Xenius-Sendung: „Plastik: Erfolgsgeschichte oder Zeitbombe?“

Wurden im Jahr 1950 weltweit noch 1,7 Millionen Tonnen Plastik produziert, waren es laut Xenius im Jahr 2014 bereits mehr als 300 Millionen Tonnen.

Selbst im Quellwasser, das „natürlich rein“ aus dem Boden sprudelt, ist heute sogenanntes Mikro- und noch kleineres Nanoplastik nachweisbar. In Sandproben liegt sein Anteil bei inzwischen bis zu 30%. Allein die Donau spült täglich rund 4,2 Tonnen Kunststoff ins Meer – eine gefährliche Fracht aus Verpackungsmaterial, Chemiefasern von Kleidung, Polyethylenkügelchen aus Pflegeprodukten. Welche ökologischen Folgen hat also die „Erfolgsgeschichte“ des Plastiks? Und: Ist eine Gesellschaft ohne Plastik tatsächlich nicht mehr vorstellbar?

Xenius-Wissensmagazin auf Arte:
Zum Filmbeitrag (noch 26 Tage abrufbar)

Den Ozean entrümpeln

Das niederländische Start-Up „The Ocean Clean Up“ will den Ozean entrümpeln. Klingt gut – aber macht das Sinn?

Plastik – Inzwischen gehört es zu unseren Meeren wie Plankton oder Algen. Es findet sich in der Arktis, in den Tropischen Meeren, bis hin zur Antarktis. Schätzungsweise 50 Milliarden Plastikteile treiben heute auf der Meeresoberfläche.

Ein gigantischer Müllfänger soll nun binnen eines Jahres im Nordpazifik, dort wo der berüchtigte Müllstrudel am größten ist, seine Arbeit aufnehmen. Nach fünf Jahren soll die Hälfte des umhertreibenden Plastikmülls beseitigt sein – so der Plan.

Der Plastikfänger wäre die größte künstliche Struktur auf den Ozeanen: Die im vier Kilometer tiefer liegenden Meeresgrund verankerte Anlage, besteht aus zwei je 50 km langen Schläuchen an der Meeresoberfläche, an denen eine drei Meter tiefe Kunststoffschürze hängt. Die Strömung soll den Müll, der sich meist in den oberen Wasserschichten befindet, in die V-förmig angebrachten Arme treiben. Im Zentrum der Anlage soll der Müll vor seiner Zersetzung gesammelt, komprimiert und achtmal im Jahr per Schiff abtransportiert werden.

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Backen auf veganesisch

Wer will veganen Kuchen backen, der muß haben sieben Sachen:

Zucker und Salz,
Apfelmus und Öl,
Nussmilch und Mehl,
Kurkuma macht den Kuchen gehl.
Schieb, schieb in’n Ofen rein!


Die besten pflanzlichen Backalternativen – Tante LeMi hat sie für euch zusammengetragen!

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Rein pflanzlich und verpackungsarm backen – so einfach geht’s:

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Cashewkerne: Handarbeit, die unter die Haut geht

Sie bestehen bis zu 20% aus Eiweiß und liefern damit fast so viel wie Lachs. Der Anteil der Aminosäure Tryptophan (Serotoninproduktion) ist so hoch wie in kaum einem anderen Lebensmittel. Auch sind sie uns eine beliebte Knabberei und dienen insbesondere in der veganen Küche als ein vorzüglicher Sahne- und Milchersatz – Cashewkerne.

Doch die wenigsten wissen: Die Cashewernte und Weiterverarbeitung der edlen Nuss ist nahezu 100% Handarbeit und mit erheblichen gesundheitlichen Risiken für die Arbeiterinnen verbunden. Denn das toxische Schalenöl Cardol verursacht bei Hautkontakt schwere Verätzungen und kann zu bleibenden Schäden führen. Ein Blick in den langwierigen Verarbeitungsprozess der Cashew macht klar: Würde der Wert der in der kleinen Nuss steckenden Arbeitskraft und die Gesundheitsrisiken der Verarbeitung eingepreist, Cashews wären wohl kaum bezahlbar. In jedem Fall aber sind sie ein Extrakt menschlicher Arbeit und müssten als eine echte Delikatesse gehandelt werden.

Was ist also der wahre Preis unserer Lebensmittel – Menschenhand miteingerechnet? Und lassen sich Mühsal, Kinderarbeit, Risiken und bleibende Gesundheitsschäden überhaupt einpreisen? 

Tante LeMi hat den Verarbeitungsweg der Cashew für euch nachverfolgt:

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Morgen, 13. Juni: LateNight Kaffeeklatsch – die Tante tanzt

Die Tante tanzt: Vorbereitungstreffen zum 2. Critical Rave

Am 30.09.2017 findet der „2. Critical Rave“ in Mönchengladbach statt. Im Fokus der Tanzparade/Demonstration durch die Innenstadt steht die Forderung nach Freiräumen in unserer Stadt. Wir möchten uns mit unserem Verein daran beteiligen und die Gelegenheit nutzen, auch auf die ökologischen Missstände, die ebenfalls für soziale Ungleichheit verantwortlich sind, aufmerksam zu machen.

Daher wollen wir beim LateNight Kaffeeklatsch am Dienstag, den 13. Juni, ab 19 Uhr Ideen für Kostüme/Plakate/Transparente sammeln. Bei schönem Wetter treffen wir uns im Garten vom BIS.

Komm vorbei, bring Dich ein, mach mit!

LateNight Kaffeeklatsch 
Wann? Dienstag, 13. Juni, ab 19 Uhr
Wo? BIS, Zentrum für offene Kulturarbeit, Bismarckstr. 97-99, 41061 Mönchengladbach, Eingang: Bushaltestelle

Vortrag 19. Mai: Solawi … wie?

Eine Solidarische Landwirtschaft in Mönchengladbach?

„Dass wir Willi gefunden haben, war ein absoluter Glücksfall für uns“, erzählt Marion Grande. Willi, damit ist Landwirt Willi Faßbender aus Schwalmtal-Eicken gemeint, der Teile seiner landwirtschaftlichen Fläche an die Solidarische Landwirtschaft Eicken verpachtet. Hier, in der Nähe von größeren Städten wie Mönchengladbach, gründen Georg Weber und Marion Grande mit Hilfe von anderen Mitstreitern die „Solawi Eicken“.

Am 19. Mai stellt Marion Grande an der VHS Mönchengladbach das Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft vor und berichtet aus eigener Erfahrung über den Aufbau eines Solawi-Projektes in Schwalmtal-Eicken.

Vortrag von Marion Grande: „Sola…wie?“
Freitag, 19.05.2017, ab 19 Uhr
VHS Mönchengladbach, Lüpertzender Str. 85, 41061 Mönchengladbach

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Enkeltauglich wohnen

Warum unser Wohnen wieder gemeinschaftlich gestalten? Welche Formen gemeinschaftlichen Wohnens und welche wegweisenden Projekte gibt es bereits? Diese Fragen stellte sich Eine Erde e.V. in dem Vortrag „Neue Lust auf Gemeinschaft“.

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Wie sich unser Wohnen gewandelt hat und wie eine enkeltaugliche Wohn- und Lebensweise gelingen könnte, das gibt es hier nachzulesen.

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Fairtrade – Handel(n) verändern

Der vergangene LateNight Kaffeeklatsch von Eine Erde e.V. stand ganz im Zeichen des „Fairtrade“.

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Rapha Breyer, Referent des BDKJ und Experte auf dem Gebiet des Fairtrade, erklärte uns Wirkung und Funktionsweise des Fairen Handels und räumte weitverbreitete Mythen und Missverständnisse aus. Für alle Nichtdabeigewesenen ein Überblick:

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Jetzt Dienstag! LateNight Kaffeeklatsch / Vortragsveranstaltung

Warum sterben die Bienen? mit Roland Sachs

Wir freuen uns riesig, dass morgen (14. Februar) Roland Sachs, Imker und freier Mitarbeiter des HOBOS Teams der Uni Würzburg, zu uns kommt. Mit einem Thema, das uns wirklich alle angeht: Denn das Bienensterben bedroht den Anbau unserer Lebensmittel. Pestizide und die Varroamilbe gelten als mögliche Ursachen. Doch kann das Problem nicht hausgemacht sein? Roland Sachs gibt einen Überblick über die Unterschiede zwischen der modernen Imkerei und der Bio-Imkerei einerseits und der natürlichen Lebensweise von Bienen in Baumhöhlen andererseits. Auch wird er neue Forschungsergebnisse zur natürlichen Bekämpfung der Varroamilbe durch Symbiosen vorstellen.

Eine Veranstaltung im Rahmen des LateNight Kaffeeklatsch – jeden 2. Dienstag im Monat.
Eintritt: kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kommt auf jeden Fall vorbei! Wir freuen uns auf Euch!

Morgen, Di. 14. Februar 2017, ab 19 Uhr
im BIS – Zentrum für offene Kulturarbeit
Bismarckstraße 97-99, 41061 Mönchengladbach

Der Hunger auf Palmöl

Der Verbrauch von Palmöl liegt in Deutschland bei stolzen 1,8 Millionen Tonnen pro Jahr. Und der Hunger auf Palmöl wächst!

Greenpeace und WWF schätzen, dass heute jedes zweite Supermarktprodukt Palmöl enthält. Ob Margarine, Schokocreme, Kekse, Fertiggerichte, Eiscreme, Gebäck, Waschmittel, Cremes oder Kerzen. Was viele nicht wissen: Mit dem Kauf von Palmölprodukten entscheiden wir über das Schicksal vieler bedrohter Arten, über die Zukunft des Regenwaldes und die Lebensgrundlagen seiner Bewohner.


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