Heute Altstadtfest – mit unseren veganen Reibekuchen

Gestern Abend sind sie angekommen, unsere Biolandkartoffeln vom Schauhof aus Willich – frisch vom Feld geerntet und von Uwe und Stefan vom ADFC mit dem Lastenrad zu uns gebracht. Ab 14 Uhr gibt es leckere Reibekuchen, alle Zutaten sind aus Ökologischem Landbau. Und vegan.

Uwe und Stefan vom ADFC, unsere Reibekuchen-Kartoffelhelden

Dabei sind Reibekuchen gesund und ein echtes, rheinisches Superfood: hochwertiges Kartoffeleiweis, reines Sonnenblumenöl und die wertvollen Kohlehydrate machen die knusprigen Erdknollenscheiben zu einem echten… äh… sagen wir: Sattmacher 🙂

Mehr Infos zum Sommerfest hat die Rheinische Post.

Die Tante hat übrigens heute bis 15 Uhr wie gewohnt geöffnet.

Wir freuen uns auf euch, bis gleich,

Euer tantiges Spitzenfritateteam!

 

 

 

 

 

 

 

Altstadtfest mit unseren tantigen Reibekuchen!

Jetzt Samstag startet zum ersten Mal das Altstadtfest. Und die Tante ist mit ihrem veganen Reibekuchenstand dabei! Der Grundstoff für die Spitzenfritate stammen aus Willich vom Schauhof, klimaneutral vom ADFC mit Lastenrädern herbei geschafft. Die Zwiebeln kommen vom Lenßenhof aus Odenkirchen.
Unser kleiner Imbiss kommt natürlich komplett müllfrei aus: wir verwenden Pfandteller und Pfand-Stoffservietten.
Das Reibekuchen-Rezept stammt übrigens original von der Urgroßmutter unserer Tante – knusprig goldbraun ausgebacken, mit einer guten Prise Muskat, abgeschmeckt mit feinem Lemi-Pfeffer. Freut euch auf leckere, frische Reibekuchen.

Los geht es ab 14 Uhr. Falls ihr noch Lust habt, die Tante zu unterstützen, so könnt ihr euch gerne hier melden.

Alle Infos zur Veranstaltung gibt’s hier.

 

Im September im BIS: „DER SEE“ – THEATER 1000 HERTZ – ab sofort Kartenvorverkauf

„Der Aralsee – das blaue Meer, der See Oxiana des Altertums, die Oase Zentralasiens, trocknet aus. Einst so groß wie Irland, hat der See innerhalb weniger Jahrzehnte 90 Prozent seines Volumens verloren. Das daraus entstandene ökologische Desaster gilt als eine der größten, vom Menschen verursachten Umweltkatastrophen der Welt.

Das THEATER 1000 HERTZ lässt den See in Gestalt der Schauspielerin Sunga Weineck selbst seine Geschichte erzählen. Über die Jahrhunderte beobachtet er, wie sich seine Umgebung verändert, der Mensch immer stärker in diese eingreift und sie letztlich zerstört. Und er erzählt von Raya, Aziza, Lusya und Inabat, deren Schicksal eng mit dem seinen verknüpft ist. „Der See“ stellt die grundlegende Frage, wie wir eigentlich leben wollen – sowohl miteinander als auch auf der begrenzten Ressource Erde.“

Das THEATER 1000 HERTZ kommt mit dem Stück „Der See“ im September 2019 nach Mönchengladbach. Eine Veranstaltung von Eine Erde e.V., gefördert durch das Kulturbüro Mönchengladbach.

18.09.2019: 20 Uhr – BIS-Zentrum 
19.09.2019: 20 Uhr – BIS-Zentrum 
20.09.2019: 20 Uhr – BIS-Zentrum 

Kartenvorverkauf ab sofort bei Tante LeMi oder im BIS-Zentrum
7 € Vorverkauf, 10  € Abendkasse

Wir freuen uns, wenn ihr für unsere Veranstaltung Werbung macht. Hier der Link zum Veranstaltungsplakat: Hier klicken.

Cumbia del Amor – Latin und Global Sounds im Projekt 42

Mit uns kommst du jetzt am Freitag für die Hälfte zu „Cumbia del Amor“ von ShmitzKatze im Projekt 42!

Katzenzungen haben ́s geflüstert: am Freitag, 05.07.2019 gibt es wieder die Cumbia del Amor
im Projekt 42. Das DJ Kollektiv ShmitzKatze (u.a. Seelenfutter, Köntges, Freeflow Dance Parties)
sorgt fürs rundum Wohlfühlprogramm: tropisches Flair, glitzernde Specials und feinste Global
Beats! Eine positive Haltung und Botschaft beim Feiern ist den VeranstalterInnen besonders
wichtig: in Zeiten, wo alle anderen sich fauchend die Krallen schärfen, stellen ShmitzKatze in
Koopertation mit dem Freeflow e.V. die Schnurrhaare auf das wichtigste ein: Amor. Zudem wird
nicht nur das Fell, sondern auch Mutter Erde sauber gehalten: mit nachhaltiger Deko
(Reuse&Recycle) und reinem Herzen. Ein Programm zum Rösig und Wuschig werden, verspricht
einen ganz besonderen Abend: div. DJ-Sets, Live-Musik, Performance und Kulinarik.

Auf einen Blick:
Cumbia del Amor – die Latin und Global Sounds Party im Projekt 42
05.07.2019, 23-4Uhr im Projekt 42, Waldhausener Straße 42, MG.
Party, div. DJ-Sets, Live-Musik, Performance, Kulinarik und Specials!
Abendkasse: 6 €

Für alle, die vorher bei Niko Paech waren, kostet die Abendkasse nur 3 Euro!
Und so geht’s: Um 19 Uhr zum BIS, Niko Paech reinziehen, im Anschluss vor Ort Stempel abholen, dann entspannt für die Hälfte zur Cumbia del Amor!

Heute: Critial Mass – ein Stündchen gemütlich durch die Stadt radeln

Sommer, Sonne, ein laues Lüftchen – da macht es doch Spaß, entspannt den Abend auf dem Fahrrad zu genießen und ein wenig durch unser schönes Mönchengladbach zu fahren. Es könnte so schön sein, hätte es nicht einen ganz fiesen Befall: es hat Auto! Große, kahle, laute und brennheiße Schneisen ziehen sich als Autostraßen durch unsere Stadt. Und lassen ganz wenig Platz für kühle Grünflächen, Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen. Lassen wenig Platz für öffentliches, städtisches, urbanes Leben. Damit sich das ändert, fährt einmal pro Monat die Critical Mass durch die Straßen von Mönchengladbach. Und heute ist es wieder so weit: gleich trifft sich ab 18:30 Uhr die Critical Mass am Schillerplatz in MG-Eicken, um ab 19:00 Uhr gemütlich eine gute Stunde durch die Stadt zu fahren.

Chritical Mass in Budapest (Quelle Wikipedia)

 

Was ist eine Critical Mass?

 

Die Critical Mass ist eine Radfahrerinitiative, die es inzwischen in vielen deutschen Städten gibt. Die kritische Masse ermöglicht es, ab einer gewissen Anzahl von Radfahrenden, sich unter Nutzung des Kolonnenrechtes sicher in der Gruppe auf der Straße zu bewegen.

Die Critical Mass hat ihren Ursprung vor 30 Jahren in San Francisco. Anfang des neuen Jahrtausend schwappte die Begeisterung für die Critical Mass nach Deutschland über.

So fahren in Hamburg regelmäßig 4500 Radfahrende eine Runde durch ihre Heimatstadt. In Berlin sind es ca. 7000 und unsere Nachbarstadt Köln bringt es auf knappe 1000 junge und alte Teilnehmer. (Quelle: https://criticalmassmoenchengladbach.wordpress.com/was-ist-eine-cm/)

Critical mass (engl., dt. kritische Masse) ist eine weltweite Bewegung in Form der direkten Aktion, bei der sich mehrere nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer (hauptsächlich Radfahrer) scheinbar zufällig und unorganisiert treffen, um mit gemeinsamen und unhierarchischen Fahrten durch Innenstädte, ihrer bloßen Menge und dem konzentrierten Auftreten von Fahrrädern auf den Radverkehr als Form des Individualverkehrs aufmerksam zu machen und „… mit dem Druck der Straße mehr Rechte für Radfahrer und vor allem eine bessere Infrastruktur und mehr Platz einzufordern.“ (Wikipedia)

Jeden! letzten Freitag im Monat trifft sich die Critical Mass ab 18:30 Uhr am Schillerplatz in MG-Eicken, um ab 19:00 Uhr als Critical Mass Mönchengladbach gemütlich eine gute Stunde durch unsere Stadt zu fahren.

Alle Infos hier: https://criticalmassmoenchengladbach.wordpress.com/

Zentraler Klimastreik in Aachen am 21. Juni 2019

Von Melissa Rennett
Diesen Freitag findet zum ersten Mal ein länderübergreifender Klimastreik von Friday’s for Future statt.

Unter dem Motto: „Klimagerechtigkeit ohne Grenzen” kommen aus insgesamt 16 Ländern wie zum Beispiel Benelux, Frankreich oder Italien etc. Schüler*innen, Studierende, Eltern, Wissenschaftler*innen, Künstler*innen nach Aachen, um für eine gerechte und verantwortungsbewusste Klimapolitik zu demonstrieren.

In Aachen gibt es drei Treffpunkte: Der Aachener Hauptbahnhof, der Westpark und am CARL bei der RWTH. Von diesen Treffpunkten aus ziehen kleine Demozüge ab 12 Uhr in Richtung Innenstadt.

Dort treffen sie aufeinander und bilden einen großen Demozug. Dieser macht sich dann geschlossen auf den Weg zum Tivoli, wo eine große Kundgebung stattfindet.

Diese startet um 14:15 Uhr mit vielen internationalen Künstlern*innen und Redner*innen.

Programmpunkte sind u.a.

  • Ruslana Lyschytschko ( Ukrainische Sängerin & Aktivistin, Gewinnerin des ESC 2004)
  • Culcha Candela ( Deutsche Band)
  • Tetet Lauron ( Philippinische Klimaaktivistin )
  • Karen Rey ( Indische Botschafterin von FFF )

Wir als Ortsgruppe Friday’s for Future Mönchengladbach organisieren eine gemeinsame Anfahrt. Dafür treffen wir uns am 21. Juni um 10 Uhr am Mönchengladbacher Hauptbahnhof. Dort werden dann auch die Tickets gekauft, die pro Person bei 9-11 Euro liegen werden.

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Weitere Informationen findet Ihr unter https://ac2106.fridaysforfuture.de

 

 

Annabelle – Neue Kartoffeln sind da!

Seit heute im Lädchen – Annabelle, die gelbfleischige und festkochende Erdpraline vom Schauhof aus Willich.

Unsere Kartoffelhelden: Florian (l) und Klaus (r) vom ADFC mit Annabelle (Mitte), unserer Frühkartoffel. Der Transport erfolgt mit Lastenrädern.

Annabelle zeichnet sich durch eine zarte Schale aus. Köstlich als Rosmarinkartoffeln, als Gratin oder einfach pur als Pellkartoffel genießen – vielleicht mit unserem Demeter-Olivenöl und Salz!

Der Preis hat sich gegenüber den Lagerkartoffeln erhöht, weil die Ernte der Frühkartoffeln noch geringer ist. Der Preis fällt aber in den nächsten Wochen wieder.

Unsere frühe Annabelle ist nicht über Monate lagerfähig und sollte frisch genossen werden.

Wer Lust hat, auch mal Kartoffeln auf einer Kartoffelfahrt zu holen, die jeden 1. und 3. Samstag stattfindet, der kann sich gerne hier melden!

 

19. – 21. Juni: ENDE GELÄNDE! Garzweiler II Proteste

Aufruf 2019

Wir sagen Ende Gelände! Kohle stoppen, damit #AlleDörferBleiben. Ungehorsam gegen Kapitalismus und für Klimagerechtigkeit weltweit!

Wir sind der sofortige Kohleausstieg. Vom 19. bis 24. Juni stellen wir uns ungehorsam der Zerstörung im Rheinland entgegen und blockieren die Kohle-Infrastruktur.

Die Zeit zu Handeln ist jetzt. Dürren, Hitzewellen, Überschwemmungen – wir wissen es längst. Die Klimakrise ist heute schon zerstörerische Realität für Menschen auf der ganzen Welt – vor allem im globalen Süden. Und trotzdem sollen wir hier weitere 20 Jahre Kohle verheizen? Damit lassen wir uns nicht abspeisen. Wir lassen uns nicht befrieden! Wir schauen nicht länger zu wie Politik und Konzerne unsere Zukunft zerstören. Wir nehmen den Kohleausstieg selbst in die Hand – und zwar sofort!

Im Rheinland will der Kohle-Konzern RWE Fakten schaffen: Bagger fressen sich unaufhörlich in die Landschaft, verschlingen Wälder, fruchtbares Ackerland und ganze Dörfer. Als größte CO2-Quelle Europas zerstört die Braunkohle-Industrie im Rheinland die Zukunft von Menschen weltweit. Dem stellen wir uns entgegen! Letztes Jahr haben wir mit anderen tausenden Menschen in einem breiten Bündnis für den Hambi gekämpft. Dieses Jahr stehen wir Seite an Seite mit allen Menschen, deren Zuhause durch Kohle und Klimakrise zerstört wird. Solidarisch mit den Menschen aus Keyenberg, Kuckum und den anderen Dörfern am Tagebau Garzweiler wollen wir die Zerstörung vor Ort stoppen. Daher werden wir Kohleinfrastruktur blockieren. Das ist unsere Sofortmaßnahme für globale Klimagerechtigkeit. Alle Dörfer bleiben – im Rheinland und weltweit!

Ungehorsam für eine gerechtere Zukunft

Wir brauchen nicht nur den Kohleausstieg, sondern auch einen radikalen gesellschaftlichen Wandel. Wir müssen den Kapitalismus mit seinem Wachstumszwang und seinen Ausbeutungsmechanismen überwinden. Sonst ist weder eine ernstzunehmende Bekämpfung der Klimakrise noch soziale Gerechtigkeit weltweit möglich. Das katastrophale Ergebnis der Kohlekommission zeigt, dass wir uns nicht auf die Politik verlassen können. Jetzt liegt es an uns!

Es brodelt in der Bewegung für Klimagerechtigkeit: Hunderttausende protestieren auf der Straße. Gemeinsam gehen wir jetzt einen Schritt weiter und leisten zivilen Ungehorsam. Vom 19. bis 24. Juni 2019 blockieren wir mit unseren Körpern die Kohle-Infrastruktur im Rheinland.

Unsere Aktionsform ist eine offen angekündigte Massenblockade mit vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten. Wir werden uns ruhig und besonnen verhalten, von uns wird keine Eskalation ausgehen, wir gefährden keine Menschen. Wir wollen eine Situation schaffen, die für alle Teilnehmenden transparent ist und in der wir aufeinander achten und uns unterstützen.

Kohleausstieg ist immer noch Handarbeit.

Also: auf geht’s, ab geht’s, Ende Gelände!

Damit #AlleDörferBleiben – weltweit.

 

Alle Infos hier:
https://www.ende-gelaende.org/de/

Fridays for Future, Großdemo Aachen, 21. Juni:
https://fridaysforfuture.de/fridays-for-future-organisiert-ersten-laenderuebergreifenden-streik/

 

 

Kommentar zur Europawahl

 

von Oliver Jansen

Laut des RP-Online-Artikels „Was die Parteien zu den Wahlergebnissen sagen“ vom 27.05.2019 haben sich die Wahlergebnisse in Mönchengladbach zur letzten Wahl (die Angabe zu welcher letzten Wahl fehlt im Artikel) für die Parteien wie folgt verändert:

CDU von 35,8 auf 29,9 Prozent (-5,9%)
SPD von 23,3 auf 16,1 Prozent (-7,2%)
Grüne von 6,2 auf 22,7 Prozent (+16,5%)
FDP von 13,7 auf 7,1 Prozent (-6,6%)
AFD von 9,5 auf 8,7 Prozent (-0,8%)
Die Linken von 7,4 auf 4,4 Prozent (-3,0%)
Andere: Angaben fehlen, nach Adam Riese von 4,1 auf 11,1 Prozent (+7%)

Jaja, ich weiß, Zahlen sind immer irgendwie doof, aber ich lese daraus Erfreuliches und weniger Erfreuliches.

Das weniger Erfreuliche: Eine wirklich soziale Gesinnung scheint in Mönchengladbach Mangelware zu sein. Ich würde mir wünschen, dass die Menschen als nächsten Schritt erkennen, dass eine ökologische Wende nicht ohne eine soziale / gesellschaftliche Wende zu haben ist. Sie bedingen einander. Dazu machen „Die Grünen“ leider kein Angebot, denn sie wollen Wirtschaftswachstum und Wohlstandsüberfluss erhalten – nur in „Grün“. Das sei nur am Rande erwähnt.

Aber das Erfreuliche: Viele Menschen scheinen das dringliche Problem unserer Zeit, nämlich den vom Menschen verursachten Klimawandel, begriffen und die sogenannten Volksparteien für ihr Versagen in dieser Politik mit ihrer Wahl abgestraft zu haben. Möglicherweise oder sogar sehr wahrscheinlich hat auch das Video des Youtubers Rezo https://www.youtube.com/watch?v=4Y1lZQsyuSQ dazu beigetragen. Vor allem auch dazu, die jüngeren Wahlberechtigten zur Teilnahme an der Wahl zu bewegen (Wahlbeteiligung von 45,1% auf 54,9%, zur Vorwahl).

Daher, liebe Politiker*innen, zieht Euch warm an. Die „Jugend“ macht mobil. Denn es geht schließlich um deren Zukunft. D.h. der Trend zu einer klimafreundlicheren Politik wird meiner Meinung nach noch lange andauern. Wer das nicht begreift, wird bald zu den „Anderen“ gehören und von der RP nicht einmal mehr erwähnt werden.

Hey Politiker*innen – Wollt ihr das?

Ihr habt jetzt die Chance, auf lokaler Ebene Zeichen zu setzen, dass euch die Anliegen der Menschen in unserer aller Stadt wichtig sind.
Tut ganz konkret etwas für die Entlastung unserer Ökosphäre!

Mobilität:

  • Fördert konsequent den Rad- und Fußverkehr.
  • Richtet mehr Fahrradstraßen ein und baut vernünftige Fahrradwege.
  • Kontrolliert die Vergehen der Autofahrer*innen (Falschparker*innen und Rowdys).
  • Verteuert die Parkgebühren.
  • Räumt den Radfahrer*innen und Fußgänger*innen die dringend gebrauchte Priorität ein.
  • Erhöht das Angebot und die Attraktivität des ÖPNV.

Kurz: Sorgt für eine Stadt, in der wir uns alle gefahrlos bewegen können und saubere Luft atmen können.

  • Verbietet den Einsatz von Pestiziden (sofern rechtlich möglich!) in Gärten und auf den Äckern.
  • Stoppt die Förderung von Infrastrukturen für multinationale Konzerne (Stichwort „amazon“).
  • Stoppt den Ausverkauf und die Versiegelung der städtischen Flächen und schafft Wohnraum: Parkhäuser und Garagen umbauen. Lasst freie Flächen frei.
  • Sanieren statt abreißen für erschwinglichen Wohnraum! (Stichwort: Sichtachse zum Abteiberg.)

Mir fällt bestimmt noch mehr ein, wenn ich nur ein paar Minuten weiter darüber nachdenke. Aber das reicht ja schon mal als erste Aufgabenstellung, oder?

Und nach diesem Wahlergebnis könnt ihr auch nicht herausreden, dass es in der Bevölkerung keine Akzeptanz für solche Maßnahmen gibt.

ALLE Parteien haben teils sehr hohe Minuspunkte eingefahren. Es gibt nur zwei Fraktionen, die dazugewonnen haben und das gewaltig: die Grünen und die „Anderen“, insbesondere „Die Partei“ mit 2,62%. Ihr solltet auch erkennen, welchen Auftrag das beinhaltet.

Also fangt an und nehmt den Willen der Wählerinnen und Wähler ernst!

Liebe/r Leser*in, wenn Du gerade denkst: „ja, genau“, dann bedenke bitte auch, dass das alles nicht „umsonst“ zu haben ist. Du kannst Dich nicht waschen, ohne Dich nass zu machen. D.h. Du bist als Individuum genauso gefragt, wie die Politik:

  • Entledige Dich, wenn irgendwie möglich, Deines Autos. Wenn es gar nicht anders geht (aber vielleicht findest Du ja einen Job in der Nähe), nutze wenigstens konsequent für Strecken unter 5 Kilometer das Fahrrad, sofern Du körperlich nicht eingeschränkt bist.
  • Höre auf zu fliegen. Sofort. Storniere ggfls. Deinen Urlaub und erhole Dich in unserer (noch) wunderschönen Heimat.
  • Höre auf, Dir Scheiß zu kaufen, den Du nicht brauchst bzw. nicht benutzen wirst. Z.B. wird dein Smartphone noch viele Jahre funktionieren. Kaufe Dir erst ein Neues, wenn überhaupt, wenn das alte kaputt ist und sich nicht mehr reparieren lässt. Trage Deine Kleidung auf, u.v.m.
  • Kaufe biologische Lebensmittel ein. Das ist nicht nur besser für Deine Gesundheit, sondern auch gut für die Biodiversität (Stichwort: Pestizide). Kaufe unverpackt, z.B. bei der „Tante LeMi“, ein, aber nur, wenn Du zu Fuß oder mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV kommst. Wer mit dem Auto kommt, spart kein CO2 durch die Verpackung ein. Fahre dann lieber zum nächstgelegenen Supermarkt und kaufe dort die Bio-Lebensmittel eingepackt.

Auch hier würden mir noch ganz viele weitere Beispiele einfallen.
Aber die gute Nachricht lautet:
Du musst (fast) gar nichts tun. Seinlassen reicht erstmal. Und denke daran: nobody´s perfect.

Zum Thema noch ein Veranstaltungstip:
05.07.2019. Niko Paech. Wege aus der Wachstumsfalle, Vortrag, 19:00 Uhr im BIS auf der Bismarckstraße 99
https://tantelemi.wordpress.com/eine-erde-e-v/veranstaltungen/

5. Juli: Special Guest – Niko Paech!

Wir freuen uns riesig: Niko Paech kommt auf unsere Einladung hin wieder nach Mönchengladbach!

Niko Paech zählt zu den renommiertesten Ökonomen in Deutschland. Er war Lehrstuhlinhaber für Produktion und Umwelt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit dem Forschungsschwerpunkt nachhaltiger Konsum, Umweltwirtschaft und Postwachstumsökonomie. Aktuell forscht und lehrt Paech an der Universität Siegen. Mit seinem Besteller »Befreiung vom Überfluss« hat er eine große gesellschaftliche Debatte über die Schattenseiten der Konsumwirtschaft angestoßen.

Warum scheitert die Wachstumswirtschaft? Welche alternativen Wirtschaftsmodelle gibt es? Und welche Wege führen uns aus der Wachstumsfalle? Am 5. Juli werden wir zu diesen Fragen spannende Ansätze erfahren.

Niko Paech – noch nie gehört? Unter diesem Link findet ihr als kleinen Vorgeschmack einige spannende Artikel.

Seid am 5. Juli auf jeden Fall dabei! Wir hoffen, dass es knallevoll wird im großen Saal. Und bringt Freunde, Familie, Bekannte und Nachbarn gleich mit! Jagt die Veranstaltung auch gerne durch eure Verteiler und informiert euren Freundes- und Bekanntenkreis.

Prof. Niko Paech – Wege aus der Wachstumsfalle
Eintritt kostenfrei
Fr., 05. Juli 2019, um 19 Uhr im BIS, Bismarckstraße 97-99