früh
schlafen!

https://www.wwf.de/fileadmin/user_upload/Bilder/2200-earth-hour-2020-c-stephanie-steinkopf-ostkreuz-wwf.jpg

Ab heute auch Zwiebeln

Liebe Leute,

ab heute gibt es bei uns Bioland-Zwiebeln im 2 Kilo-Gebinde. Danke Uwe, dass du die Zwiebeln mit deinem Lastenrad in Willich abgeholt hast!

Schmecken auch als Snack zwischendurch: Uwe auf dem Schauhof in Willich. Mit Zwiebel.

Wir machen wieder von 17.00-18.30 Uhr unser Fenster für euch auf. Das Sortiment mit den aktuellen Preisen und die nicht lieferbaren Lebensmittel findet ihr direkt auf unserer Startseite.

Aktuell nicht lieferbar: Apfelmark, Erbsen, Spirelli VK, Penne VK, Rote Linsen.

Wir haben alles schon letzte Woche bestellt, aber es kommt nicht gut durch: viele Speditionen arbeiten mit osteuropäischen Fahrer*innen, die jetzt in ihre Heimatländer zurückgekehrt sind. Wir hoffen, dass wir diese Woche noch eine Lieferung bekommen.

Kommt rum, heute von 17.00 – 18.30 Uhr!

 

Es könnte auch alles ganz anders sein.

Von Hans Widmer

«Es könnte auch alles ganz anders sein.» (Harald Welzer)

Text als PDF.

Plötzlich ist alles ganz anders, nicht weil wir es wollten, sondern weil es uns durch die Corona-Grippe aufgezwungen wird. Niemand hat das so gewollt, diese Seuche ist kein Volkserziehungsprogramm. Sie hat chaotische Auswirkungen in alle Richtungen, und wir hoffen, dass sie bald vorbei ist. Allerdings: wollen wir dann wirklich zur alten Normalität zurückkehren? Wie Churchill sagte: «Es wäre schade, eine Krise ungenutzt verstreichen zu lassen.»

Die Corona-Krise hat viele Fehlfunktionen unseres Systems offengelegt. Im grossen Rahmen zeigt sie die Schwächen einer übertriebenen Globalisierung auf, die die lokal mögliche Produktion von lebenswichtigen Gütern erschwert, so dass wir nicht einmal mehr ein Low-Tech-Produkt wie Gesichtsmasken selbst herstellen können. Die gleiche Globalisierung hat auch zu mehr Fernflügen geführt, über die eben Viren schnell verbreitet werden können: was in Wuhan begann, ist über Nacht in Mailand. In unserem Land selbst hat die extreme Funktionsteilung – wohnen hier, arbeiten dort, einkaufen wieder anderswo – mit dem dafür notwendigen Herumreisen in überfüllten Zügen zur Verbreitung des Virus beigetragen – darum werden Bewegungen von Menschen jetzt auch generell eingeschränkt. Natürlich ist das jetzt nicht das ideale ökologische Verkehrskonzept, denn es fördert den Autoverkehr und behindert den Fussgängerverkehr.

Hans E. Widmer

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+++Sortiment Update+++

Liebe Leute,

heute haben wir für euch die strategische Klopapierreserve aufgestockt. Feinstes Hochleistungsklopapier ist bei uns definitiv vorrätig!

Zudem haben wir Kartoffel-Dinkelnudeln für euch ins Programm aufgenommen, die heute frisch getrocknet bei uns eingetroffen sind.

Espresso und Schümli führen wir ab jetzt auch in einer singlehaushaltsfreundlichen Gebindegröße von 3 Kilo!
Das aktuelle Sortiment findet ihr direkt hier auf der Startseite.

Unser Hochsicherheitsfensterverkauf.

Ende der Woche werden wir das Sortiment weiter ausbauen und weitere Vorräte ergänzen. Dinkel, Sauerkraut und Essig nehmen wir ins Sortiment auf, falls das lieferbar ist – bestellt haben wir das jedenfalls. Wir halten euch über diesen Kanal auf dem Laufenden.

Und nicht vergessen: Wir führen Hensen-Soli-Bier! Kauft Hensen-Bier und unterstützt unseren Nachbarn Hensen in der Krise –  noch nie hat Solidarität so fein gemundet!

Heute ist wieder ab 17-18.30 Fensterverkauf, die Samstag-Öffnungszeit haben wir auf 11-14 Uhr geändert. Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Jörg

Die Welle. Neue Auflage.

von Jörg Bergstedt

Ständig und überall gibt es gesellschaftliche Vorgänge, deren Einheitlichkeit bei kritischem Blick irritiert. Da wirken Medien gleichgeschaltet oder alle Parteien, die an die Regierung kommen, machen ungefähr das gleiche wie ihre Vorgänger, trotz hochtrabend anderer Ankündigungen in Wahlkämpfen. Firmen konkurrieren untereinander, aber wollen alle das Gleiche: Profit, maximale Ausbeutung von Mensch und Natur, Monopole. Diese Einheitlichkeit ist der Nährboden von sogenannten Verschwörungstheorien: Da muss doch jemensch steuern, sonst wäre das doch nicht alles immer gleich. Doch es braucht keiner solchen Strippenzieher, um soziale Prozesse anzugleichen. Es reicht, eine Masse zu sein bzw., um genauer zu sein, sich in der Masse zu organisieren und zu kommunizieren. In der Menge nämlich „versinkt das Ungleichartige … im Gleichartigen, und die unbewussten Eigenschaften überwiegen“ schrieb Gustave Le Bon schon 1895 in seinem Klassiker „Psychologie der Massen“. Ganz ähnlich drückte es viel später Dirk Helbing von der ETH Zürich, als er das Ergebnis einer Untersuchung zusammenfasste: „Wenn alle anderen das Gleiche machen wie man selbst, glaubt man, auf dem richtigen Dampfer zu sein.“ Ähnlichkeiten mit aktuellen Zeiten sind rein zufällig …

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Ab Heute: Hensen Solidaritäts-Bier +++Sortiments-Update+++

Restaurants, Bars, Cafés: alle Gastronomien haben geschlossen. Unser Nachbar und Lieblingsbrauer, die Hensen-Brauerei, hat nun mit einem Schlag den gesamten Fassverkauf verloren – eine wichtige Einnahmequelle für die handwerkliche Brauerei!
Wir möchten unserem Nachbar Hensen helfen: Ab sofort bekommt ihr das leckere Hensen-Alt, Hensen-Pils und das phänomenale Coffee-Stout bei uns am Ausgabe-Fenster! Damit möchten wir euch die Gelegenheit geben, euch solidarisch mit der Hensen-Brauerei zu zeigen und sehr leckeres Bier bei uns zu bekommen!

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Wir lassen euch im Regen stehen!

Auch heute schließen wir wieder unser Geschäft und öffnen unser Fenster für euch: heute ist der zweite Fensterverkauf! Großgebinde, wie sie vom Großhändler zu uns kommen, bekommt ihr durch das Fenster gereicht. Das spart Müll im Vergleich zu Einzelpackungen und es verringert das Risiko einer Infektion – denn wir lassen euch im Regen stehen – zumindest heute, soll ja regnen. Also bringt einen Schirm mit, wenn wir zusammen fensterln.
Das aktuelle Fensterverkaufssortiment findet ihr direkt auf der Startseite von tantelemi.wordpress.com.

Samstag haben wir von 12-15 Uhr geöffnet. Bitte versichert euch vor eurem Besuch immer der Öffnungszeiten und des Sortiments, da kurzfristige Änderungen möglich sind. Wir haben übrigens herrliches Toilettenpapier. Unrationiert!

Also kommt gerne vorbei und fensterlt mit uns – bis nachher! Und immer dran denken: wir lassen euch im Regen stehen!

Jörg

Von fatalen Vergleichen und bösen Träumen

Von Jörg Bergstedt

„Wir hoffen, dass der derzeitige Einsatz der Politik zum Schutz von Menschenleben nach der Überwindung der jetzigen Krise mit derselben Intensität auch den Opfern von Klimaerwärmung und Luftverschmutzung gilt“, las ich letztens in der Begründung zur Absage einer Veranstaltung – es war nicht das einzige Mal, dass so oder ähnlich formuliert wurde. Es ist Krise – mal wieder. Mit der in einer kapitalistischen Ordnung typischen Ausnahme für Waren und Ausgebeutete auf ihrem Weg zur Arbeit zeigen Staatsregierungen ihre Macht. Sie schließen Grenzen, verbieten Veranstaltungen, unterbinden soziale Kontakte, drosseln die Mobilität und definieren, welche Ansammlungen von Menschen notwendig sind und welche nicht. Die machen das aus ihrer Sicht, also aus der der Herrschenden. Dabei erzeugen sie mit ihren Mitteilungen Angst, unterstützt von auflagengeilen Medien plus klick- und follower-süchtigen Internetjunkies. Angst aber ist immer schon das schärfste Schwert jeder Form von Beherrschung. Wer den Menschen Angst macht, kann autoritäre Politiken durchsetzen, Menschen ausgrenzen oder vernichten, sogar Kriege anzetteln. Medien machen damit Auflage, NGOs Spenden und Mitglieder. Wieweit die autoritäre Politik tatsächlich gegen Corona hilft, wird sich herausstellen oder unabschätzbar bleiben. Dass die hohe Akzeptanz des Durchgriffs in den Regierungszentralen Lust auf mehr machen kann, ist als Gefahr offensichtlich. Wenn aber NGOs und Politgruppen jetzt fordern, dass der Staat bei ihrem Lieblingsthema bitte auch so hart durchgreifen soll, hat Corona schon mehr Menschen infiziert als die offiziellen Zahlen zeigen – nämlich mit einer bemerkenswerten Denkschwäche. Grenzen schließen für den Klimaschutz? Bundeswehreinsatz im Inneren? Verbote für unerwünschte Veranstaltungen, Organisationen oder Parteien? Was bitte noch? Hausbesuche zur Kontrolle der Mülltrennung oder Gleichberechtigung? Wie wäre es mit Kameraüberwachung in Wohngebieten? Nein: eine sozial und umweltgerechte Gesellschaft wächst von unten – oder sie kommt nicht. Schließlich haben Zwang zur Wirtschaftlichkeit und staatliches Sparen im sozialen Bereich das Gesundheitssystem auch eher geschwächt als gestärkt. Dagegen helfen Grenzkontrollen, Polizei und Bundeswehr jetzt auch nicht mehr.

Heute Fensterverkauf – wir sind am Start!

Heute geht er los, unser großer Fensterverkauf. Ausgewählte Lebensmittel in Großgebinden könnt ihr infektionsrisikominimiert bei uns am Fenster beziehen.
Ihr bleibt an der frischen Luft. Wir bleiben drin. Wir haben Abstand.
Bitte haltet auch, falls es zu einer Schlangenbildung kommt, draußen so 2 Meter Abstand von einander. Nehmt das bitte ernst.

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Wir haben übrigens ausreichen Klopapier. Eine Rolle kostet 1,55 €, die hält aber auch ewig. Unser Luxus-Toilettenpapier ist nicht zu vergleichen mit den üblichen Pöbel-Rollen, nein, es bietet ein unvergleichliches Erfrischungsgefühl bei gleichzeitiger Top-Ökobilanz. „Black Satino“: Alleine schon der Name lässt empfindliche Popöchen schneller schwabbeln!

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Tante_Lemi_Gladbach_Spirelli_Vollkorn

Update Sortimentliste Fensterverkauf

Liebe Leute,

leider haben wir einen gebrochenen Link produziert. Die Sortimentliste findet ihr auf der Startseite.
Wir werden uns bemühen, euch über nicht verfügbare Lebensmittel ebenfalls direkt auf unserer Startseite zu informieren. Aktuell sind das Apfelmark und die Erbsen nicht verfügbar.

Am Mittwoch haben wir nur 2 kg Papiertüten Kartoffeln am Start. Die 5 kg Gebinde kommen wahrscheinlich am Samstag. Der Kilo-Preis bleibt aber für uns derselbe.

Falls wir das Sortiment anpassen, findet ihr das auch auf unserer Startseite. Es kann sein, dass wir auch die Öffnungszeiten kurzfristig an die Nachfrage anpassen. Bitte informiert euch auf jeden Fall vor eurem Besuch auf unserer Webseite.

Wir glauben, mit unserem neuen System dem Bedürfnis nach kommen zu können, größere Mengen Lebensmittel ein zu kaufen. Außerdem ist die Idee des Fensterverkaufs ideal geeignet, um einen großen Abstand zu Menschen einhalten zu können. Ein sicherer Lebensmittelbezug in Zeiten der Virus-Krise.

Im Moment nehmen wir keine neuen Mitglieder auf.

Wir freuen uns schon, mit euch zu fensterln! 🙂