12.11.: Marianne Gronemeyer – Vergiss den Planeten – rette den Garten

„Vergiss den Planeten – rette den Garten“, das klingt verdächtig nach einem Rückzug in den stillen idyllischen Winkel, während die Welt in Trümmer fällt. Zu diesem Wahlspruch bekannte sich schließlich der englische Krimi-Autor Colin Cotterill.  Er schreibt weiter: „Die Welt ist groß und ich bin mikroskopisch: Ich verzweifle, weil mein Mikro-Ich die Welt nicht von ihrem ganzen Mist befreien kann. Aber ich habe einen briefmarkengroßen Flecken Land und eine Schaufel….“ .Der Verdacht, dass Cotterill für ein behagliches Privatiersdasein plädiert, kann sich nur  deshalb einstellen , weil wir uns an einen Effizienzbegriff gewöhnt haben, den die industrielle Produktion uns eingehämmert hat. Ihre Effizienz beruht auf einer hohen Konzentration auf einen immer enger werdenden Zweck. Als effizient gilt ein Produktionsvorgang  dann, wenn dieser  spezielle Zweck mit dem geringsten Aufwand an Zeit, Geld und menschlicher Arbeitskraft erreicht wird. Alle negativen Begleiterscheinungen dieser stupide zugespitzten Zweck-Mittel-Relation werden dabei generös außer Acht gelassen. Cotterill dagegen erinnert uns daran, dass wir, statt uns durch Weltrettungsphantasien lähmen zu lassen, dasjenige, was in der Reichweite unserer Einflussmöglichkeiten liegt, tun,.jeder und jede etwas anderes, unabhängig davon, ob es die Welt rettet. Einfach deshalb, weil es gut und richtig ist, es zu tun. 

Marianne Gronemeyer

Eintritt frei.

Di., 12.11., um 19 Uhr im BIS, Bismarckstraße 99, 41061 Mönchengladbach

Café Hoffmanns: Frei-Nussecke für Mitglieder!

Während es in Köln oder Düsseldorf eine Vielzahl gemütlicher und großstädtischer Cafés gibt, sind diese in unserer Heimatstadt eher rar gesät. Eine der wenigen Ausnahmen ist das Café Hoffmanns am Sonnenhausplatz. Seit 2014 erstrahlt die Decke des Ladenlokals im güldenen Glanze, eine wilde Mischung aus Vintage-Möbeln mit teilweise stark überraschenden Komforteigenschaften gibt dem Café eine gemütliche Atmosphäre, die sowohl bei Studierenden als auch bei älteren Semestern geschätzt wird. „Ich liebe an der Gastronomie das Prozesshafte, das Kreative, die Herausforderung, den Gästen ein gutes Gefühl zu geben“, sagt Inhaber Sascha Segner.

Mitarbeiter David und Sascha hinter Hochleistungs-Kaffee-Maschine

Die Eröffnung des Hoffmanns ist nicht sein erstes Gastronomie-Projekt: bereits 1991 eröffnete er das legendäre Mescalito, 1997 das Hoffmanns in der Webstuhl-Straße, 1999 die Diskothek Rossi, 2001 das Mokka und 2005 das Mokka Viersen – Sascha ist ein Gastro-Urgestein.
„Meine Eltern hatten schon eine Gastronomie“, schmunzelt Sascha über sein bewegtes Wirts-Leben. Denn 1969-1976 wurde seine Familie heftig vom damaligen Diskofieber durchgeschüttelt, Mama und Papa Segner betrieben die Disko „Scotch Corner“ in Giesenkirchen. Gastronomie liegt Sascha sozusagen in den Genen.
Jetzt betreibt er noch die beiden Hoffmanns in Mönchengladbach. Mit Leidenschaft. Das merkt man.

Nussecken sind im Hoffmanns Chefsache: Hier entsteht aus dem sogenannten Nuss-Ur-Rechteck, der Mutter aller Nussecken, schmackhaftes Süßgebäck

Bereits seit mehr als 7 Jahren hat das Hoffmanns eine große Auswahl an veganen, hausgemachten Speisen im Angebot. Zum Beispiel das leckere Fladenbrot, Hommos, Salate, Kuchen – und Nussecken.

Und die gibt es jetzt für uns Mitglieder von Eine Erde e.V. am 06. Oktober und am 03. November kostenlos – Freinussecke für Mitglieder!

Das Nuss-Ur-Rechteck in voller Pracht, bevor es zu Nussecken wird. Und Sascha.

Und so geht’s: einfach euren Mitgliedsausweis mit dem aktuellen Jahresstempel vorzeigen, Nussecke empfangen, vielleicht noch Getränk dazu bestellen, in ein Sofa (mit teilweise stark überraschenden Komforteigenschaften) versinken und die Nussecke bei Raumtemperatur frisch genießen.
„Am ersten Sonntag ist ja auch freier Eintritt im Abteibergmuseum. Kunst und Genuss, das passt doch gut zusammen“, weiß Sascha.

Nur am 06.10 und 03.11.: Freinussecke für alle Mitglieder. Im Hoffi am Sonnenhausplatz. Mitgliedsausweis nicht vergessen! Cafe Hoffmanns, Stepgesstraße 3, 41061 Mönchengladbach

Sorry: Vortrag Konsumgenossenschaft ist 08.10. // Und ab jetzt wieder: Hefeflocken!

Da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen: Der Vortag zu den Konsumgenossenschaften findet schon am Dienstag, den 08.10. statt. Im Blog ist es korrigiert:

https://tantelemi.wordpress.com/2019/10/02/konsumgenossenschaften-nukleus-eines-sozialistischen-utopia/

Und noch eine Neuigkeit, um diesen peinlichen Post etwas aufzuwerten:

Wir haben wieder Hefeflocken!

Magda + Hefeflocken = ♥

Wir haben uns nach langen Überlegungen und unzähligen Proben entschieden, die geilen, hochkäsigen Hefeflocken auf Melassebasis wieder ins Sortiment zu nehmen. Diese sind allerdings konventionell und nicht bio! Mit den Hefeflocken aus biologischer Landwirtschaft waren wir vom Geschmack her nicht zufrieden bzw. die gab es für uns nur in einer Abnahmemenge, die wir nicht hätten lagern können.

Das ist unser einziges Produkt, welches nicht aus ökologischer Landwirtschaft stammt. Wir werden das im Laden sorgfältig kennzeichnen.

 

Konsumgenossenschaften: Nukleus eines sozialistischen Utopia?

Vortrag:

Konsumgenossenschaften im 19. u. 20. Jahrhundert –  Nukleus eines sozialistischen Utopia oder: Ist ein richtiges Leben im falschen überhaupt möglich?

„Wir wollen unsere wirtschaftlichen Angelegenheiten in die eigenen Hände nehmen und darin behalten.“ Dieses Motto der 1844 gegründeten »Redlichen Pioniere«, einer frühen Bewegung genossenschaftlicher Selbsthilfe im englischen Rochdale, machten sich im Mai 1899 die Gründerväter, die Beteiligung von Frauen ist nicht überliefert, der sozialistischen Konsumgenossenschaft »Vorwärts« in (Wuppertal-) Barmen zu eigen, die sich zu einer der größten Genossenschaften ihrer Art im Deutschen Reich entwickeln sollte. 

Genossenschaftszentrale Vorwärts um 1924

Die Genossenschaften können als eine Keimzelle oder Quasi-Labor gesellschaftlicher Transformation zum Sozialismus hin gedeutet werden. Den sozialen und technischen Fortschrittoptimismus der Zeit teilend, sollte die international vernetzte genossenschaftliche Selbsthilfe der Arbeiterbewegung einen wichtigen Beitrag zur Auflösung des Klassenantagonismus leisten. In den Genossenschaften konnte die sozialistische Gesellschaftsutopie zumindest partiell verwirklicht und erprobt werden. Daher galten Konsumgenossenschaften nicht wenigen Genossen als eine Hauptgrundlage der angestrebten sozialistischen Gesellschaft. 

Dr. Salvador Oberhaus

Der »Vorwärts« ging es darum, das realpolitisch Leistbare umzusetzen, ohne die Utopie aus den Augen zu verlieren. Die Genossenschaft verstand sich in erster Linie als Korrektiv gegen den alltäglichen Preiswucher im Einzelhandel und schlechte Arbeitsbedingungen in Handel und Gewerbe. Zu den wichtigsten Anliegen der Konsumgenossenschaft gehörten die Verbesserung der Lebens-, Arbeits- und Wohnverhältnisse der Mitglieder. Diese Themen sind auch heute noch von brennender Aktualität. Kann die genossenschaftliche Selbsthilfe, die seit Beginn der Weltwirtschaftskrise 2008 vielerorts eine Renaissance erlebt(e) heute wieder ein Ausgangspunkt gesellschaftlicher , den Kapitalismus überwindender, Transformation sein? Über historische Erfahrungen und aktuelle Perspektiven solidarischen Wirtschaftens wollen wir ins Gespräch kommen.

Ein Vortrag von Dr. Salvador Oberhaus vom Förderverein „Konsumgenossenschaft Vorwärts Münzstraße e.V.“.

Di, 08. Oktober 2019, um 19 Uhr im BIS, Bismarckstraße 97-99

Gobaler Klimastreik: Zusammen mit Fridays For Future auf die Straßen 

von Melissa Rennett
Der 3. globale Klimastreik steht vor der Tür und auch in Mönchengladbach wollen wir wieder auf die Straßen gehen.
Wir treffen uns jetzt Freitag, den 20.09.2019, um fünf vor 12 am Fischerturm auf der Brucknerallee auf der Höhe des Amtsgerichtes. Von dort aus werden wir nach einer kurzen Sammelphase durch die Stadt ziehen und auf unsere Anliegen aufmerksam machen.
Ankommen werden wir auf dem Parkplatz vor der Radstation am Rheydter Bahnhof. Dort wird es noch eine Abschlusskundgebung geben.
Danach geht es für jeden, der kann und möchte, gemeinsam per Fahrrad nach Mönchengladbach-Wanlo, wo wir auf Fridays for Future Erkelenz treffen und zusammen mit ihnen dann geschlossen zum Tagebaaussichtspunkt Garzweiler Nord fahren. Dort wird es eine Mahnwache geben.
Alternativ gibt es auch die Möglichkeit vom Rheydter Hauptbahnhof mit dem RE8 zum Bahnhof Hochneukirch fahren. Von dort aus lässt sich der Aussichtspunkt ebenfalls gut erreichen.
Der Streik findet unter dem Motto #AlleFürsKlima statt. Jeder ist eingeladen teilzunehmen. Egal ob alt oder jung, Eltern, Lehrer*innen oder Angestellte, Wissenschaftler*innen, Sportler*innen oder Arbeitssuchende, Schüler*innen oder Auszubildende – jedeR!
Kommt mit und seid dabei! Lasst uns zusammen für eine gemeinsame Zukunft kämpfen!
Freitag, 20.09.2019; 11:55 Uhr; Brucknerallee 117; 41236 Mönchengladbach

Neues veganes Café in Rheydt!

Hallo, wir sind Pia und Sophie und wir eröffnen am 31.08.2019 das Café Kosmo in MG-Rheydt. „Vegan, nachhaltig, weltoffen“ – das haben wir uns auf die Fahne geschrieben.

Aber was bedeutet das eigentlich?

Wir bieten Heiß- und Kaltgetränke, Kuchen, Frühstück, Snacks und wechselnde Hauptgerichte an und verzichten dabei komplett auf tierische Produkte.

Pia und Sophie sitzen schon mal Probe.

Nachhaltigkeit liegt uns besonders am Herzen – deshalb möchten wir neben der bevorzugten Verarbeitung von lokalem und saisonalem Obst und Gemüse in Bio-Qualität auch weitestgehend auf Einwegplastik und sonstigen Verpackungsmüll verzichten. Dies soll sich auch in der Einrichtung unseres Kosmo widerspiegeln, weshalb all unsere Möbel aus zweiter Hand sind.

Wir möchten, dass sich jeder bei uns wohl und willkommen fühlt, und natürlich, dass er oder sie auch etwas Leckeres zum Schlemmen findet. Durch unsere wechselnden Gerichte, deren Themen sich immer an unterschiedlichen Teilen der Erde orientieren, wird es garantiert nie langweilig.

Gerne möchten wir langfristig auch diversen Veranstaltungen einen Raum bieten und als Treffpunkt für Alle in Rheydt dienen.
Also, schaut gerne mal vorbei! Für Mitglieder des Tante Lemi Vereins „Eine Erde e.V.“ bieten wir als kleines Gimmick bei Vorlage der Mitgliedskarte pro Besuch 10% Rabatt auf ein Getränk Eurer Wahl.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

BAHNHOFSTRAßE 34, Rheydt

Forum Stadtverkehr und 6. Mönchengladbacher Fahrradsternfahrt

Zwei spannende Veranstaltungen des ADFC Mönchengladbach:

FORUM STADTVERKEHR #3

Mehr Geld – Mehr Platz fürs Rad
 
Beim FORUM STADTVERKEHR #3 diskutieren renomierte Fachleute und Mitglieder des NRW-Landtages wie #MehrPlatzfürsRad geschaffen werden soll und wer das finanzieren muss.
Im TABLE DANCE hat jeder Besucher die Gelegenheit eigene Ideen und Fragen zum Thema beizusteuern.
 
Im Podium:

        Prof. Ineke Spape International Breda University, NL-Fahrradprofessorin 
        Dr. Ute Symanski Radkomm e.V. Köln
        Ulrich Malburg Ministerium für Verkehr NRW
        Frank Boss MdL CDU
        Hans-Willi Körfges MdL SPD 
        Andreas Terhaag MdL FDP 
        Johannes Remmel MdL GRÜNE
        Thomas Semmelmann ADFC NRW

 
Mo. 16.09.2019, 19:00 Uhr, TiG Mönchengladbach
Eintritt kostenlos bzgl. gegen Spende
 

6. MÖNCHENGLADBACHER FAHRRADSETRNFAHRT

 
Unter dem Motto „Mehr Platz fürs Rad“ findet am Sonntag den 22. September 2019 zum sechsten Mal die Mönchengladbacher Fahrradsternfahrt statt.
 
Wenn mehr Menschen aufs Fahrrad umsteigen, ist das gut für alle. Mehr Radverkehr bedeutet weniger Stau, weniger Abgase, weniger Lärm. 
Es ist an der Zeit, den Lebensraum auf der Straße zurückzuerobern, den Radverkehr voranzubringen und die Städte zu entlasten.
 
Deshalb fordern wir mehr Platz für:
 
• gute, breite Radwege
• sichere Kreuzungen
• viel mehr Fahrradparkplätze
 
So. 22. Sept. – 15.15 Uhr, Hindenburgstraße (Galeria Kaufhof)
 
Vielen weitere Treffpunkte der Zubringer-Radtouren findet ihr unter:

Klimacamp Rheinland – heute geht es los!

Klimacamp im Rheinland feiert im August 10. Jubiläum
Mehrere hundert Menschen erwartet, die sich gegen die Klimakrise einsetzen

Erkelenz. Bereits zum zehnten Mal in Folge findet diesen Sommer das Klimacamp im Rheinland statt. Vom 15.-27. August werden mehrere hundert Menschen erwartet, die in der Nähe von Erkelenz gemeinsam ein Camp errichten und damit ein weiteres Zeichen gegen die Braunkohle in der Region und darüber hinaus setzen. Das Camp wird neben einer Vielzahl an Workshops auch wieder eine bunte Mischung an Aktionen gegen die Braunkohle bieten. So ruft das Aktionsbündnis „Kohle erSetzen!“ zu einer Blockadeaktion vom 22.-25. August im Rheinland auf, mit dem Ziel, erneut in der Form von zivilen Ungehorsams die Kohleinfrastruktur von RWE zu blockieren. Mehrere hundert Menschen werden erwartet, an dieser Aktion teilzunehmen. Darüber hinaus bietet das Klimacamp auch in diesem Jahr wieder Raum für mehrere Konferenzen. So findet die mehrtätige und internationale Konferenz „By 2020 we rise up“ auf dem Camp statt, die Klimaaktivist*innen aus ganz Europa zusammenbringt um Strategien für effektiven Klimaaktivismus in den kommenden Jahren zu koordinieren. Neben diversen weiteren Angeboten zur Bildung und Vernetzung ist auch für die Jüngeren etwas dabei: als Besonderheit dieses Jahr steht ein Kinder- und Jugendprogramm im Vordergrund, das jüngere Menschen in die Themen Klimagerechtigkeit und den damit verbundenen nötigen Systemwandel einführt.

„Die Bewegung für Klimagerechtigkeit wächst rasant. Auf dem Klimacamp wird die oft abstrakte Vorstellung der Klimakrise erfahrbar, denn hier am Rande der riesigen Tagebaue und der verlassenen Dörfer ist die Zerstörung sichtbar. Gleichzeitig macht das Camp den Menschen Mut, sich für eine gerechtere Welt zu engagieren. Wir wollen den Menschen vor Ort und der Klimabewegung mit dem Klimacamp einen Ort der Vernetzung bieten.“ so Jette Monberg für das Klimacamp im Rheinland.

Monberg ergänzt: „Auf dem Klimacamp probieren wir aus, wie eine Gesellschaft ohne Ausbeutung von Menschen, Tieren und Mitwelt aussehen könnte. Wir treffen Entscheidungen gemeinsam, produzieren unseren Strom selbst aus erneuerbaren Quellen und setzen uns auch mit Diskriminierung innerhalb der Klimagerechtigkeitsbewegung auseinander.“
Das rheinische Braunkohlerevier ist die größte CO2-Quelle Europas. Für den Kohleabbau werden Menschen zwangsumgesiedelt, Dörfer und Landschaften zerstört. Um dem entgegenzutreten, wurde 2010 das erste Klimacamp im Rheinland initiiert. 2017 gab es mit rund 3000 Teilnehmenden das bis dato größte Klimacamp im Rheinland. In jüngster Zeit wurden die Verbindungen zu den Anwohner*innen intensiviert und Gespräche mit der Bergbau-Gewerkschaft IG BCE ausgebaut, um eine breite Debatte über die Zukunft des Rheinischen Reviers anzustoßen. Das Bündnis „Alle Dörfer bleiben“, in welchem Betroffene aus den verschiedenen Abbaugebieten in Deutschland gemeinsam mit Aktiven aus der Klimagerechtigkeitsbewegung kämpfen, ist u.a. unter Mitwirkung des Klimacamps im Rheinland entstanden.

Das Klimacamp ist Teil eines Sommers der Klimagerechtigkeitsbewegung im Rheinland. Bereits im Juni folgten 6000 Menschen erneut dem Aufruf von Ende Gelände und traten aus ganz Europa die Reise ins Rheinland an, um durch verschiedenste Blockaden ein Zeichen gegen den dortigen Raubbau zu setzen. Gleichzeitig protestierten 8.000 Menschen für den Erhalt der durch die Tagebaue bedrohten Dörfer. Auch die Schüler*innen von Fridays for Future protestieren weiterhin jeden Freitag und erhoben am 22. Juni in Aachen ihre Stimmen mit der bisher größten Klimademonstration Deutschlands.

 

Kontakt:

Taalke Wolf: +49 157 56218929

presse-klimacamp@riseup.net

ADFC-Klimatour

Am Sonntag, den 18. August 2019 bietet der ADFC Mönchengladbach eine Klimatour an. 
Hierbei geht es uns darum, den Klimawandel aus der Sicht der Betroffenen und Beteiligten darzustellen.
Was macht der Klimawandel mit uns bzw. wie erleben Betroffene den Klimawandel?
Diesen Fragen gehen wir nach und fahren verschiedene Stationen an, die vom Klimawandel direkt betroffen sind.
Hierbei erfahren wir aus erster Hand, welche Auswirkungen der Klimawandel auf unser direktes Umfeld hat.

Als erstes fahren wir nach MG-Odenkirchen zum Lenßenhof. Dort erzählt uns der Bio-Landwirt Joachim Kamphausens, wie er den Klimawandel erlebt. Zunehmende Trockenheit und Hitzeperioden stellen ihn vor besondere Herausforderungen. Hier besteht auch die Möglichkeit, ab 11 Uhr zu unserer Klimatour zu stoßen.

Anschließend führt uns die Klimatour nach MG-Wanlo zum Tagebau Aussichtspunkt. Wir werden dort einen Blick in den Tagebau Garzweiler und auf die dahinterliegende Kohlekraftwerke werfen. Dadurch gewinnen wir einen Eindruck von dem gigantischen Ausmaß der Zerstörung unserer Umwelt und von einem der Hauptverursacher des Klimawandels. Ab 12:30 Uhr treffen wir dort auf eine größere Fahrradgruppe von Umwelt-Aktivisten des Klimacamps aus Erkelenz. Neben einigen offiziellen Ansprachen zum Tagebau und zur Kohleverstromung haben wir hier die Gelegenheit, in direkten Kontakt mit den Umwelt-Aktivisten zu treten. Warum setzen sie sich für die Umwelt ein und welche Erwartungen haben sie an die Politik und ihre Zukunft?

Zum Schluss fahren wir zusammen mit den Klimacamp-Teilnehmern nach Keyenberg, dem Dorf das dem Tagebau Garzweiler als nächstes weichen soll. Hier besteht die Möglichkeit eine Stärkung einzunehmen und mit vom Tagebau betroffenen Einwohnern ins Gespräch zu kommen.

Für die Rückfahrt ist jeder selber verantwortlich bzw. es sollte vorher untereinander abgesprochen werden, zusammen in kleineren Gruppen zurück nach Mönchengladbach zu fahren.

Die Streckenlänge beträgt ca. 40 km (hin- und zurück). Bitte für ausreichend Verpflegung sorgen.

Einstiegsmöglichkeiten bestehen am:

  • Sonnenhausplatz (Abfahrt 10 Uhr)
  • auf dem Rheydter Marktplatz (Abfahrt 10:30 Uhr)
  • dem Lenßenhof (Abfahrt 11:30)
  • am Tagebau-Aussichtspunkt in MG-Wanlo (Abfahrt 13 Uhr)
 
Alternativ besteht auch die Möglichkeit, zur selben Zeit mit uns und dem Fahrrad vom Klimacamp in Erkelenz zur Klimatour aufzubrechen.
Hier ist der folgende Ablauf geplant:
  • Klimacamp (Abfahrt 11:30 Uhr)
  • Kuckum Festplatz (kurzer Vortrag, 12:00 Uhr)
  • Aussichtspunkt Tagebau Garzweiler (kurzer Vortrag, 12:30 Uhr)
  • Abfahrt nach Keyenberg (13 Uhr)

    Schöne Aussicht…

  • Keyenberg (Kirche (Vorträge, Dialog mit Bürgern und Umweltaktivisten, 13:30 – 14:30)
  • Berverath (kurzer Vortrag, 15:00 – 15:15 Uhr Uhr)
  • Ankunft Klimacamp (15:45 Uhr)
 
Wir freuen uns über eine hohe Beteiligung und hoffen, dass alle Teilnehmer am Ende unserer Klimatour einen guten Eindruck von der Gesamtthematik gewonnen haben.
Ein Gastbeitrag des ADFC Mönchengladbach

Neuer Wein ist da – Grauburgunder aus dem Rheingau

Unser neuer Wein ist eingetroffen, ein 2018er Grauburgunder trocken vom Weingut Graf von Kanitz. Der Rheingau gilt unter Weinkennern als Perle deutscher Weinbaugebiete. Im Rheingau sind es die Lagen des Weingutes Graf von Kanitz, die eine besondere Stellung einnehmen, durch die Steilhanglage nahe zum Rhein und durch die wärmespeichernden Schiefer-Quarzitböden.
Das Weingut ist Mitglied im Ecovin-Verband und wirtschaftet seit vielen Jahren nach den strengen Richtlinien des Bundesverbandes Ökologischer Weinbau (BÖW). Zusätzlich ist von Kanitz Mitglied im traditionsreichen VDP, dem Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter.

Unser Grauburgunder ist trocken, mit schönem Schmelz, säurearm, frisch mit leichtem Apfel-Bouquet.

Unserem Mitglied Iris schmeckt er, unser neue Grauburgunder

Da unsere Wein-Zapfanlage noch ein Prototyp ist, war in der Vergangenheit öfters mal kein Wein verfügbar. Jetzt sind die Tests fast abgeschlossen, ab jetzt bemühen wir uns, den Wein immer vorrätig zu haben. Wir bauen die Anlage in den nächsten Wochen noch ein letztes Mal um, so dass wir in Zukunft zwei unterschiedliche Weine anbieten können.