11. März 2026: Programmkino „Die Möllner Briefe“

Gemeinsam mit der Kunst- und Kulturinitiative 2N60 zeigen wir (Eine Erde e.V.) in diesem Jahr wieder vier aktuelle Arthouse-Filme, die auf Filmfestivals prämiert wurden, aber nicht den Weg in die großen Kinos gefunden haben. Wir starten am 11. März mit dem Film „Die Möllner Briefe“: Nach dem rassistisch motivierten Brandanschlag 1992 in Mölln schickten Menschen aus ganz Deutschland Beileidsbriefe an die Stadt Mölln mit der Bitte um Weitergabe an die Familien der Opfer. Doch sie erreichten diese nie. Erst 2019 entdeckte eine Studentin die Briefe im Stadtarchiv. Im Film ringen die Betroffenen um Fassung, wegen des Traumas und des Versagens der Behörden vor 30 Jahren.

11. März, 19 Uhr im 2N60, Waldhausener Str. 62, Eintritt kostenfrei, für Mitglieder und Nicht-Mitglieder – mit veganem Imbiss
Weitere Termine: 13. Mai, 14. Oktober, 9. Dezember

Programmvorschau 2026:

11. März 2026: „Die Möllner Briefe“ (Deutschland, 2025)
13. Mai 2026: „Beautiful Evening, Beautiful Day“ (Kroatien, 2024)
14. Oktober 2026: „Souleymane’s Story“ (Frankreich, 2024)
09. Dezember 2026: „The Whispering Star“ (Japan, 2015)

Alle Filme in der Übersicht gibt es in unserem Trailer. 

Veilchendienstag geschlossen

Ob Tante LeMi Karneval feiert, ist ein gut gehütetes Geheimnis. Klar ist jedoch: dein Unverpacktladen hat am Veilchendienstag, 17.02.26, GESCHLOSSEN.

Wenn du dich für die jecken Tage noch mit Dingen aus unserem Sortiment eindecken möchtest, kannst du das zur üblichen Zeit am Samstag machen. Das ist auch der letzte Bestelltag für die letzte Orangenlieferung der Saison!

CDU/FDP: Vulva „politisch tendenziös“ – kein Geld für das Köntges

Die CDU und FDP der Bezirksvertretung Nord haben Probleme mit dem weiblichen Geschlechtsorgan – und möchten deswegen das für die Altstadt wichtige soziokulture Zentrum Köntges erpressen: Geld solle es nur geben, wenn ausschließlich CDU/FDP-konforme Veranstaltungen stattfinden. Eine, wenn man das mal positiv formulieren möchte, mutige Entscheidung angesichts der kommenden Kommunalwahl in diesem Jahr.

Das Köntges ist ein wichtiger Ort für Mönchengladbach, ein Nukleus der eher dünn gesäten freien Kulturszene in Mönchengladbach. Die CDU und FDP der Bezirksvertretung Nord möchten jetzt durchsetzen, dass Veranstaltungen, die nicht der politischen Ausrichtung der CDU und FDP der Bezirksvertretung Nord entsprechen, nicht stattfinden dürfen. So wurde eine sexuelle Aufklärungsveranstaltung über die Vulva, eine WDR-Doku oder das Thema betriebliche Basisdemokratie als „politisch tendenziös“ verunglimpft.

 

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Der Verein „Eine Erde e.V.“ verurteilt jede Form der Einmischung in die freie Kulturszene und die Einmischung in politische Willensbildungsprozesse und fordert die Fraktionen der CDU und FDP der Bezirksvertretung Nord auf, auf den gemeinsamen Boden des Grundgesetzes zurück zu kehren und freie Meinungsäußerung als einen Mindeststandard des gesellschaftlichen Miteinanders zu akzeptieren.

Wir bedauern es weiterhin sehr, dass wir unsere wertvolle Zeit damit verschwenden müssen, die obigen Sätze zu formulieren. Wir haben echt Besseres zu tun. Uns ist das auch aufrichtig peinlich für unsere Heimatstadt Mönchengladbach: okay, vielleicht sind wir ein bisschen Provinz, aber doch nicht so!

Infektionsprophylaxe: Wir lassen die Lemi ab heute zu

+++ UPDATE +++
Wir öffnen wieder ab Mittwoch, den 18.03. um 17.00 Uhr.
Infos hier klicken!

Liebe Leute,

wir lassen ab sofort die Tante Lemi zu. Das Ziel ist es, die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus (Corona) zu verlangsamen. Dadurch leisten wir einen uns möglichen Beitrag, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Die Dringlichkeit wird gut im folgenden Hintergrundartikel der Süddeutschen Zeitung deutlich:
https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/wissen/coronavirus-die-wucht-der-grossen-zahl-e575082/

Im Moment ist die Situation für uns sehr unklar und undurchsichtig. Wir können die Sachlage nicht einschätzen. Aus prophylaktischen Gründen lassen wir deshalb den Laden geschlossen. Besondere Verantwortung haben wir unseren ehrenamtlichen Kräften gegenüber, die wir keinem Risiko aussetzen möchten.
Sobald sich die Situation entspannt hat, werden wir wieder für euch da sein.

Wir informieren euch auf dieser Webseite, sobald wir wieder öffnen. Bitte seht von Anfragen per Mail ab. Kommentare unter diesem Beitrag sind hoch willkommen.

Abschließend noch Beiträge zum Nachrecherchieren:
https://www.heise.de/tp/features/Coronavirus-Warum-Europa-jetzt-einen-Shutdown-braucht-4680531.html
https://www.heise.de/tp/features/Coronavirus-Europa-planlos-4678285.html
Unterschied zur Grippe:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-zum-Coronavirus-COVID-19-ist-keine-einfache-Grippe-4679572.html
Ein wenig Virus-Mathematik:

 

Benni, Lars, Magda und Regina

 

Ein Duft von Orange, Salbei sowie Zitrone durchweht die LeMi

Nein, wir probieren kein neues Rezept aus, sondern eine neue Lieferung unserer ShampooBits ist eingetroffen. Wir haben, da ihr von dem Shampoo begeistert seid, unser Sortiment erweitert: Kornblume-Zitrone und Orange-Salbei

Die Seifenmanufaktur Rosenrot stellt die festen Shampoos in liebevoller Handarbeit her, daher ist jedes Stück einzigartig in Form und Farbe. Alle Öle, ätherischen Öle, Pflanzenhydrolate, Lebensmittelzusätze und Kräuter sind aus kontrolliert biologischem Anbau. Ein ShampooBit reicht für bis zu 60 Haarwäschen (je nach Haarlänge) und ersetzt circa 2 Shampooflaschen. Zudem erfolgt die Lieferung ohne Kunststoffverpackungen und so minimalistisch wie möglich.

Die Tante ist begeistert!

Vielleicht noch wichtig zu wissen: ShampooBits sind keine Seife, sondern konzentrierte Shampoos in fester Form.

Weg mit der Zahnpasta-Tube?

Zahnputz-Tabletten!

Simone ist von der LeMi wohl die Konsequenteste in Sachen Müll-Vermeidung und außerdem auch viel im Netz in diesen Dingen unterwegs und so ist es nicht verwunderlich, dass sie eine Alternative zur Zahnpasta in Tuben gefunden hat. Wie viele Plastiktuben ein sich regelmäßig die Zähne putzender Mensch (davon gehen wir jetzt einfach mal aus!) so verbraucht in seinem Leben, das wäre wahrscheinlich nur eine weitere traurige Zahl…

Mit ein bisschen Abenteuergeist und Mut kann man aber auch diese Tube auf die Liste der Dinge setzen, die man in Zukunft nicht mehr braucht! Denn es gibt sie: Zahnputz-Tabletten!

Inspiriert von Simone hab ich mir eine handvoll der kleinen weißen und übrigens fluoridfreien Tabletten von ihr mitgenommen und selbst mal ausprobiert – und muss erstaunt feststellen: es funktioniert! Man legt die Tablette auf die Zunge und speichelt sie ein wenig ein. Sobald sie sich auflöst, kann es los gehen mit dem Zähneputzen. Der Geschmack ist angenehm minzig und bis auf das etwas andere Gefühl im Mund gibt es am Ende nichts weiter als saubere Zähne und einen frischen Atem!

Mein Fazit: definitiv eine gute Alternative zur Pasta aus der Tube!

Aber Achtung: noch gibt es die Zahnputztabletten bei der Tante nicht. Sie würde sie gerne ins Sortiment aufnehmen, allerdings liegt die Mindestbestellmenge bei über 10.000 Stück, so dass wir ein paar Abnehmer brauchen (Simone hätte sonst einen Zahnputztabletten-Vorrat für die nächsten 13 Jahre…). Deswegen haben wir eine Liste ausgehängt, in die ihr euch eintragen könnt sofern ihr beim plastikfreien Minz-Experiment mitmachen wollt. Die Kosten für 60 Tabletten werden bei ungefähr 2,- Euro liegen. Traut euch.

elena

Plastikfrei pflegen!

In keinem anderen Raum sammelt sich so viel Plastik wie in unseren Badezimmern: Seifenspender, Zahnpastatuben, Shampooflaschen, Cremetuben, Kosmetikverpackungen.

Aber nicht nur die Verpackung hat es ökologisch in sich!

Denn auch die Produkte selbst enthalten in vielen Fällen Kunstoffpartikel – das sogenannte Mikroplastik. Als feine Kügelchen, in gelartiger oder flüssiger Form ist es Shampoo, Duschgel, Zahncreme & Co als Schleifstoff, Bindemittel oder Füllstoff zugesetzt. Weil die weniger als fünf Millimeter kleinen Partikel nicht ausreichend aus dem Abwasser gefiltert werden können, gelangen sie über die Abwässer in unsere Umwelt. Mikroplastik findet sich längst in allen Tiefen des Meeres, der Nahrungskette und unserem Organismus wieder.

Über Menge, Funktion und Form von zugesetztem Kunststoff gibt die Deklaration konventioneller Produkte leider kaum Aufschluss. Nur zertifizierte Naturkosmetik kommt vollständig ohne Mikroplastik aus und ermöglicht plastikfreie Körperpflege.

Eine zu 100% plastikfreie Alternative zu industriell hergestellten Shampoos ist übrigens festes Shampoo. Ohne Umverpackung und natürlich frei von aggressiven Tensiden, Mineralölen und Silikonen. Herrlich duftend und pflegend, können die sogenannten ShampooBits* es mit jedem herkömmlichen Haarpflegeprodukt locker aufnehmen.

Macht den Selbstversuch!

*in verschiedenen Duftrichtungen in unserem LeMi-Sortiment