14. Mai: Marina Martin – Grundeinkommen statt Braunkohle

Braunkohleausstieg so schnell wie möglich! – Aber die Arbeitsplätze?! – Es gibt keine Jobs auf einem toten Planeten! – Geht lieber zur Schule/arbeiten, ihr Schmarotzer!

Darauf lässt sich die aktuelle Diskussion um den Braunkohleausstieg meist reduzieren. Sie ist emotional, stark polarisierend, meist auf das Argument der Arbeitsplätze reduziert und wird selten zu Ende geführt. Wie auch? Mit Sicherheit kann niemand sagen, was die Zukunft bringt. Allerdings lassen sich mithilfe von Fakten und sachlichen Argumentationen durchaus sehr wahrscheinliche Szenarien abzeichnen und es wird deutlich, dass Lösungen vorhanden sind. Wir müssen nur wagen, neue Wege zu gehen.

Eine mögliche Lösung für den Aspekt der Sozialverträglichkeit, welcher jede weitere Diskussion oft abwürgt, bietet die Initiative BGE statt Braunkohle. Die Idee ist simpel: Der Ausstieg aus der Braunkohle soll mit einem ersten Modellprojekt zum bedingungslosen Grundeinkommen verknüpft werden. Statt Konzerne zu subventionieren, soll direkt in die Bevölkerung investiert werden, um etwas lokal von unten, durch die Bevölkerung selbst, wachsen zu lassen.

Was hat es mit dem Grundeinkommen auf sich? Was würde es für die Regionen bedeuten? Wie kann es finanziert werden? Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit euch diskutieren und freuen uns auf einen spannenden Austausch.

Weitere Infos unter https://bge-statt-braunkohle.de/

LateNight Kaffeeklatsch: Marina Martin – Grundeinkommen statt Braunkohle
Di., 14. Mai 2019, um 19 Uhr im BIS, Bismarckstraße 97-99