Backen auf veganesisch

Wer will veganen Kuchen backen, der muß haben sieben Sachen:

Zucker und Salz,
Apfelmus und Öl,
Nussmilch und Mehl,
Kurkuma macht den Kuchen gehl.
Schieb, schieb in’n Ofen rein!


Die besten pflanzlichen Backalternativen – Tante LeMi hat sie für euch zusammengetragen!

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Rein pflanzlich und verpackungsarm backen – so einfach geht’s:

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Gesund und lecker snacken

Roh, vegan und ohne Zucker kommen diese feinen Bällchen daher. Extrem lecker, fix gemacht und ein prima Snack für unterwegs!

Für ca. 15 Bällchen braucht ihr:

1 Tasse Nüsse z.B. Cashews*, Haselnüsse oder Mandeln
1 Tasse Datteln*
1/4 Tasse Kakao
etwas Zimt* und Vanille
etwas Flüssigkeit (Mandelmilch oder Wasser)

Die Nüsse im Hochleistungsmixer krümelig mixen, ggf. vorher einweichen. Datteln separat ebenfalls ordentlich mixen. Nüsse und Datteln mit den weiteren Zutaten verkneten und etwas Flüssigkeit dazugeben, bis alles gut klebt. Zu Bällchen formen und in Kakao oder Carob wälzen.

Lust auf Mehr? Dann probiert doch mal eine der vielen Varianten aus z.B. mit Mandelmus*, getrockneten Mangos*, Haferflocken, Orangenschale …

*im LeMi-Sortiment

 

Guten Rutsch wünscht Euch die Tante!

Tante LeMi wünscht Euch einen großartigen Jahreswechsel und ein gutes Neues Jahr 2017!

By the way: Keine Zeit für ein aufwendiges Silvestermenü? Diese Linsen-Bolognese-Pasta ist ein echter Silvesterknaller!

 

 

500 g Spaghetti*
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 große Möhren oder 1 Paprika
150 g braune* oder rote Linsen*
gut Olivenöl*
500 ml passierte Tomaten im Glas
400 g frische Tomaten
kräftig Salz* und Pfeffer*
etwas Paprikapulver scharf*
1 EL Rübenzucker *
3 TL italienische Kräuter * und/oder frische Kräuter
2 EL Hefeflocken *

Zwiebel, Knoblauch und Möhren / Paprika fein würfeln. Öl erhitzen, dann die Zwiebeln dünsten, Möhren/Paprikawürfel hinzufügen und mitbraten. Ganz zum Schluss den Knoblauch zugeben und kurz anbraten. Passierte Tomaten, Tomatenwürfel, Pfeffer, Salz, Zucker, Paprika und Kräuter einrühren und aufkochen lassen. Bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten  – je länger, desto besser –  köcheln lassen und gelegentlich umrühren. Mit etwas Wasser oder optional Wein auffüllen und mit Hefeflocken abschmecken. Derweil Linsen weich kochen, abtropfen lassen und anschließend zur Soße geben.

Spaghetti kochen – Soße drauf – fertig!

 

*im LeMi-Sortiment

Wo Milch und Honig fließen …

Diese vegane Variante von „Heiße Milch mit Honig“ wirkt nicht weniger beruhigend wie das Original und schmeckt dabei noch viel leckerer:

60 g Cashews*
500 ml Wasser
6 Medjool-Datteln * (je nach Süßschnabeligkeit)
2 Messerspitzen Zimt *
2 Messerspitzen Kardamom

Cashews für etwa 30 Minuten in Wasser einweichen. Das Einweichwasser wegschütten und die Cashews mit Wasser, Datteln und Gewürzen am besten in einem Hochleistungsmixer pürieren und die Milch im Töpfchen warm machen. Ergibt 2 Tassen.

*im LeMi-Sortiment

Fixer Nuss-Snack

  1. Öl (Olivenöl* und/oder Bratöl) in eine Pfanne geben und erhitzen

  2. Cashewnüsse * dazugeben

  3. Goldbraun rösten – hier ist Vorsicht geboten, der Röstvorgang geht fix!

  4. Geröstete Nüsse auf ein Geschirrtuch geben und leicht abreiben

  5. Nach Belieben salzen und würzen. LECKER!

 

* im LeMi-Sortiment

Rund um die Nuss

Weihnachtszeit ist Walnuss-Zeit! Und auch Tante LeMi hat noch einen kleinen Walnussvorrat auf Lager – sichert Euch die letzten Nüsse, solange der Vorrat reicht!

Wusstet ihr eigentlich, dass die Walnuss bereits seit 9000 Jahren als Lebensmittel verwendet wird? 30 verschiedene Sorten soll es von der fein bitteren, aromatischen Nuss geben. Mit wichtigen B-Vitaminen hilft sie uns die Nerven zu behalten. Mit vielen ungesättigten Fettsäuren, Mineralien und Antioxidantien ist sie eine gesunde Knabberei. Durch ihren hohen Proteingehalt macht sie vielen Fleischsorten Konkurrenz und gilt in der vegetarischen Ernährung als optimaler Ersatz für tierisches Eiweiß. Hochkalorisch ist sehr sättigend, aber jedes Gramm auf der Waage Wert!

Die Tante pfeift auf die Pfunde und bevorzugt Walnüsse in Plätzchenform. Ohne Margarine ist dieses Rezept plastik- und alufrei und darf in keiner Weihnachtsbäckerei fehlen:

80 g Walnüsse *
110 g Datteln *
1 EL Kokosöl
1 Msp. echte Vanille
2-3 EL Ahornsirup (oder Agavendicksaft im Glas)
80 g Mehl
1 TL Weinsteinbackpulver *
1/2 TL Zimt *
1 Prise Salz *
1 TL abgeriebene Bio-Orangenschale

Walnüsse grob hacken. Datteln, Kokosöl, Vanille und Ahornsirup im Mixer stückig hacken. Gesiebtes Mehl, Salz, Zimt und Orangenschale mischen und zur Dattelmasse geben. 2 Tl Wasser zufügen und vermengen. Kleine Plätzchen formen und 10-12 Minuten bei 170 Grad backen.

* im Tante LeMi-Sortiment

In der Region gesammelte Walnüsse – näher geht nicht!

Gut, eine der Nichten hatte vielleicht ein wenig Rückenschmerzen vom Sammeln, aber nun stehen 12 kg Walnüsse für Euch bereit. Lust auf Nüsseknacken und ein leckeres Walnuss-Majoran-Pesto? Dann kommt doch nächsten Mittwoch vorbei.

Rezept: Walnuss-Majoran-Pesto

50 g Walnusskerne*
eine geschälte Knoblauchzehe
Majoran* (Menge nach Geschmack)
4 EL Olivenöl*
Zitronensaft
Salz/Pfeffer

Die Walnusskerne in der Pfanne goldbraun anrösten und dann im Mörser (oder einer Küchenmaschine) mit Knoblauch und etwas Salz zu einer grobkörnigen Paste zerstoßen. Anschließend Majoran und Olivenöl hinzugeben und zu einer geschmeidigen Paste verarbeiten. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Pasta* servieren … mmhh, lecker!

* im Tante LeMi-Sortiment

Warum die Möhre Möhre heißt

Sie ist unsere Lieblingswurzel! Im Nordosten kennt man sie als Mohrrüben, im Norden und Nordwesten bezeichnet man sie als Wurzeln, in Süddeutschland spricht man von Gelben Rüben und die Schweizer lieben ihre Rübli. Doch Wurzeln, Gelbe Rüben & Co haben es heute schwer, so ist im Zeit-Magazin zu lesen. Umfasste das Verbreitungsgebiet des Begriffs „Wurzel“ vor 40 Jahren noch fast den gesamten Norden, ist dieses heute auf rund die Hälfte geschrumpft. Denn jeder beliebige Supermarkt führt das orangefarbene Gewächs heute ausschließlich unter der Verkehrsbezeichnung Speisemöhren oder Karotten. Und das, obschon man diese Begriffe vielerorts gar nicht verwendet!

Wie kann das sein, fragt das Zeit-Magazin und wagt eine interessante These: Nicht nur sei die Marktmacht der großen Supermarktketten gegenüber regionalen Lebensmittelgeschäften und Wochenmärkten in den letzten Jahrzehnten immer mehr gewachsen – auch ihre Sprachmacht nehme zu!

Spannend, findet die Tante und möchte Euch bei dieser Gelegenheit diesen ausgezeichneten Rübli-Kuchen ans Herz legen. Für eine normale Springform braucht ihr:

400 gr Bio-Möhren geraspelt – auch bekannt als Gelbe Rüben, Wurzeln oder Mohrrüben
300 gr Mehl – im Bioladen in Papierverpackung erhältlich
1-2 EL Sojamehl – im Bioladen in Papierverpackung erhältlich
250 gr Rübenzucker*
150 ml geschmacksneutrales Öl (z.B. „Bratöl“)
40 ml Wasser
1 Prise Salz *
1 Tl Zimt *
1 Tl Muskat
20 gr Weinsteinbackpulver *
60 gr Walnüsse, gehackt

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Tante LeMis Rübenzucker

Alle Zutaten bis auf die Möhren gut vermengen, bis eine krümelige Masse entsteht. Dann die Möhrenraspel hinzufügen und zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Zum Schluss die gehackten Walnüsse unterrühren. Den Teig in eine gefettete Backform streichen und bei 180 Grad 45-60 Minuten backen. Der Kuchen lässt sich übrigens prima aufpimpen mit einem Frosting oder einer Cremeschicht!

*im Tante LeMi-Sortiment

Und zum Nachlesen:
Zeit-Magazin: http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/05/moehren-karotte-bezeichnung-wort-supermarkt
Universität Lüttich und Salzburg: http://www.atlas-alltagssprache.de

Schwarzkümmel

Auch wenn er den selben Nachnamen trägt, ist der Schwarzkümmel weder mit dem Kreuzkümmel noch mit dem Kümmel verwandt. Er stammt aus dem Orient und ist nicht nur geschmacklich eine echte Bereicherung für die Küche.

Für Nasen, die den Schwarzkümmel noch nicht kennen, mag der Geruch zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig sein. Wer sich von diesem Eindruck nicht abschrecken lässt, findet ein intensives, scharfes und auch leicht nussiges Aroma, das vielen Gerichten eine besondere Note geben kann.

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Tante Lemi Gladbach Schwarzkümmel

Die Verwendungsmöglichkeiten in der Küche sind vielfältig: Schwarzkümmel ist eine gesunde Zutat in bunt gemischtem „scrambled Tofu“. Generell macht er sich gut in indisch gewürzten Gerichten, dort kommt er z.B. in der Gewürzmischung „Panchphoran“ zum Einsatz. Wer experimentierfreudig ist, probiert ihn auch mal im Salat. In der arabischen Küche wird er oft auf Backwaren und Gebäcke gestreut, z.B. auf Fladenbrot (manchmal findet man dort aber auch schwarzen Sesam, der dem Schwarzkümmel sehr ähnlich sieht). So außergewöhnlich er ist, so vielseitig ist er auch, wenn man ihn einmal für sich entdeckt hat.

Wie sollte es anders sein, ist der Schwarzkümmel jedoch nicht alleine durch seinen Geschmack bekannt geworden. Im Orient kennt man die gesundheitsfördernden Wirkungen des Schwarzkümmels schon seit Jahrtausenden – Mohammed soll gesagt haben „esst den Schwarzkümmel regelmäßig, er ist eine Heilung gegen jede Krankheit, außer den Tod.“

Sicher ist, dass Schwarzkümmel vor allem auf die Verdauung einen positiven Einfluss hat und eine ausgleichende und stärkende Wirkung auf das Immunsystem besitzt. Besonders sein Öl wird in den letzten Jahren immer bekannter. Allergiker schätzen es wegen seiner antihistaminischen Wirkung. So wird z.B. Heuschnupfen deutlich gemildert und abgeschwächt. Auch bei Neurodermitis und Ausschlägen soll Schwarzkümmelöl eine gute Hilfe sein.

Außerdem hat man entdeckt, dass Zecken den Geruch von Schwarzkümmel nicht mögen und deshalb meiden.

Und jetzt gibt es für euch noch ein leckeres indisches Rezept:

Süßsaure Kichererbsen (Bengali dal)

300g Kichererbsen*
1 TL Kurkumapulver*
2 TL Zucker*
3 EL Sonnenblumenöl
2 EL Panchphoran (Mischung zu gleichen Teilen aus: Kreuzkümmel*, Fenchelsamen, Bockshornkleesamen, schwarzen Senfsamen und Schwarzkümmel*)
4 getrocknete rote Chilis, Samen entfernt, zerkrümelt (oder weniger)
2 Lorbeerblätter
2 TL Mangopulver (Amchoor) oder ersatzweise 1 TL in einigen Esslöffeln aufgelöstes Tamarindenkonzentrat
1 TL Rosinen

1. Kichererbsen über Nacht  einweichen und in ausreichend Wasser 2 Stunden weich köcheln. Falls nötig, Wasser zugießen! Kurkuma, Zucker und Salz untermischen.

2. Im kleinen Topf Öl erhitzen. Das Panchphoran darin anrösten, bis ein Zisch-Geräusch hörbar ist. Chillies, Lorbeer, Mangopulver und Rosinen zugeben. Jetzt die Hitze reduzieren und Mischung über Kichererbsen träufeln.

3. Vielleicht noch Wasser dazugießen, es sollte eine dickflüssige Konstistenz sein. Heiß servieren!

Dazu passt Reis oder Nan-Brot.

 

*im LeMi-Sortiment