14. Mai: Marina Martin – Grundeinkommen statt Braunkohle

Braunkohleausstieg so schnell wie möglich! – Aber die Arbeitsplätze?! – Es gibt keine Jobs auf einem toten Planeten! – Geht lieber zur Schule/arbeiten, ihr Schmarotzer!

Darauf lässt sich die aktuelle Diskussion um den Braunkohleausstieg meist reduzieren. Sie ist emotional, stark polarisierend, meist auf das Argument der Arbeitsplätze reduziert und wird selten zu Ende geführt. Wie auch? Mit Sicherheit kann niemand sagen, was die Zukunft bringt. Allerdings lassen sich mithilfe von Fakten und sachlichen Argumentationen durchaus sehr wahrscheinliche Szenarien abzeichnen und es wird deutlich, dass Lösungen vorhanden sind. Wir müssen nur wagen, neue Wege zu gehen.

Eine mögliche Lösung für den Aspekt der Sozialverträglichkeit, welcher jede weitere Diskussion oft abwürgt, bietet die Initiative BGE statt Braunkohle. Die Idee ist simpel: Der Ausstieg aus der Braunkohle soll mit einem ersten Modellprojekt zum bedingungslosen Grundeinkommen verknüpft werden. Statt Konzerne zu subventionieren, soll direkt in die Bevölkerung investiert werden, um etwas lokal von unten, durch die Bevölkerung selbst, wachsen zu lassen.

Was hat es mit dem Grundeinkommen auf sich? Was würde es für die Regionen bedeuten? Wie kann es finanziert werden? Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit euch diskutieren und freuen uns auf einen spannenden Austausch.

Weitere Infos unter https://bge-statt-braunkohle.de/

LateNight Kaffeeklatsch: Marina Martin – Grundeinkommen statt Braunkohle
Di., 14. Mai 2019, um 19 Uhr im BIS, Bismarckstraße 97-99

09. April: Tobi Rosswog – After Work

Jede Woche über 40 Stunden im Büro und montags schon dem Wochenende entgegenfiebern – ein erfülltes Leben sieht anders aus. Doch warum liefern wir uns einem System aus, das uns immer öfter krank macht, unsere Beziehungen belastet und darüber hinaus einen verheerenden Einfluss auf die Umwelt hat?

Nach dem Motto „Sinnvoll tätig sein statt sinnlos schuften“ wird uns Tobi Rosswog, Aktivist und Autor von After Work, Wege aus dem Arbeitsblues zeigen. Ausgehend von Fragen wie „Was brauche ich wirklich?“ und „Was ist mir wichtig?“ stellt er Alternativen vor, vom Jobsharing bis zur Karriereverweigerung, vom Arbeiten im Kollektiv ohne Chef bis zum Grundeinkommen. Die Alternativen für eine Post-Work-Gesellschaft sind da, man muss sie nur wagen!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Transition Town Mönchengladbach.

LateNight Kaffeeklatsch: Tobi Rosswog – After Work
Di., 09. April 2019, um 19 Uhr im BIS, Bismarckstraße 97-99

Ein neues Geldsystem für Mönchengladbach? Workshop Regionalgeld

Vortrag: Vielfalt statt Einfalt – Geldsysteme der Zukunft; 03.05.19; 19 Uhr
Workshop Tag 1: Geld als Werkzeug verstehen und gestalten; 04.05.19; 9-15 Uhr
Workshop Tag 2: Ein neues Geldsystem für Mönchengladbach?; 05.05.19; 9-14 Uhr

Eine Veranstaltung der VHS Mönchengladbach in Kooperation mit Eine Erde e.V.

Alternatives Wirtschaften? Regionalgeld? Was ist das eigentlich? – Regionalgeld auch Regionalwährung oder Lokalwährung genannt, ist eine Währung, die innerhalb einer begrenzten Region als Zahlungsmittel verwendet wird. Weltweit gibt es mehrere hundert Regionalwährungen mit unterschiedlichen Konzeptionen und Ausprägungen. In Deutschland ist der Chiemgauer die größte Regionalwährung mit einer Verbreitung in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein. Das Ziel von Regionalwährungssystemen ist es, die regionale Wirtschaft zu fördern und zu stabilisieren. Durch den kleinen Raum, in dem das Regioalgeld verwendet wird, bleibt die Kaufkraft für damit getätigte Geschäfte in der Region, statt ins Ausland oder in Finanzmärkte abzuwandern. Initiatoren einer Regionalwährung erhoffen sich die Stärkung der regionalen Vernetzung und einen direkteren Kontakt zwischen Herstellern und Endverkäufern und letzlich auch eine Belebung der Wirtschaft vor Ort.
Der „Workshop Regionalgeld – Alternatives Wirtschaften in der Region“ ermöglicht einen ersten Einstieg in das weite Feld der Themen rund um das Regionalgeld. Besonders berücksichtigt werden die Erfahrungen, die mit der Einführung einer Regionalwährung in Kenia und Brasilien gesammelt werden konnten. Als Referenten konnten wir Christian Gelleri gewinnen, der nicht nur die erfolgreichste Regionalwährung Deutschland, den Chiemgauer, aus der Taufe gehoben hat, sondern auch bei der Entwicklung der Regionalwährungen in Kenia und Brasilien Pate stand.
Der Workshop besteht aus einem Vortrag und zwei Projekttagen. An beiden Projekttagen wird das Thema Regionalwährung von verschiedenen Seiten beleuchtet. Die historischen Grundlagen der Entstehung und Entwicklung einer Regionalwährung werden erklärt und die Umsetzungen der Regionalwährungen am Beispiel von Kenia und Brasilien vorgestellt. Haben sich die Erwartungen, die diese Länder mit der Regionalwährung verbunden haben erfüllt? Konnte ein lokales Wirtschaftswachstum erzeugt werden? Was können wir von den Erfahungen, die in diesen Ländern mit der Regionalwährung gesammelt werden konnten, lernen? Lassen sich die Umstände vergleichen? Das in diesem Projekt vermittelte Wissen kann Grundlage und Anstoß sein, um vor Ort die Entwicklung einer Regionalwährung differenziert beurteilen zu können. So können unter Umständen erste mögliche Handlungsschritte aufgezeigt werden, die hilfreich wären, für die Einführung einer regionalen Währung in Mönchengladbach.
Der Workshop entstand in Kooperation mit der Initiative Eine Erde e.V. Er wird finanziell gefördert durch den DVV (Dachverband der Volkshochschulen) Bereich Globales Lernen. Für die Teilnehmenden ist der Workshop kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Am Vortragsabend stehen 80 Plätze zur Verfügung.
Bei Interesse am gesamten Worshop (alle 3 Veranstaltungen) ist eine Anmeldung für die Teilnahme unbedingt erforderlich.

VHS am Sonnenhausplatz, Raum 113 (Saal)
Lüpertzender Straße 85, 41061 Mönchengladbach

„Wir streiken, bis ihr handelt!“– Klimastreik in Mönchengladbach

Ein Gastbeitrag von Fridays for Future Mönchengladbach.

Extreme Wetterereignisse nehmen zu, Insekten sterben aus und die Polkappen schmelzen. Wollen wir länger zusehen, wie unsere eine Erde gezielt zerstört und ausgeraubt wird? Wie der Klimawandel immer weiter fortschreitet, ohne dass die Politik konkrete Lösungen vorlegt?
Wir von Fridays for Future finden, dass diese Klimakrise endlich auch wie eine Krise behandelt werden muss: „Ich will, dass ihr handelt als würde euer Haus in Flammen stehen, denn es brennt.“(Greta Thunberg)

Fridays for Future 

Fridays for Future ist eine globale Schüler- und Studenteninitiative, die sich für den Klimaschutz einsetzt. Vorbild der Bewegung ist die schwedische Schülerin Greta Thunberg, die seit August 2018 jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament in Stockholm demonstriert. Inzwischen hat sie mit ihrem Protest internationale Aufmerksamkeit und Unterstützung erlangt.

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Lasagne nach Art der Tante

Dieses Rezept ist geschmacklich ein echter Knaller – zudem vegan, im Einkauf plastikfrei und für eine größere Anzahl an Gästen hervorragend zuzubereiten!

Die Lasagen wird wegen der Tomatensoße aus getrockneten Tomaten besonders aromatisch. Der Käse fehlt überhaupt nicht, die Béchamel sorgt für ein lecker überbackenes Aroma.  
Die Mengenangaben reichen für eine große Auflaufform (ca. 35 x 30 x 8 cm) und damit für mindestens sechs gute Esser. Und so geht’s:

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Jetzt Samstag: Alle Dörfer bleiben – Sternmarsch (Zubringer MG)

Ein Gastbeitrag vom ADFC Mönchengladbach

Für Menschen in mehr als einem Dutzend Dörfern steht ihre Zukunft auf der Kippe. Häuser, Kirchen, Wälder und fruchtbares Ackerland sollen Braunkohle-Tagebauen weichen. Dabei ist klar: die Energieerzeugung ist auch erneuerbar möglich und ein Kohleausstieg unbedingt notwendig, um die 1,5°C-Grenze noch einzuhalten. Einzig für die Wirtschaftsinteressen der großen Energiekonzerne, die die Tagebaue in den drei deutschen Braunkohlerevieren betreiben, sollen die Dörfer zerstört werden und weitere tausende Menschen ihr Zuhause verlieren.

Wir stellen uns der Ungerechtigkeit in den Weg. Die vorläufige Rettung des Hambacher Waldes hat gezeigt, dass wir als geeinte, vielfältige Bewegung stärker sind als die Konzernmächte und dass wir breiten Rückhalt aus der Bevölkerung erfahren. Der lokale Widerstand in den Braunkohlerevieren hat neue Fahrt aufgenommen.

Als nächste große Protestaktion ist am Samstag, den 23. März ein Sternmarsch im Gebiet Garzweiler geplant. Startpunkte sind Mönchengladbach, Erkelenz sowie die von Zerstörung oder Grubenrandlage bedrohten Ortschaften Kuckum, Berverath, Wanlo, Holzweiler und Kaulhausen. Ziel ist Keyenberg, das als nächstes dem Tagebau weichen soll. Wir werden zusammenkommen und uns schützend vor Keyenberg stellen. Unsere Proteste sind ein Zeichen, dass kein Dorf alleine gelassen wird und wir Zwangsumsiedlung und Zerstörung nicht mehr geschehen lassen werden.

Der ADFC Mönchengladbach beteiligt sich an der Protestaktion mit einer Radtour über Erkelenz, wo ab 15 Uhr weitere Fahrradfahrer zu uns stoßen werden. An den folgenden Stationen kannst Du zu uns stoßen:

Jetzt Samstag, 23.03.2019

– Sonnenhausplatz: 13 Uhr
– Harmonieplatz: 13:30 Uhr
– Wickrath Markt (bitte auf die Straße achten und an die vorbeifahrende Gruppe anhängen): 14 Uhr
– Wanlo (Wanlo Markt): 14:20 Uhr
– Erkelenz (Bahnhof): 15 Uhr

Ab 16:30 Uhr ist in Keyenberg eine Kundgebung geplant. Danach fährt die Gruppe wieder zurück nach Mönchengladbach.

Die Streckenlänge beträgt ca. 40 km. Wir fahren mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15-18 km/h.

Bitte für ausreichende Verpflegung sorgen, wir werden unterwegs außer an den Treffpunkten keine Rast machen!

Kostenlose Teilnahme. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und man muß auch kein Mitglied im ADFC sein, um an der Tour teilzunehmen!

Jetzt – Dienstag: Wo die wilden Würmer wohnen – Kompostieren mit der Wurmkiste

Du hast keinen Garten. Keinen oder einen kleinen Balkon. Und kannst deshalb nicht kompostieren? Du kaufst Blumenerde in Plastik verpackt? Das muss nicht so sein! Du brauchst nur eine Wurmkiste, mit der gelingt die eigene Kompostherstellung einfach sowie geruchsfrei in der Wohnung oder auf dem Balkon. Am 12. März wird uns Jörg Rheingans von seinen vielfältigen Erfahrungen mit der Wurmkiste (selbstgebaut/fertiges System) berichten und den Fragen nachgehen: Wer zieht ein? Sind Würmer Kaffee- und Teeliebhaber? Welche Temperaturen mögen sie?

 

Die Wurmkiste mit Jörg Rheingans
Di., 12. März 2019, um 19 Uhr im BIS, Bismarckstraße 97-99
LateNight Kaffeeklatsch

Jeden 3. Do im Monat: Die Tante strickt!

Es kribbelt in den Fingern, du könntest doch mal wieder etwas stricken oder auch häkeln. Endlich damit anfangen. Die erste selbstgestrickte Socke! Dazu ein Tee und nette Tante LeMi-Mitglieder. Ab März treffen wir uns einmal im Monat donnerstags bei der Tante, um uns gegenseitig zu helfen und zu inspirieren. Anfänger und Fortgeschrittene sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, einfach Vorbeikommen!

Erster Termin: 21. März 2019, 19 Uhr


Ab sofort jeden 3. Do. im Monat, ab 19 Uhr
bei Tante LeMi im Ladenlokal, Gasthaustr. 68-70

Gerd Schinkel Trio – Hambi und andere Lieder

An diesen Donnerstagabend kommt der Poet des Widerstandes endlich auch nach Mönchengladbach: Kulturkram und die Klimagerechtigkeitsgruppe Rheydt präsentieren Gerd Schinkel aus Köln mit Nachdenklichkeits- und Protest-Songs zum Leben und der Umwelt – live im Rheydter Chapeau Kultur. Sein Programm „Hambi und andere Lieder“ wird vom Gerd Schinkel Trio dargeboten und beinhaltet natürlich auch die Hymne aus dem Hambacher Wald „Hambi bleibt“!

Gerd Schinkel versteht sich als deutschsprachiger „Rootsmusiker“.
Der aus der Anti-AKW Bewegung, dem Widerstand im Hambacher Wald aber auch von den großen Bühnen unseres Landes wie dem Bardentreffen in Nürnberg, dem World-Musik Festival (TFF) in Rudolstadt Bekannte, ist ein kreativer Unruhepohl, genauer Beobachter von sozialen Missständen und kann genau dadurch sein Publikum so überzeugend mitreisen.

Er schöpft seine Kreativität für neue Lieder aus den menschlichen Verwurzelungen, die dem Leben Halt und Struktur geben und Leidenschaften wecken, aus Liebe und Leid, Lust und Last, Lehren und Lernen… Er greift Themen auf, die ihn bewegen, aus Erlebnissen und Erinnerungen, Erkenntnissen und Empörungen, Erfahrungen und Enttäuschungen.
„Ich will mit meinen Liedern Leidenschaft zeigen, Perspektiven anbieten, Gänsehaut hervorrufen, Lebensfreude vermitteln und so den Nachweis versuchen, dass in einer alternden Gesellschaft, die dem Jugendwahn nicht entrinnen mag, auch ergraute Menschen aus ihrer Erfahrung übermitteln können: Das Leben ist tatsächlich lebenswert.“ Und man möchte sagen, auch deshalb nehmen an den letzten Waldspaziergängen immer mehr junge Leute teil.

Das Ganze ist ein Hutkonzert, also geht an dem Abend ein Hut herum in dem eine Wert – Schätzung für die Künstler gelegt werden kann. Also, wir sehen uns!

Do, 14.03.2019, Einlass 18.30 Uhr – Beginn 19.00 Uhr

In Mönchengladbach/ Rheydt im Chapeau Kultur, Bahnhofstr.24

Den Kapitalismus überwinden: Selbstorganisation, Kooperation und Gemeinnützigkeit

Die Welt, wie wir sie kennen, gerät aus den Fugen. Der Ausnahmezustand ist bereits eingetreten:
Jeden Tag werden in Deutschland mehr als 100 Fußballfelder Bodenfläche zubetoniert. In den letzten 30 Jahren haben wir hierzulande bereits ein Viertel aller Böden verloren.
75 Prozent der Gesamtmasse aller Insekten in Deutschland sind in den letzten Jahren verschwunden, die gesamte globale Insektenmasse schrumpft pro Jahr um 2.5 Prozent. Wenn das so weiter geht, dann haben wir ein gigantisches Problem: sauberes Wasser, die Bestäubung unserer Nahrung, die Fruchtbarkeit unserer Böden steht auf dem Spiel.
2018 stieg die CO2-Emission um 2,7 Prozent an.
Der Klimawandel beschleunigt sich. Sechs der letzten zehn Jahre gehörten zu den wärmsten, seit das Wetter wissenschaftlich aufgezeichnet wird.
Die Rüstungsetats steigen und steigen.
Die Liste ließe sich lange fortsetzen.

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