RUNNING UP THAT HILL FEMINISTISCHE FREIRÄUME #2

RUNNING UP THAT HILL

Feministische Freiräume #2

Samstag, 15. August ab 12.00

im Skulpturengarten des Museum Abteiberg

RESISTANCE AS THE CONSEQUENCE

Bezugnehmend auf die künstlerische Auseinandersetzung von Andrea Bowers mit Ökologie, Ökofeminismus, Aktivist*innen der Klimaschutzbewegungen und zivilem Widerstand findet #2 des Programms „Running Up that Hill“ als Kunstaktion, Austausch und Diskussion mit Aktivist*innen aus dem Hambacher Wald statt. „resistance as the consequence“  beginnt als Aktion im Skulpturengarten um 12 Uhr, die Diskussion findet ab 16 Uhr ebenfalls im Skulpturengarten statt.

Der Eintritt ist frei, auch zur Besichtigung der Ausstellung  von Andrea Bowers, und offen für Alle.

Nach der Diskussionsrunde von 16.00 – 17.50 gibt es ab 18:00 Uhr ein Safe Space speziell für FINT (Frauen, Inter- und Non-binary-Personen und Transgender).

Alle Infos hier.

RUNNING UP THAT HILL Feministische Freiräume ist ein Programm zur Ausstellung, realisiert in Kooperation mit f*akt – Feministische Aktion Mönchengladbach, Kulturkram e.V., One Billion Rising, freeflow e.V. und der Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach.


 

Freikarten für Mitglieder: Konzert, Lesung, Kino und Ausstellungen im Abteiberg!

20. August, ab 18 Uhr, Jour Fixe mit den MG Artfriends

Fettes Programm im Museum Abteiberg:

Für Mitglieder unseres Vereins kostenlos – wenn ihr euch unter Vorlage eures gültigen Mitgliedsausweises an der Museumskasse eine Karte abholt! Das Angebot gilt nur bis zum 16.08.2020, nur an der Museumskasse! Danach kostet das Ticket auch für Mitglieder 8 Euro!
Es gibt nur ein begrenztes Kontingent von Karten wegen Corona – wer zuerst kommt…

Hier die Details:


Abbey Hill Concerts #1 – Ein Abend mit dem BYGGESETT ORCHESTRA

Donnerstag, 20. August 2020, ab 18:00 Uhr

Achter dritter Donnerstag im Jahr, erster Versuch. Eigentlich hatten wir dieses Jahr einiges vor im Skulpturengarten mit dem frisch renovierten BAUMHAUS. Doch dann kam die C-Krise und vieles davon konnte so einfach nicht mehr stattfinden. Weiterlesen

Vortrag: Der strafende Maschinengott; zur Kritik einer technizistischen Ideologie

Naturwissenschaftliche und technische Weltzugänge sind nach landläufiger Meinung religiösen Weltbildern entgegengesetzt. Trotzdem ist unser Alltag durchdrungen von Ritualen und kollektiven Praktiken, in denen wir technischen Artefakten und scheinbaren Sachzwängen wie Wesenheiten aus der Religion begegnen. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der Transhumanismus. Diese philosophische und politische Bewegung gibt sich streng rational und rein säkular, lädt allerdings technische und wirtschaftliche Zusammenhänge mit religiösem Potenzial auf und geht zum Teil so weit, technologische Gottheiten konstruieren zu wollen. In diesem Vortrag soll dieses Moment transhumanistischen Denkens als Schlüssel benutzt werden, um etwas wesentlich fundamentaleres erkennbar zu machen: die Aufgehobenheit christlicher Weltbilder im scheinbar rein naturwissenschaftlichem Denken. Damit wollen wir uns an die Frage annähern, warum unser vordergründig freies und selbstbestimmtes Leben an so vielen Stellen von strafenden Maschinengöttern durchzogen ist.

Ab 18 Uhr im Museumsgarten.

Ab 19 Uhr parallel im Grünen Salon:
BRAND I – III. Eine Filmtrilogie von Susanne Fasbender.
Ab 20 Uhr im Museumsgarten
Konzert Byggesett Orchestra.
Die ganze Zeit:

HANS HAACKE
KUNST NATUR POLITIK
21. Juni – 25. Oktober 2020

ANDREA BOWERS
grief and hope
15. März – 25. Oktober 2020

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den MG Artfriends.
Eintritt: 8 Euro. Kostenlose Karten gibt es für Mitglieder des Vereins Eine Erde e.V. nur bis zum 16. August an der der Museumskasse gegen Vorlage des gültigen Mitgliedsausweises. Ab dem 17. August gibt es keine kostenlosen Tickets mehr. Die Veranstaltung ist auf 200 Personen begrenzt. Wenn das Kartenkontingent ausgeschöpt ist, dann gibt es keine Abendkasse mehr!

 

Max Schnetker: Der strafende Maschinengott – zur Kritik einer technizistischen Ideologie
Do, 20.08.2020, ab 18 Uhr, Museum Abteiberg (Garten)

CDU/FDP: Vulva „politisch tendenziös“ – kein Geld für das Köntges

Die CDU und FDP der Bezirksvertretung Nord haben Probleme mit dem weiblichen Geschlechtsorgan – und möchten deswegen das für die Altstadt wichtige soziokulture Zentrum Köntges erpressen: Geld solle es nur geben, wenn ausschließlich CDU/FDP-konforme Veranstaltungen stattfinden. Eine, wenn man das mal positiv formulieren möchte, mutige Entscheidung angesichts der kommenden Kommunalwahl in diesem Jahr.

Das Köntges ist ein wichtiger Ort für Mönchengladbach, ein Nukleus der eher dünn gesäten freien Kulturszene in Mönchengladbach. Die CDU und FDP der Bezirksvertretung Nord möchten jetzt durchsetzen, dass Veranstaltungen, die nicht der politischen Ausrichtung der CDU und FDP der Bezirksvertretung Nord entsprechen, nicht stattfinden dürfen. So wurde eine sexuelle Aufklärungsveranstaltung über die Vulva, eine WDR-Doku oder das Thema betriebliche Basisdemokratie als „politisch tendenziös“ verunglimpft.

 

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Der Verein „Eine Erde e.V.“ verurteilt jede Form der Einmischung in die freie Kulturszene und die Einmischung in politische Willensbildungsprozesse und fordert die Fraktionen der CDU und FDP der Bezirksvertretung Nord auf, auf den gemeinsamen Boden des Grundgesetzes zurück zu kehren und freie Meinungsäußerung als einen Mindeststandard des gesellschaftlichen Miteinanders zu akzeptieren.

Wir bedauern es weiterhin sehr, dass wir unsere wertvolle Zeit damit verschwenden müssen, die obigen Sätze zu formulieren. Wir haben echt Besseres zu tun. Uns ist das auch aufrichtig peinlich für unsere Heimatstadt Mönchengladbach: okay, vielleicht sind wir ein bisschen Provinz, aber doch nicht so!

Ab Heute: Hensen Solidaritäts-Bier +++Sortiments-Update+++

Restaurants, Bars, Cafés: alle Gastronomien haben geschlossen. Unser Nachbar und Lieblingsbrauer, die Hensen-Brauerei, hat nun mit einem Schlag den gesamten Fassverkauf verloren – eine wichtige Einnahmequelle für die handwerkliche Brauerei!
Wir möchten unserem Nachbar Hensen helfen: Ab sofort bekommt ihr das leckere Hensen-Alt, Hensen-Pils und das phänomenale Coffee-Stout bei uns am Ausgabe-Fenster! Damit möchten wir euch die Gelegenheit geben, euch solidarisch mit der Hensen-Brauerei zu zeigen und sehr leckeres Bier bei uns zu bekommen!

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Wir lassen euch im Regen stehen!

Auch heute schließen wir wieder unser Geschäft und öffnen unser Fenster für euch: heute ist der zweite Fensterverkauf! Großgebinde, wie sie vom Großhändler zu uns kommen, bekommt ihr durch das Fenster gereicht. Das spart Müll im Vergleich zu Einzelpackungen und es verringert das Risiko einer Infektion – denn wir lassen euch im Regen stehen – zumindest heute, soll ja regnen. Also bringt einen Schirm mit, wenn wir zusammen fensterln.
Das aktuelle Fensterverkaufssortiment findet ihr direkt auf der Startseite von tantelemi.wordpress.com.

Samstag haben wir von 12-15 Uhr geöffnet. Bitte versichert euch vor eurem Besuch immer der Öffnungszeiten und des Sortiments, da kurzfristige Änderungen möglich sind. Wir haben übrigens herrliches Toilettenpapier. Unrationiert!

Also kommt gerne vorbei und fensterlt mit uns – bis nachher! Und immer dran denken: wir lassen euch im Regen stehen!

Heute Fensterverkauf – wir sind am Start!

Heute geht er los, unser großer Fensterverkauf. Ausgewählte Lebensmittel in Großgebinden könnt ihr infektionsrisikominimiert bei uns am Fenster beziehen.
Ihr bleibt an der frischen Luft. Wir bleiben drin. Wir haben Abstand.
Bitte haltet auch, falls es zu einer Schlangenbildung kommt, draußen so 2 Meter Abstand von einander. Nehmt das bitte ernst.

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Wir haben übrigens ausreichen Klopapier. Eine Rolle kostet 1,55 €, die hält aber auch ewig. Unser Luxus-Toilettenpapier ist nicht zu vergleichen mit den üblichen Pöbel-Rollen, nein, es bietet ein unvergleichliches Erfrischungsgefühl bei gleichzeitiger Top-Ökobilanz. „Black Satino“: Alleine schon der Name lässt empfindliche Popöchen schneller schwabbeln!

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Update Sortimentliste Fensterverkauf

Liebe Leute,

leider haben wir einen gebrochenen Link produziert. Die Sortimentliste findet ihr auf der Startseite.
Wir werden uns bemühen, euch über nicht verfügbare Lebensmittel ebenfalls direkt auf unserer Startseite zu informieren. Aktuell sind das Apfelmark und die Erbsen nicht verfügbar.

Am Mittwoch haben wir nur 2 kg Papiertüten Kartoffeln am Start. Die 5 kg Gebinde kommen wahrscheinlich am Samstag. Der Kilo-Preis bleibt aber für uns derselbe.

Falls wir das Sortiment anpassen, findet ihr das auch auf unserer Startseite. Es kann sein, dass wir auch die Öffnungszeiten kurzfristig an die Nachfrage anpassen. Bitte informiert euch auf jeden Fall vor eurem Besuch auf unserer Webseite.

Wir glauben, mit unserem neuen System dem Bedürfnis nach kommen zu können, größere Mengen Lebensmittel ein zu kaufen. Außerdem ist die Idee des Fensterverkaufs ideal geeignet, um einen großen Abstand zu Menschen einhalten zu können. Ein sicherer Lebensmittelbezug in Zeiten der Virus-Krise.

Im Moment nehmen wir keine neuen Mitglieder auf.

Wir freuen uns schon, mit euch zu fensterln! 🙂

Eine andere Welt selbst möglich machen

Zur Idee des Anarcho-Syndikalismus

— Vortrag und Diskussion —

Eine Veranstaltung der FAU Sektion Mönchengladbach

Bezugnehmend auf das Motto der Mönchengladbacher Demonstration „Don’t stop believin‘ – Eine andere Welt ist möglich“, an der auch wir im vergangenen Oktober teilnahmen, wollen wir euch den Anarcho-Syndikalismus vorstellen und euch seine Grundannahmen, Ziele, Strategien und Mittel näherbringen.

Wir denken, eine Welt jenseits des Kapitalismus ist möglich, aber sie entsteht nicht von selbst. Nicht das Streben nach Profit, sondern der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen gehört in den Fokus. Nur gegenseitige Hilfe und Solidarität bringen uns weiter, nicht brutale Konkurrenz. Ein achtsamer Umgang mit Natur und Ressourcen ist unabdingbar. Und ein selbstbestimmtes Leben und Begegnungen auf Augenhöhe für alle Menschen sind das, was es anzustreben gilt.

Als Gesellschaft sollten wir das nicht fortwährend an Fachleute und Stellvertreter*innen delegieren, denn wir können es nur miteinander lernen. Der Anarcho-Syndikalismus stellt, unserer Überzeugung nach, ein sehr brauchbares, zeitgemäßes Konzept der sozialen und ökonomischen Organisierung dar.

Ideen und Praxis der Anarcho-Syndikalist*innen aus den letzten rund 150 Jahren sind unsere Basis. Von ihr ausgehend, ist es an uns, konkrete, für die sich rasant ändernde Gegenwart passende Modelle des gesellschaftlichen Zusammenlebens und -arbeitens zu entwerfen und im Kleinen und Großen auszuprobieren.

Wir freuen uns, an diesem Abend darüber mit euch ins Gespräch zu kommen und die Fragen und Überlegungen, die uns nach dem einführenden Vortrag beschäftigen, miteinander zu diskutieren.

Mittwoch, 11.03.20, Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19 Uhr

Eintritt frei.

Ort: Chapeau Kultur / Bahnhofstraße 24 / 41236 Mönchengladbach-Rheydt

Eine Veranstaltung der FAU Sektion Mönchengladbach

https://duesseldorf.fau.org/sektionen/mg

www.facebook.com/MG.FAU

Max Schnetker: “ Klimakatastrophe vs. Superintelligenz: Zur Kritik einer technizistischen Ideologie“

Vortrag, Freitag, 20. März 2019, 19 Uhr

Trotz aller Gegenargumente: Die globale Wirtschaft ist nach wie vor vom Paradigma unbegrenzten Wachstums geprägt. Dieses Paradigma kollidiert zunehmend und offensichtlich mit dem Schwinden der für dieses Wachstum notwendigen Ressourcen sowie mit den externalisierten Folgen, die als Umweltzerstörung und Klimakatastrophe auf wirtschaftliche und soziale Systeme zurückschlagen.

Die neuen Eliten, die die Digitalisierung hervorgebracht hat, sind jedoch notwendig angewiesen auf Paradigmen von Wachstum, Erneuerung und Disruption. Es nimmt also nicht wunder, dass unter ihnen Ideologien populär werden, die versprechen, dass es diese Probleme schlicht und ergreifend einfach nicht gibt. Hier sticht insbesondere der Transhumanismus hervor, besonders in seinen Formulierungen, die rund um die Idee der technologischen Singularität kreisen. Er verspricht nicht nur die Verbesserung des Menschen, sondern auch, dass ewiges Wachstum ein Naturgesetz des Universums sei, dass man externe Faktoren ignorieren könne und dass man die Folgen der kapitalistischen Wirtschaft technologisch in den Griff kriegen könne.

In meinem Vortrag möchte ich die singularitaristische Spielart des Transhumanismus in den Blick nehmen, und zwar insbesondere in ihrer Bedeutung bei der Abschottung technologischer Millieus vor Klimawandeldiskursen. Der Transhumanismus führt als menscheitsvernichtendes Katastrophenszenario eine schlecht verlaufende technologische Singularität ein. Aus dieser könne eine bösartige künstliche Superintelligenz entstehen. Dieses Katastrophenszenario wird parallel zu Szenarien wie der Klimakatastrophe, Meteoreinschlägen und Atomkriegen verhandelt. Es erweitert vordergründig das Denken über menschheitsgefährdende Katastrophen um einen bisher unbeleuchteten Aspekt. Tatsächlich ist das Argument allerdings so angelegt, dass es Diskurse rund um die Klimakatastrophe relativiert: Es hat auch in der Praxis genau diesen Effekt. Der entscheidende Punkt liegt dabei in Fantasien technologischer Kontrolle über komplexe globale Systeme.

Eintritt frei.

Max Schnetker: Klimakatastrophe vs. Superintelligenz: Zur Kritik einer technizistischen Ideologie
Fr., 20. März 2019, um 19 Uhr im Köntges, Waldhausener Str. 16